Hilfe bei kleinem Röhrenprojekt!

  • Zitat

    Daraus möchte ich ja das ptp-Laout erstellen...

    Ja, is schon klar, nur: Point-to-point bedeutet ja die Bauteile direkt aneinander zu löten. Das Layout dafür gibt es schon und das ist der Tube-Town-Schaltplan. Das war der "Gag" an meinem Post... sorry...;)
    Servus
    Range

    [FONT="Comic Sans MS"]...wieder was gelernt![/FONT]

  • Zitat von Magnus;250361


    Der LoV - PepperShredder arbeitet mit 12 Volt ;)

    Aha, habe Schaltplan nicht angeschaut. 12V also. Aber das Gesagte gilt natürlich weiterhin. ;D
    Gruß, Bernd

  • Hi,

    Mr. Range:
    Jetzt verstehe ich was Du meinst!

    Ich habe vor ein Layout anhand dieses Planes mit dem DIY-Layout-Editor zu erstellen,
    denn damit bin ich vertraut und kann es dann auch leichter lesen und umsetzen,
    was ja gerade bei den Röhrensockeln dann auch ganz wichtig ist ;)


    MfG
    Magnus

    Bester DIY-Tip: Vorverzinnen...

    ~Bisgon Pes Laul~

  • Pfui, ptp bitte ;D

    Grüße
    Andy

    PS: Da ist doch extra ein Foto bei TT dabei... ;)

    Dobse (kramusha) nach seinem Hanfbier:<br />&quot;Jo, ich bin steif *g&quot;<br />xD

  • Hi,
    natürlich werde ich es ptp verdrahten,
    aber um nicht auf das Foto angewiesen zu sein
    mache ich eben ein Layout nachdem ich dann ptp verdrahte - kein Platinenlayout!


    MfG
    Magnus

    Bester DIY-Tip: Vorverzinnen...

    ~Bisgon Pes Laul~

  • Tut mir leid Magnus, dass ich deinen Thread mit meinen Zwischenfragen unterbreche.
    Aus Interesse würde ich gerne peu-a-peu lernen, wie das mit den Röhren so funktioniert. Bis jetzt verstehe ansatzweise den physikalischen Effekt dahinter, würde aber wie gesagt noch dazu die Einbindung in elektrische Schaltkreise verstehen.
    Ich verstehe ja eure Sicherheitsbedenken (und -mahnungen), aber trotzdem denke ich, dass es nicht richtig sein kann, sich für bestimmte Fragen rechtfertigen zu müssen. Jetzt da ich verbal geohrfeigt wurde und den Schall immer noch höhre, bin aber keineswegs schlauer. Ich habe nicht vor irgendwas mit Hochspannung zu bauen, mich treibt allein die Neugier.
    Die Datenblätter über die "Geheimröhren" habe ich gelesen, wurde aber nicht richtig schlau daraus (was ja wahrscheinlich auch schon viel über meine Kenntnisse aussagt).
    Noch immer wurmt mich die Frage was B+ in dem Schaltplan bedeutet (das ist die Heizspannung, aber wird die immer mit B+ gekennzeichnet?) und wo sich die 9er Anschlüsse für die Röhren verstecken.
    Ein paar Schlagworte würden ja schon reichen, damit ich einen Brückenkopf habe, von dem ich anfangen kann weiterzusuchen.

    Danke schonmal und ich entschuldige mich auch für meine Unwissenheit,
    Patrick

  • Aalso, fangen wir nochmal an :)
    B+ ist die Anodenspannung, die höchste in einem Röhrensystem, die Heizungen sind meisten mit HT oder Heaters gekennzeichnet, Stichwort 6,3 Volt, für die Heaters (Heizung) wird Pin 4 mit 5 verbunden, die stellen den 1. Leiter der Heizung dar, der 2. Leiter ist Pin 9...
    Hier im 50W Plexi kann man das gut sehen:
    http://www.ceriatone.com/images/layoutP…tone_270208.jpg

    MfG
    Andy

    Dobse (kramusha) nach seinem Hanfbier:<br />&quot;Jo, ich bin steif *g&quot;<br />xD

  • Hallo Patrick!

    Zitat von moldman;250486


    Noch immer wurmt mich die Frage was B+ in dem Schaltplan bedeutet (das ist die Heizspannung, aber wird die immer mit B+ gekennzeichnet?) und wo sich die 9er Anschlüsse für die Röhren verstecken.

    1.) Die Kennzeichnung "B+" gibt an, wo die Betriebsspannung angelegt wird. Im Peppershredder ist das auch gleichzeitig die Heizspannung, in den meisten Amps eine eigene Versorgung.

    2.) Verstehe ich dich richtig, dass du wissen willst, womit Pin 9 der beiden Röhren jeweils verbunden werden muss? Die beiden Pins sind unbelegt. Es sind die mittleren Anschlüsse der Röhrenheizungen. Wenn die Röhre mit 12V geheizt werden soll, müssen die beiden Heizdrähte in jeder Röhre ja seriell liegen, es werden also nur die beiden äußeren Anschlüsse (4,5) benutzt.


    Gruß, Matthias

    €dit: Da war der Andy wohl schneller als ich [Blockierte Grafik: http://forum.musikding.de/vb/images/smilies/grin.gif]

    Aber Achtung: die Bezeichnung "HT" wird soweit ich weiß (auch) äquivalent zu B+ benutzt (siehe zB die Schaltpläne bei valvewizard.co.uk)

    *klugsch****modus an*
    Die Betriebsspannung ist nicht unbedingt gleich der Anodenspannung. Letztere ist die Spannung zwischen Anode und Kathode einer Röhre. Die Betriebsspannung ist die gesamte Spannung, die an einer Verstärkerstufe anliegt.
    Anodenspannung = Betriebsspannung - Spannungsabfall über dem Lastwiderstand
    *klugsch****modus aus*

    Beim Kondensator läuft der Strom der Spannung vor.
    Bei Induktivitäten tut sich der Strom verspäten. ;D

  • Aaah (verstehendes aaah, kein Schrei!),
    also nur nochmal zum Rekapitulieren:
    Die Betriebsspannung liegt zwischen B+ und Masse.
    Die Anodenspannung liegt zwischen 6 und 8 bzw 1 und 3
    In DIESEM Schaltplan wird mit der Betriebsspannung auch "geheizt", was aber (normalerweise) mit HT gekennzeichnet ist.

    Vielen Dank für die Erklärungen! Ich dachte vorher immer, dass mit der Anodenspannung auch geheizt wird. Ein weiterer Teil des Nebels hat sich dank euch gelichtet und ich erkenne weitere Details.
    Dass Pin9 nicht belegt ist, war genau was ich hören wollte.

    Dankeschön!

    Was mich in der Schaltung noch wundert, ist dass der Gain nur durch Veränderung der Gitterspannung der zweiten Triode gesteuert wird. Hat sich das über die Jahre als vorteilhaft herausgestellt, oder gibt es dafür eine (banale) Erklärung?
    Hätte ich andere Klangbilder, wenn ich die Gitterspannungen aller Trioden separat ansteuern könnte?

  • Hallo!


    1.)Mit "HT" (oder auch B+) wird, wie gesagt, meist die Betriebsspannung und nicht die Heizspannung bezeichnet. Die Röhrenheizung hat meist keine gesondete Bezeichnung, sondern wird oft im Bereich des Netzteils direkt mit eingezeichnet. Die Kennzeichnungen HT, B+ etc. dienen ja hauptsächlich dazu, bei Schaltplänen, in denen die Netzteil- und die eigentliche Verstärkerschaltung getrennt eingezeichnet sind (zB auf zwei verschiedenen Seiten oder einfach der Übersicht halber), die zusammengehörenden Punkte zu kennzeichnen. Häufig werden dazu auch einfach fortlaufende Buchstaben genommen (zB A für die Betriebsspannung der Endstufe, B für die Schirmgitterspannung der Schirmgitter in der Endstufe, C für die Betriebsspannung des phase inverters, D & E für die Vorstufe usw.)

    2.)Ich denke, die "Gain"-Regelung wird auf diese Weise realisiert, weil es recht einfach ist. Man könnte die Verstärkung wohl auch über eine Gegenkopplung, ähnlich wie bei einem OpAmp regeln, aber das ist komplizierter, als einfach das Eingangssignal der Röhre zu regeln.

    3.)Theoretisch ja, denn wenn du das Eingangssignal jeder Verstärkerstufe einzeln einstellen kannst, kannst du ja auch genau einstellen, welche Stufe wie stark verzerrt. Aber ob das wirklich nötig ist,muss jeder selbst wissen.

    Gruß, Matthias

    Beim Kondensator läuft der Strom der Spannung vor.
    Bei Induktivitäten tut sich der Strom verspäten. ;D

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