Hallo,
ich habe den A15 gebaut, allderdings nicht wie die Meisten in normaler Position sondern als Combo mit hängenden Röhren. Leider ist dafür das fertige Gehäuse nicht wirklich geeignet. Poti Löcher sind aussermittig und dann oben (Beschriftung unten, was ich eigentlich nicht wollte) Beschriftungen außerdem natürlich falschherum. Aber das ist Kleinkram.
Bereits beim Bauen habe ich ein paar Modifikationen einfließen lassen:
Eingebauter Effekt. Ich habe dazu ein Alesis Picoverb ausgewählt (ich weiß das ist weniger stylisch als ein Federhall, aber problemloser). Für jeden Kanal habe ich eine extra "Reverb" Regler vorgesehen, der mit dem Kanalschalter umgeschaltet wird. Dazu musste ich Platz auf der Frontplatte schaffen. Den "Fat" Schalter habe ich auf die Rückseite verlegt, den "High Gain" habe ich weggelassen (Spiele eher clean bis leicht angezerrt, brauche high gain eh nicht). Trotzdem wird es etwas eng da vorne, geht aber noch ganz gut, man muß halt neu bohren. Leider ist der Auskopplungs Kondensator für den Effekt nicht für die niedrige Impedanz des Alesis Effekts (10k)geschaffen
(47nF beschneiden die Frenquenz unten). Ich habe deshalb den Kondensator Wert erhöht (470nF). Dann ist das ok. Der Interne Effekt ist parallel zu den Effekt Buchsen direkt angeschlossen. Die Option externer Effekt ist also weiterhin verfügbar. Die originale kanalumschaltung habe ich gleich auf Relaisschaltung umgebaut, um auch den Effekt gleichzeitig umschalten zu können. 4 Reedrelais machen das. Versorgung aus der positiven Welle der Bias Spannung. Schaltzustand Anzeige mit LED in der Frontplatte.
Die Lautsprecherbuchsen habe ich nicht verwendet. Auf der oberseite neben dem AÜ (bei mir unten) habe ich zwei bananenbuchsen eingebaut um den internen Lautsprecher (12 Zoll Celestion Vintage 30) anzuschließen. Externe Speaker werde ich eh nicht benutzen. Eine Lautsprecherbuchse habe ich dann doch eingebaut und als Line Out beschaltet (Vorschlag aus dem Forum).
Bias Spannungen und Masse habe ich ebenso als Bananenbuchsen auf der Rückseite aufgelegt. Zur Bias Einstellung muß nun der Amp nicht mehr demontiert werden.
Noch zur an manchen Stellen im Forum diskutierten Lautstärke:
Maximal Lautstärke im Zerrkanal geht ohne Gehörschutz nicht, es sei denn, man ist scharf auf Gehörschäden oder ist eh schon halb taub.
Im Cleanbereich kann ich mit meiner Humbucker Gitarre bis Volume Stellung 12-13 Uhr clean spielen, dann ist es aber auch schon nahezu unerträglich laut und reicht dicke auch bei lautem Schlagzeuger. Wem das zu leise ist, sollte mal den HNO seines Vertrauens konsultieren.....:)
Sound ansonsten sehr schön, Amp ist relativ rausch- und brummarm, auch im Zerrkanal, besser als erwartet. ![]()
A15MK2 mit Modifikationen gebaut
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Hallo,
Fotos?
Gruß
guanre
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Amp von Vorne und von hinten:
[Blockierte Grafik: http://www.drahtmodelle.de/bider/DSC_3182_1.jpg]
[Blockierte Grafik: http://www.drahtmodelle.de/bider/DSC_3183_1.jpg] -
Noch eine Anmerkung: Hinten fehlt noch die Abdeckung und die schönere Beschriftung des Gehäuses....
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Hey,
mir gefällt das Design - ich stehe auf "Holz-Amps" - und weil er mir gefällt, gefallen mir zwei Dinge nicht:
1. Der "Sack" vor der Tröte (oder wenigstens dunkler eingefärbt)
2. Die vielen Spaxe - Holzleim ist auch dein bester Freund.:)Gruß, Bernd
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Hallo Bernd,
ist halt wie so oft Geschmacksache. Hab das Ding gebaut um Musik zu machen, nicht um Schönheitswettbewerbe zu gewinnen :-))
Nur Holzleim war für mich zu wenig auf der sicheren Seite, was die Stabilität angeht. Hab da nicht nur gute Erfahrungen gemacht. Für das Wohnzimmer mag das reichen. Man sitzt oder steht ja in der Bühnen Hektik aber auch mal auf das Gehäuse (ich habe >100kg). Spax halten da einfach besser.
Vor dem Lautsprecher ist tatsächlich Rupfen-Gewebe. Ich finde das nicht übel. Gut schalldurchlässig, passt zum Holz (natur) und war eh in der Stoffrestekiste meiner Frau.
Aber auch hier: Geschmacksache.
Gruß
Hans Peter
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