• Hallo!

    Ich habe mir den Bausatz vom A15Mk2 besorgt und habe ihn jetzt zusammengebaut. Ich habe alle Spannungen durchgemessen, alles war im grünen Bereich. Dann habe ich die Röhren eingesetzt und er ist auf Anhieb einwandfrei gelaufen. Da ich ihn zuhause probiert habe, konnte ich ihn nicht auf voller Lautstärke testen. Im Proberaum hab ich ihn dann an eine Marshall-Box an 16 Ohm gehängt und Vollgas gegeben. Das hat das Teil auch ausgehalten - 5 Minuten lang. Auf einmal hat die Box komische Geräusche von sich gegeben und kurz darauf war die Gitarre auch bei komplett offenem Volumenpoti nur mehr ganz leise zu hören, unabhängig, welchen Kanal ich genommen habe.
    Das geschirmte Kabel, das von R11 zum zweiten Pin an V3 geht, hat sich am Pin der Röhrenfassung "losgelötet". Ich hab das Kabel wieder angelötet, doch der Amp geht immer noch mit angezogener Handbremse. Allerdings liegt am Pin 2 jetzt ca. doppelt so viel Spannung wie erlaubt an. Höchstwahrscheinlich sind die Widerstände R12/R13 im Nirvana.
    Jetzt meine Frage: Warum kann sowas passieren? Und wo muss ich Fehler suchen, wenn die Widerstände nicht allein an der hohen Spannung schuld sind?

  • Hallo Troebbe,
    V3 ist eine Vorstufenröhre. Daß sich dort ein Draht "selber auslötet" ist ziemlich unwahrscheinlich, da es am Sockel nicht so heiß wird, auch nicht bei Vollgas.
    Daß jetzt die Spannung nicht mehr stimmt, liegt m.E. wohl eher dran, daß eine Röhre den Geist aufgegeben hat. Das würde auch das leise Signal erklären. R12/R13 sind 1M Ohm Widerstände. Solch hohe Spannungen gibt es im Amp nicht, um diese elektrisch zu zerstören. Selbst R14 ist mit 100k hochohmig genug um keinen Schaden zu nehmen. Ich denke R12/R13/R14 ist noch ok. Ich würde mal nach schlechten Lötstellen schauen, rund um V3b, speziell am Anschluß 2 und 3. Wenn das nicht hift, mal die Röhren tauschen z.B. 2 mit 3, wenn V3 kaputt ist sollte der Amp noch Clean gehen.

    Gruß HPB

  • Danke für die schnelle Antwort. Jetzt habe ich wieder Zeit gefunden, am Amp zu basteln. Die Röhren kann ich als Fehlerquelle ausschließen, die habe ich zuerst untereinander getauscht, dann sicherheitshalber alle gewechselt. Das Problem besteht immer noch, bzw. hat sich verschlimmert, der Amp macht keinen Mucks mehr. Beim Einschalten hört man nur ein leises Grundrauschen, so, als ob das Volume komplett zugedreht wäre, vom gewählten Kanal völlig unabhängig. Ich habe leider noch nicht die Zeit gehabt, alle Spannungen nochmal nachzumessen, die poste ich so bald wie möglich.
    Ich hab auch die Lötstellen nochmal genau unter die Lupe genommen, keine schaut fehlerhaft aus, die um V3 habe ich auch mit dem Ohmmeter gemessen, nirgends ein Hauch von Widerstand...

  • Sicherungen gecheckt?

    Gruss, SAMARA

    :rolleyes:

    Drei Zeilen reichen einfach nicht aus, um hier eine intelligente, lustige und zugleich interessannte Signatur reinzustellen!

  • Ich hab zuerst die Vorstufe an einen anderen Amp angeschlossen, da gabs keinen Mucks. Allerdings habe ich auch nichts gehört, als ich die Gitarre direkt an den Return angeschlossen habe. Zumindest ganz leise sollte ich da was hören, wenn die Endstufe funktioniert, oder?

  • Jepp, du solltest auf jedenfall was hören!

    Also wenn alle Spannungen und so richtig sind würd ich mal die Verschaltung der Buchsen (FX-Weg) und die Ausgänge prüfen!

    Gruss, SAMARA

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