Hi Leute,
ich habe es mir angewöhnt jede Wicklung meiner Trafos mit Sicherungen zu versehen (träge Sicherungen selbstverständlich). Nur leider fliegen meine Sicherungen sehr oft aufgrund großer Siebelkos heraus. ich mach mal ein Beispiel
Sekundäre Wicklung mit 8,5 VAC und 3,5A Belastbarkeit
Sicherung mit 3,15A träge
Brückengleichrichtung
Filterelko mit 3300 µF
Stabilisierung mit IC auf 6,3 VDC für Röhrenheizung mit Stromaufnahme von 2,1A
Das Problem vermute ich mal bei dem großen Filterelko (zumal die Röhrenheizung erst langsam über ca. 1 Minute die 6,3V aufbaut).
Nun meine Frage: Wie groß sollte denn der Filterelko sein? Ich habe mal gelesen 1µ pro 1mA. Manche sagen aber auch bis zu 3µ pro mA. Von daher sollte mein verwendeter Filterelko doch eigentlich ganz in Ordnung sein, oder?
Ich sehe im Prinzip 5 "relative Möglichkeiten" mein Problem zu lösen:
1) Die Wicklung noch weiter überzudimensionieren, was ja aber nicht besonders ökonomisch ist.
2) Extra-träge Sicherungen verwenden, die es aber nicht gibt
3) den Filterelko deutlich zu reduzieren, was aber u.U. einen negativen Einfluß auf die Qualität der stabilisierten Spannung hat
4) die Sicherung NACH dem Gleichrichter und NACH dem Filterelko im DC Anteil einsetzen, was aber bei großen Filterelkos evtl. den Trafo dennoch zerstört (habe leider keine Ahnung, wie hoch und wie lange man Trafos in der Regel überbelasten darf)
5) den Wert der Sicherung erhöhen (was aber dann wieder kein zuverlässiger Schutz für den Trafo bedeutet).
6) Verwendung eines fertigen Einschaltstrombegrenzers, was aber gegen den DIY Gedanken spricht.
Was denkt Ihr?
Gruß
Oli