• Fängt echt gut an >:(

    Ich hatte gerade die kleine Platine mit dem Netzteil drauf mit folgenden Teilen verdrahtet: Röhrensockel für die Heizung, Trafo, on/off-Schalter, Standby-Schalter.

    Habe eigentlich alles Kontrolliert und scheinte alles OK zu sein. Dann noch durchmessen. Also Stecker Steckdose - On-Schalter -Standbyschalter - zack ....... Advent, Advent ein Lichtlein brennt :(

    Die Stelle zwischen - und + Pol des 100 µf/350V Elkos (C16) gleich neben dem Gleichrichter ist jetzt leicht verkohlt. Ebenso ist die Stelle zwischen + und - des Gleichrichters leicht angeschwärzt.
    Diese Platine hatte ich spiegelverkehrt aufgebaut, da ich die je 2 Kontakte (die elkos platzmachen mussten) falsch entfernt hatte.
    Vielleicht liegt ja darin der Hund begraben ???
    Ich werde jetzt wohl die Platine neu aufbauen.

    Jetzt meine Frage: Werde mir dann einen neuen Elko kaufen, dann alten werde ich wohl nicht mehr verwenden können oder? Kann man irgendwie testen ob der noch OK ist? Irgendwelche Tips dass mir das nicht nochmal passiert (außer richtig verdraten)?

    Ich weiß...... in der besinnlichen Vorweihnachtszeit soll man hin und wieder ein Lichtlein anzünden - würde aber das lieber mit einer Kerze als mit meinem Netzteil machen!

    So jetzt dürft ihr Lachen!!

  • Re:Elko im Popo???

    Hallo

    Komisch ich lache gar nicht...vielleicht weil ich als Bastler mitleid mit dir habe.... ::)

    Also, du scheinst den Elko falsch gepolt zu haben sei Froh das es nicht schlimmeres war bei 500V die sind denn wie Handgranaten. :o Jo schau das dir mit dem Layout nochmal genau an, wo hast das her...mit einem Programm erstellt?? Kenne mich da selber noch nicht aus. :-[

    Achso, um den Elko zu prüfen könnte man den Widerstand messen wenn er zu hoch ist (über 20Ohm) denn ist er glaube ich hin :-\
    Ist er 0 ist er auch hin(denn hat es die Isollation durchschlagen) kenne mich leider auch nicht so aus...vielleicht weiß einer wie man die prüft. :(

    Ich rate dir das Layout mit einem Programm (falls du es nur als GIF/BMP oder so hast) nochmal zu erstellen und denn nochmal zu prüfen. Ansonsten mußt es wahrscheinlich seitenverkehrt ausdrucken...wie gesagt das muß ich auch noch lernen ::)

    mfg
    Sebastian
    P.S.: trotz Frust bitte den Elko nicht in den Po Po stecken ;D

    Ich heiß zwar nicht Otto doch klar ist mein Motto, drum sag ich's barsch wenn nicht Rockt ist's fürn Arsch.

  • Re:Elko im Popo???

    Hallo SirPsycho,

    1. verkohltes Leiterplattenmaterial leitet! Also vor erneuten Versuchen alles rückstandslos abkratzen bzw. gut reinigen!

    2. falls der Verdacht auf einen verpolten Hochspannungselko besteht brauchst Du ihnen nicht mehr durchmessen sondern nur noch wegwerfen, sonst fliegt er Dir noch nachträglich um die Ohren. Er ist absolut unbrauchbar. Außerdem kannst Du nicht messen wie ein Elko sich unter Spannung verhält.

    3. Hast Du die Mindestabstände der Leiterbahnen für Hochspannung auch eingehalten?
    und zu 3. Da Du die Leiterplatte seitenverkehrt aufgebaut hast: Sind jetzt die Leiterbahnen oben? Dann solltest Du die Bauteile mit genügend Abstand zur Platine (mit richtiger Polung!) einbauen (Beinchen länger lassen) um die nötige Isolation für Hochspannung zu gewährleisten.

    4. Falls Du Dir weiter unsicher bist schau Dir um nen Regeltrenntrafo, gib langsam Gas und miss ersma die Spannungen. Alle Erfahreneren nehmen ihre Neuaufbauten so in Betrieb.

    Viele Grüße und VOOOORSICHT!

  • Re:Elko im Popo???

    Hallo!

    Danke mal für eure Antworten:

    Nein das Layout hab ich mit keinem Programm erstellt, sondern das Netzteil nach der Anleitung auf einer Lötleiste gebaut - nur halt verkehrt. Damit meine ich nicht, dass die Oberseite nach unter schaut, sondern die Bauteile sind um 180 Grad verdreht. z. B. Die Füßchen des Wechselstromeinganges des Gleichrichters sind links nicht wie in der Anleitung rechts. Hoffe ich erklär das halbwegs verständlich!

    Nein, die Elkos waren richtig gepolt. Auch waren die Leiterbahnen natürlich oben und nicht unten.

    Platine hab ich natürlich auch die von MAD verwendet die beim Bausatz dabei.

    Die eingebaut Platine war auch hoch genug im Chassis verbaut.

    Ich habe jetzt ein Bild meiner verschmorrten Platine drangehängt, vielleicht sie ja einer von euch einen Fehler?!? Am Füßchen des Gleichrichter minus-Pols war noch ein Kabel mit der Erdung drauf.

    Oben rechts der isolierte Fuß des Gleichrichters ist der +-Gleichstrompol. Von dem führt unter der Platine ein Kabel zum Pluspol des Elkos der gleich neben dem Gleichrichter sitzt.

    Werde mir morgen neue Elkos + Lötleiste besorgen und neu aufbauen. Hoffe dass es dann besser funkt.

    Danke.
    Tschüss

    [Dateianhang durch Admin gelöscht]

  • Re:Elko im Popo???

    Hallo SirPsycho nochmals,

    gehe ich Recht in der Annahme, daß das isolierte Gleichrichter-Bein der '+'-Anschluß ist und dieser (Lötleisten-Pad rechts oben) mit dem vierten von rechts verbunden war.
    Falls die Pads rechts unten die beiden Trafoanschlüsse waren, die '-' der Elkos mit dem Gleichrichter verbunden waren ist fast nur ein Spannungsüberschlag denkbar (2 mal von + nach -).
    Waren die Stellen wirklich trocken?

    Kenne den MAD und dessen Schaltung leider nicht - vielleicht kann ein Kenner noch was entdecken.

    Grüße

  • Re:Elko im Popo???

    Ja das isolierte Bein ist +-Anschluss und war mit dem 4 Pad von rechts verbunden (=Pluspol des Elkos).

    Und rechts unten waren die Trafo-Anschlüsse.

    Was genau ist den ein Spannungsüberschlag und wie hätte des passieren sollen??

    Könnte vielleicht eine winziger Film von Lötwasser schuld sein? Der müsste aber wirklich winizg gewesen sein, sonst hätte ich es bemerkt.

    Die Elkos sind ja nach außen isoliert oder? Weil die Platine mittels Metall-Schrauben am Chassis befestigt ist. Die Schraube kann man auf dem Bild gut sehen - ist die gleich links neben dem rechten Elko??

  • Re:Elko im Popo???

    Hallo,

    Es gibt Elektronik-Lötzinn mit Flußmittel im innernen, sogar Gutes das kaum Reste (Krusten) hinterläßt. Lötwasser hat beim Elektroniklöten nix zu suchen. Vielleicht sparsam mal zum Kabelenden verzinnen aufbrauchen.

    Und ausgeschlossen ist es nicht, daß ein dünner Rest für eventuelle Hochspannungsüberschläge verantwortlich sind.
    Diese kommen bei hohen Spannungsunterschieden zwischen zwei Kontakten und zu geringem Abstand bzw. zu geringer Isolierung (Schmutz, Feuchtigkeit, 'Ketten'-rauch-Belag etc.) vor.

    Bei geringen Spannungen gibt hier leichte Kriechstörme die u.U. die Funktion nicht mal stören. Bei hohen Spannungen kann es zu schlagartiger Entladung kommen die im ungünstigsten Fall nicht mal mehr abreißt und durch die dabei zusätzlich entstehenden Verkohlung des Platinenmaterials sogar noch begünstigt wird - bis zum Brand.

    Grüße

  • Re:Elko im Popo???

    Ich hab gerade die Verdrahtung im Chassis kontrolliert (Verdrahtung von Trafo, Sicherung, zu On/off- und Standby-Schalter) - es scheint aber alles zu stimmen, hab keinen Fehler gefunden.

    Scheint so, als war es vielleicht doch ein Lötwasser-Rest auf der Platine.?! Die eizig logische Erklärung für mich?!

    Habe eigentlich bis jetzt immer Lötwasser für Lötarbeiten verwendet. Es ist aber jetzt das erstemal, dass ich was mit so hohen Spannungen baue.

    Und so gering war ja der Abstand zw. + und - Pol des Elkos ja nicht oder? Wenn man sich da so manche Platinen anschaut, wo die Leiterbahen wirklich millimeter auseinander sind. Aber die haben vielleicht auch keine so hohen Spannungen?!

    Dankeschön.
    lg SirPsycho

  • Re:Elko im Popo???

    Hmm, das sieht ja komisch aus. Die Schaltung (zumindest das, was man sehen kann), scheint zu stimmen, und ein Spannungsüberschlag kann das (bei max 350V im Leerlauf) einfach so auch nicht gewesen sein. Da tippe ich auch fast auf dein Lötwasser...
    Gruss, Martin

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