... oder vielleicht abgewandert. Vielleicht war ihm der Tümpel hier zu trocken, oder hatte zu wenig Tiefgang.;)
Wer hat schon mal einen Tube Sound Fuzz nachgebaut?
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Zitat von Fuzz Aldryn;256597
... oder vielleicht abgewandert. Vielleicht war ihm der Tümpel hier zu trocken, oder hatte zu wenig Tiefgang.;)
Hi!
werde den Tümpel mal wieder aufweichen...;D
Denn gestern bin ich wieder über diese Baustelle gestolpert.
Also es geht mit dem 4069 gut. Nur muss man am Eingang der Inverter die Rs gegen Masse weglassen (DoubleD). Der Rückkopplungswiderstand ist für die Vorspannung am Eingang verantwortlich bzw. ändert diese. Mann kann von Unendlich bis 10k herunter gehen dann wird das Signal eher linearer. DIe Phasenlage des Signals ist natürlich sonstwo aber wen interessiert das beim Overdrive...
In alten Laborblättern der Elegtrigger-Zeitschrift (ihr wisst schon) habe ich auch noch das HEF4007UB gefunden das ausdrücklich für solche Anwendungen beschrieben wird.Bastlergruß
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Hallo,
ja, die 4007 eignen sich gut für Analoganwendungen, da es einfach nur drei komplementäre (n- und p- Kanal) Mosfets sind.
Wobei man davon auch einzelne p- oder n-Kanal Mosfets davon gebrauchen kann ohne das "Gegenstück" zu verwenden.
Gruß, Bernd
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Hi,
hehe, wie lustig doch manchmal der Zufall spielt. Hab gerade erst gestern abend den Entwurf von Hippo ausgegraben und mit Benny kurz drüber gesprochen, i. e. er hat sich dazu geäußert und ich habe versucht seine Ausführungen zu verstehen. Weiß nicht warum, aber CMOS-Schaltungen üben irgendwie auf mich einen Reiz aus.:D Für den 4069 und den 4007 gibt es ja auch ganz interessant klingende kommerzielle Beispiele (Emma Reezafratzitz(4069) oder Catalinabread SCOD (4007)). Also warum nicht ein paar kognitive Resourcen hier im Forum zusammenwerfen und vielleicht selber was um diese entwickeln? Ich wäre auf jedenfall dabei, auch wenn meine theoretisch Grundlagen mehr als zu wünschen übrig lassen.:D
Btw., ich bin immer noch am PWM von Escobedo dran, momentan auf der suche nach einem flexibleren LFO, d.h. Schaltpläne dafür habe ich mittlerweile genügend - muss nur noch mit eagle besser werden.:D Aber wenn ich was zufriedenstellendes gefunden habe, kann ich ja mal ein fertig dokumentiertes Projekt machen, falls Interesse besteht.Grüße
Helge -
und weiterer zufall: vorgestern hab ich in meinen (also mit nem 4049er) noch ein tonestack (abgewandelte form des big-muff-tonestacks) eingebaut - macht das ding noch flexibler, telefonsounds inbegriffen

was allerdings in dem fall noch ansteht, ist ein ausgangsbuffer, weil die lautstärke unter der kombination tonestack + volumepoti danach doch arg leidet (der tausch des 10k-potis gegen eins mit 250k brachte schon merkliche besserung und machte das ganze immerhin schon praxistauglich, aber das gelbe vom ei ists noch nicht). aber gut, das mitm ausgangsbuffer ist auch wirklich kein act - es sind ja noch inverterstufen frei. stufe hernehmen, gegenkopplung kurzschließen, vom tonestack in deren input, und vom output zum volumepoti. funktioniert das auch in der praxes?und generell, falls ichs noch nicht gepostet habe - die doku meines exemplares:
http://home.arcor.de/raphrav/Verzerrer.html -
Hallo,
Wenn ich Zeit haette, wuerde ich ja gerne mit einer sukzessiven Erzeugung der Verzerrung experimentieren, sprich aehnlich wie bei den JFet-Zerrern mehrere Stufen, welche per Trimmpoti vorzujustieren sind, hintereinander zu schalten. Evtl. auch getrennte Signalwege fuer die Baesse.
Zumindest mein TSF und mein RedLlama matschen bei hohem Gain etwas zu viel fuer meinen Geschmack.
Dann koennte man auch gleich ein Baxandall als TS nehmen.
Gruss,
Franz (gottverdammtes Windows!).
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Zitat von cato;259220Alles anzeigen
Hallo,
Wenn ich Zeit haette, wuerde ich ja gerne mit einer sukzessiven Erzeugung der Verzerrung experimentieren, sprich aehnlich wie bei den JFet-Zerrern mehrere Stufen, welche per Trimmpoti vorzujustieren sind, hintereinander zu schalten. Evtl. auch getrennte Signalwege fuer die Baesse.
Zumindest mein TSF und mein RedLlama matschen bei hohem Gain etwas zu viel fuer meinen Geschmack.
Dann koennte man auch gleich ein Baxandall als TS nehmen.
Gruss,
Franz (gottverdammtes Windows!).
Das kennst Du aber Franz, oder? http://www.paia.com/ProdArticles/quadrafz-design.htm
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Das Teil hatte ich ganz vergessen... Ich dachte eher an die IC-basierten Ampmodeller mit 8-10 Stufen.
Prinzipiell ging es mir weniger darum, die verschiedenen Frequenzbänder verschieden zu verzerren (für Bässe ist dies manchmal eben leider angeraten), sondern eher, den in meinen Ohren bei geringem Gain sehr angenehmen Zerrsound des CMOS durch sukzessive Übersteuerung auch bei High Gain zu erhalten. Mit Fuzz sollte das Ganze dann allerdings nichts mehr zu tun haben.Vielleicht widme ich mich der Idee ja mal in meiner vorlesungsfreien Zeit. Allerdings kommt zuerst mal die Probesteuerung dran. Danach lechzte ich schon seit Ewigkeiten, und da mit Kippekiller jetzt auch jemand mit Ahnung dran arbeitet, wird das Projekt hoffentlich wirklich was.
Gruss,
Franz.
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also, ich bin mal wieder am rumschrauben an meinem tsf gewesen und hab dabei den ic abgeschossen. solls geben, getauscht (gegen irgendeinen 4049er) und gut ist - dachte ich. habe wohl aber ein anderes (unter-)modell erwischt, auf jeden fall klingt das ding jetzt offener, differenzierter. das mag noch voodoo sein, von mir aus. aber dass der neue ic definitiv lauter ist und weniger zerrt als der alte, kann ich an der skala ablesen. gefällt mir aber.
ist ja alles schön und gut, aber jetzt juckts mich, noch mal weitere, passende ic's auszuprobieren, um einfach in meinen augen das optimum rauszuholen.
die frage jetzt: gibt es außer den verschiedenen 4049ern noch andere ic's (meinetwegen von ner anderen 49XXer serie), die da sowohl vom layout (16pin, belegung etc) passen, entsprechend verstärken, mosfets enthalten und die 9V abkönnen. und wenn ja, welche bzw. wie find ich das raus?danke schon mal
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Hallo,
wenn 9 V Ubat Bedingung ist, fällt der größte Teil der TTL-ICs weg (typ. nur bis 5 V).
Aber auch in der CMOS-Serie gibt's dann noch genug.
Erst einmal gibt's von ein und dem selben IC - z. B. 4049 - eine A-, B- und unter Umständen UB-Serie (Also z. B. CD4049A, CD4049B, CD4049UB). Die UBs sind interessant für analoge (also nicht digitale, wofür diese ICs ja eigentlich gedacht sind) Anwendungen, weil sie eine deutlich geringere Verstärkung haben...Dann lohnt es sich auch von verschiedenen Herstellern die gleichen ICs zu testen. In den Spezifikationen für Digitalanwendung tun sie sich zwar (fast) nichts, aber bei solchen Analog-Anwendungen machen sich herstellerabhängige Unterschiede deutlich bemerkbar. Auch ändert sich das Verhalten (z. B. Verstärkung bei UB-Typen) mit der Betriebsspannung.
Neben dem Experimentieren mit pin-kompatiblen Invertern zum 4049 - 4009A, 4009UB, gibts auch noch einen sechsfach Inverter 4069UB.
Wenn man nur vier Verstärkerstufen braucht, kann man auch mit NOR- und NAND-Gattern experimentieren (auch hier gibts einige unbuffered UB-Typen), wobei man die beiden Eingänge jedes Gatters miteinander verbindet oder einen Eingang des Gatters jeweils auf die "passende" Betriebsspannung (+ oder -) legt.
Allgemein: Gegebenfalls muß man den Widerstand zwischen Ein- und Ausgang variieren, da man damit den Arbeitspunkt der Schaltung bestimmt.
Gruß, Bernd
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also, 5V sind jetzt nicht das hindernis, klopf ich halt nen spannungsteiler davor (dimensionierung?)
das mit den verschiedenen herstellern hab ich ja eben gemerkt - deswegen klingts ja anders, offener - und auch, weil ich beim umbau nen fehler in der schaltung hatte, was mehr vol und weniger zerre zur folge hatte. (booststage und verzerrerstaqge vertauscht
)
aber in dem fall werd ich zuerst mal noch nen 4009 (auch UB?) auftreiben und dann weiter sehen...
dankeschön! -
Hi,
nicht ganz zum Thema, aber zumindest etwas. Ich habe bei meinem PWM auch die Erfahrung gemacht, dass ein CD40106BE von ST gut klang, ein CD40106CN von Fairchild hingegen nicht so - er modulierte auch langsamer, wenn der LFO aktiviert war.
Also, ausprobieren scheint sich wirklich bei unseren Zwecken zu lohnen.Gruß
Helge -
Hallo,
Achtung, der 40106 ist zwar auch ein sechsfach Inverter, hat aber Schmitt-Trigger-Eingänge ("Alles oder nichts"). Den kann man für diese Anwendung hier nicht verwenden - es sei denn, man will ein hartes Rechtecksignal haben.
Gruß, Bernd
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Hi,
ja nee, das ist klar. Ich meinte das hier ja auch nicht direkt bezogen auf das TSF, sondern im allgemeinen zu Unterschieden bei CMOS und unseren Audioanwendungen. Und eben das habe ich bei meinem Pulsweitenmodulator feststellen können.
Mit HexSchmitt-Trigger kann man viele lustige, kleine und einfache Sachen machen, aber sicherlich kein TSF. Aber vielleicht mit einem CD 4007, der hat ein paar schöne MOSFET Stufen.:DGruß
Helge -
Hey,
hab da mal ne FrageWenn ich nach diesem Layout http://www.aronnelson.com/gallery/main.p…ageViewsIndex=1 vorgehe aber die Kondensatoren-Werte für den TSF nehme das heißt:
68nf=100nf
51pf=10pf
33nf=47nf
100pf=10pfhab ich dann den TSF oder muss das Layout verändert werden? Weil die Werte vom Red Llama sind recht schwer zu bekommen.
Danke
mfg
Chris -
ist mir jetzt zu stressig, das alles abzugleichen, aber tsf und llama unterscheiden sich tatsächlich nur in ein paar bauteilwerten und teilen sich bei http://%22http//www.tonepad.com%22 das layout (genauer unter http://tonepad.com/getFile.asp?id=119)
musst halt selbst noch gar abgleichen... -
sodele, bei mir ist jetzt version 3.0. fertig:
ich hab das tfs (also die anderton variante), davor als zuschaltbarer boost nen microamp und danach noch ein marshall tonestack.
der microamp wird nicht durch true bypass zu- oder weggeschalten, sondern durch nen unterbrecher im schleifer des gainpotis (vgl. schaltplan). das und die unterbringung beider schaltungen auf einer platine spart ziemlich kabelwege, was die früheren rückkopplungsprobleme minimiert, aber nicht weggeblasen hat (hilfe... bzw. wird dann in version 4.0 behoben) wenn aber ein gebufferter effekt davor geschalten wird (was bei mir der fall ist, von daher hab ichs jetzt nicht so stressig) ist ruhe - wie auch immer...
sonstige besonderheiten? statt dem widerstand in der spannungsversorgung hab ich mal n trimmpoti eingebaut.
der 4049, der im TSC drin ist, hat ein "ST" im logo drauf - was für ne marke ist das? auf jeden fall klingt der am besten.
joar, ich hab das alles mit mühe und not in ein bb-gehäuse gequetscht, aber passt und sieht dank gebürstetem alu klasse aus. bilder gibt's sobald die potiknöpfe kommen - im entsprechenden thread dann
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Hi,
cool! Was das für ein Hersteller ist? Na ganz einfach: STMicroeletronics. http://www.st.com/stonline/ Also nichts ungewöhnliches - neben Fairchild und National die häufigste Halbleitermarke in meiner Bauteilkiste.:D
Bin schon auf die Bilder und Version 4.0 gespannt.:)Gruß
Helge -
also, version 4.0 wird aus zeit- und finanzgründen wohl noch dauern, zumal version 3.0 erst zwei tage alt ist

hab nie behauptet, dass ich nen ungewöhnlichen chip drinne hab - nur dass der mir bisher am besten gefallen hat...
aber version 3.1 gibbets schon: hab den in den ggg-schematics vorgeschlagenen TL061 zuerst gegen einen TL071 und dann doch gegen einen NE5534A getauscht - macht das ganze um welten rauschärmer. (ok, den unterschied hört man wegen singlecoils nur bei zugedrehtem gitarrenvolpoti, aber trotzdem oder gerade da ;)) den deutlich geringeren eingangswiderstand (100k gegen 10^12) ignoriere ich mal, weil ich das teil eh nur im board betreibe und der eh nur ein gebuffertes signal bekommt.bilder von den innereien gibts schon mal, voilà

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so, und weil vorerst alles (sogar die doku) fertig ist, schreib ich hier noch den link rein - noch mal alles hier rein kopieren und neue links setzen mag ich jetzt nicht mehr...

http://home.arcor.de/raphrav/Verzerrer.html -
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