Erstes Effektgerät

  • Hallo Leute,

    das ist mein erster Beitrag hier...entschuldigt bitte meine Unwissenheit :-\

    also, ich brauche für meine E-Gitarre dringend ein paar Effektgeräte.
    Leider hab ich kein Geld, da dacht ich mir ich könnt mir vll selbst welche bauen. (halbwegs taugliche)

    Was mich zunächst interessiert sind: (erstmal eines bauen, aber welches?)

    1. Ein "Big Muff" - Distortion Pedal / (oder) Tube Screamer
    2. Ein Delay-Pedal (gehts auch digital??)
    3. Einen (sauberen) Volume-Booster

    Außerdem: Selberkaufen + Bauen oder doch Baukasten kaufen??

    Das klingt sehr weit hergeholt und ...naja es ist es auch da ich über doch sehr begrenzte Elektronikerkenntnisse verfüge. Allerdings kann ich teils nach Plan bauen (Transistoren und Dioden richtigrum...polung auch usw. ....ist doch schonmal was oder?)

    Noch zur kenntnis:

    Verstärker: Carlsbro Stingray `(Transistor amp mit 2 12 zollern)
    Gitarre: Billiggitarre mit HSS besetzung

    Könnt ihr mir gescheite Links (wenns geht deutsch?!?) empfehlen oder sonstige Tipps und Warungen?
    Ich möchte nämlich nicht mit "absolutem" Billigschaltungen beginnen....Aber es sollte auch ned nen Profi zum schwitzen bekommen! Einfach nur ein gutes Pedal für "Alternative Rock (Blues-Rock) à la WHITE STRIPES.

    Danke für eure Aufmerksamkeit.

    Bis dann
    Toni

  • antwort 1

    Gut, danke...ich werde mir mal den Tube Screamer vormerken!

    Eine frage hätte ich dann aber doch noch,,,,nein zwei Fragen!

    1. Wie groß ist der unterschied zwischen selbsgebaut und gekauft?? Ich möchte jetzt nämlich keinen "ach nur zum spaß" pedal bauen (ja wieder mein Ehrgeiz ;D)

    2. Gibt es sonstige Anmerkungen ( Links für Baupläne)

    Danke für die erste Meinung
    Gruß
    Toni

  • Hallo,
    Also, meine bisher gebauten (Box of Rock, leicht modifiziertes Controfuzz) überbieten die meisten Standard-Unter-150-Geräte, und das nicht nur wegen nem anständigen Bypass. Du hast halt beim Selberbauen einen paar Vorteile:
    - Du kannst das Ganze aus wirklich guten Teilen bauen, ohne gleich Boutiquepreise zu zahlen
    - Du kannst das, was du zusammengebastelt hast, jederzeit modifizieren (seeehr wichtig um es dem Setup anzupassen)
    - Du kannst es wieder zerpflücken und die Teile anderweitig verwenden, ohne dass du viel Geld verlierst
    - Du kriegst langsam genug Sachkenntnis, um im Falle eines Defekts (natürlich möglichst kurz vorm plattenvertragwichtigen Gig) etwas zu reparieren
    - Und wenn du einmal raushast, wie man den Lötkolben hält, kannst du an einem Nachmittag einen Dual Rectifier bauen (Nur um zu verhindern, dass ein Anfänger diesen Punkt wirklich ernst nimmt: Das ist Ironie.)
    Und White Stripes: Also, mit Bluesrock haben die wenig zu tun... Meines Wissens verwendet der einen Haufen Fuzzboxen verschiedenster Art. Aber einen Tubescreamer kann man immer gebrauchen. Und meines Wissens ist die einzige Möglichkeit, ein Delay zu bauen, ohne gleich daheim den CD-Player oder Videorecorder zwecks Tonabnehmern und Band zu zerpflücken, digital. Wenn hier jemand eine andere Methode kennt, bitte melden, das wär auch mal was für mich. Digitaldelays mag ich nicht sonderlich...
    Ok, und noch eine Kleinigkeit, da du Anfänger bist: Wenn du meinst, ein sauberer Volumebooster, dann nehm ich mal an, dass du damit die Lautstärke anheben willst... Ein kleiner Exkurs in die Verzerrtheorie: Du kannst es dir so vorstellen, je lauter das Signal deiner Gitarre ist, desto weiter schwingt die Welle, die da durchs Kabel übertragen wird, aus. Aktive Bauteile (Transistoren, Röhren etc.) können nur eine gewisse Ausschwingweite verarbeiten, also gibts da eine Grenze. Sobald die Welle wegen hoher Lautstärke über diese Grenze tritt, wird sie oben einfach abgeflacht, sodass sie wieder reinpasst. Et voilá, deine Verzerrung. Das ist zwar technisch nicht korrekt, aber in den meisten Fällen kommst du mit der Vorstellung aus. Also, merken: Verzerrung ist eingangspegelabhängig!
    Das heißt, wenn du vor eine verstärkende Stufe einen Lautstärkeboost hängst, kann sie irgendwann übersteuern, und nur zuvor wirds lauter. Wenn sie eh schon übersteuert, übersteuert sie nur noch mehr, und es wird nicht (sonderlich) lauter. Also muss dein Booster, wenn du damit die Lautstärke erhöhen willst, HINTER der letzten verzerrenden Stufe sitzen, und darf auch nicht beliebig weit aufgedreht werden, da sonst der Endverstärker noch übersteuern könnte. Wenn du ihn als Gainboost verwenden willst, vor die entsprechende Zerrstufe.

    Schaltplanseiten sind zum Beispiel:
    runoffgroove.com
    generalguitargadgets.com
    tonepad.com

    MfG, Fabian

    Kommt nie, aber wirklich nie auf die Idee, eine ES335 komplett mit Massivleiter zu verdrahten!

  • zum thema white stripes...big muff ist da nicht zu unterschätzen auch nen tubescremer kann dir helfen die ganzen angezerrten parts zu spielen(is ja bei nem transenamp nich sooo der bringer)...achja delay is e bissel komplex denk ich - such mal nach rebote delay 2.5 oder so da findeste was....

    Was glauben sie was hier los wär, wenn alle wüssten was hier los ist?

  • Also ich würde auch mal sagen, dass du dich fürs erste Pedal bei deinem ersten Punkt aufhaten wirst, weil das Delay halt etwas komplexer ist und weil du vom Volume Booster zu Beginn halt einfach noch nicht so übermäßig viel hast;
    Ob das jetzt ein Muff, ein Dist (Plus) oder ein TS ist, musst du letztendlich für dich selbst entscheiden; Ich würde wahrscheinlich zum TS tendieren;

    Baukasten oder einzeln kaufen? Das kommt eben drauf an, wie du es möchtest; Schau dir am Besten die Stücklisten der Kästen durch; Wenn dir einige Dinge auffallen, die du nicht brauchst (Abstandhalter, oder wenn du zB. schon nen Batterienclip und ne Stereo Buchse rumliegen hast) oder wenn du die Platine selbst ätzen möchtest, kannst du gerne Einzeln bestellen, ich glaube für den Anfang bist du mit den vorgefertigten Kits vollständig versorgt;

    Signalverfolgung - the real answer to life the universe and everything

  • Zitat von badhornet;245483

    zum thema white stripes...big muff ist da nicht zu unterschätzen

    Jack White benutzt zur Zeit wohl ein von Analog Man modifiziertes Little Big Muff.
    Ich hab hier ein 70er Jahre Big Muff rumliegen (Ram's Head Version), das klingt schon stark nach Jack White. Die spätere OP-Amp Version hatte ich mal leihweise. Die klingt zwar ähnlich, aber die Transistor/Ram's Head Version ist ein ganzes Stück cremiger und reagiert schöner auf die Spieldynamik.

    Analoge Delay's kann man übrigens auch in Eimerkettentechnik bauen (s. Electro Harmonix Memory Man und Konsorten).

    Mojo wirkt!

  • Also ich kann dir als Einsteigerprojekt das Big Muff, EA Tremolo und den TS empfehlen. Die sind vom Schaltplan nicht so komplex und gut geeignet, um sich mit der Materie auseinanderzusetzen. Die bekanntesten Links wurden schon genannt.

    Beim Delay würde ich aber auf jeden Fall ein geätztes Layout empfehlen, da es schon recht komplex ist. Die anderen Sachen kann man locker auf Lochraster aufbauen...

  • rEs

    Super leute danke,

    dann hab ich ja jetzt genug zeit zum nachdenken! Aber eine Frage ist immernoch nicht geklärt (ich weiß ich bin nervig ;D)

    Ist der unterschied (vom klangergebniss) arg groß (also zwischen selbstgebaut und gekauft?)

    Denn ich möchte nur wissen was die Großen konzerne anders machen! Benutzen sie andere Bauteile oder sonstwas? was is so besonders an fertig kaufen? Denn wenn ich exakt nach bauplan mit hq bauteilen baue dann müsste ich doch (theoretisch) das gleiche ergebniss erzielen oder??

    Korrigiert mich wenn ich falsch liege!

    Auf jeden Fall danke für die vielen Antworten! Ich bau mir erst n (oder zwei) distortions zusammen (Tube screamer und Big muff) dann schau ma mal ob passt und weitere lohnenswert sind!

    DANKE
    Gruß
    Toni

  • Potentiell klingst Du mit einem Eigenbau besser als mit Stangenware. Das ist auch weitestgehend der Grund, warum man selbst baut bzw. modifiziert. Viel billiger wirst Du allerdings kaum davonkommen. Du brauchst ja nicht nur die Bauteile, sondern auch Werkzeug, das man erstmal anschaffen muss. Und je nachdem, wie aufwändig Du die Gehäuse gestalten willst, kann da auch noch einiges an Geld reinfließen.

  • Hallo Toni,
    die Hersteller von Gitarreneffektgeräten und Verstärkern
    kochen wie wir auch nur mit Wasser, da sind also auch "nur" Widerstände,
    Kondensatoren, Transistoren, IC's, Dioden ect. verbaut und dies
    auf recht kompakten Platinen, die genauso wie von uns selbstgefertigte
    (egal ob Lochraster oder selbstgeätzt) auch nur Strom leiten...

    Ein selbstgefertigtes Gerät kann also theoretisch gesehen
    genauso wie das Original klingen, allerdings kann es auch
    immer ein paar Nuancen anders klingen...

    Man kann auf jeden Fall ein sehr hochwertiges Gerät fertigen
    und auch originale, gekaufte Geräte werden gerne mal modifiziert ;)

    Spontan fällt mir für Dich der Linear Power Booster (LPB) von Electro Harmonix ein,
    der sehr wenige Bauteile bvenötigt und ganz leicht auf Lochraster gebaut werden kann.
    Den kann man eigentlich immer mal gebrauchen finde ich...
    EHX Linear Power Booster

    Weiterhin bist Du mit Bausätzen erstmal gut bedient,
    da das Platinen herstellen einen anfangs ziemlich nerven kann ;)

    Bei UK-Electronic findest Du Bausätze für 3 BigMuff-Varianten, das wäre doch ideal oder?

    http://uk-electronic.de/onlineshop/ind…83030a26bf6f1fd


    MfG
    Magnus

    Bester DIY-Tip: Vorverzinnen...

    ~Bisgon Pes Laul~

  • Wie ist denn das, wenn da nicht exakt die selben Teile verwendet werden? Klar klingen wahrscheinlich beim Plus 1n4148 oder 1n277 gut, klingen sie aber auch wie das Original mit den 1n270??
    Klingt der LM 741 wie der JRC 741 im Original?

    Das selbe gilt auch für alle Transistoren und Dioden im Screamer; Klingen die verwendeten wie im Original? Klingen die neuen Folienkondis wie die?? [Blockierte Grafik: http://www003.upp.so-net.ne.jp/yochan/808pcb1.jpg]

    Signalverfolgung - the real answer to life the universe and everything

  • rrhoads33:
    Definiere Original! Die haben auch zig verschiedene Versionen gebaut, und die weichen alle klanglich von einander ab, manchmal mehr, manchmal weniger. Und selbst wenn du exakt nach Bauplan baust, hast du immer kleine Bauteiltoleranzen (Darum nimmt man auch für Transenbias, selbst wenn mans berechnen könnte, Trimmer), und bei den Herstellern ist es ebenso.

    @intrOnid:
    Selbstgebaute Geräte sind, wenn man sorgfältig arbeitet, soundtechnisch auf dem Niveau von industriell gefertigten, ich glaube, das ist, was du wissen wolltest.

    Und noch allgemein: Big Muff vor irgendeinen Transenamp? Das kann böse enden, ich verwende selbst gerne eines, und weiß, wie wahnsinnig empfindlich die auf verschiedene Amps reagieren. Mit Vox Cambridge zum Beispiel entweder dünn oder dumpf, je nach Kanal, mit einem Solton Stereoamp aus was-weiß-ich-wann-uralt kratzig-kühl, aber gut brauchbar, mit einem Gretsch G5222 warm und rauchig... Da kann man als Anfänger schnell verzweifeln.

    MfG Fabian

    Kommt nie, aber wirklich nie auf die Idee, eine ES335 komplett mit Massivleiter zu verdrahten!

  • oja big muff bitte vor nen röhren amp...macht jackie auch so(und das aus guten grund)...

    Was glauben sie was hier los wär, wenn alle wüssten was hier los ist?

  • Naja, also wenn man ein bissal damit sich auskennt, kanns auch vor anderen Amps seinen Reiz haben... Aber für den "normalen" Muffsound Röhrenamp. Ich hab mir schon sogar überlegt, mir einen cleanen Transenpreamp zu bauen, nur um für den kalten Muffsound nicht Amp wechseln zu müssen^^.

    Kommt nie, aber wirklich nie auf die Idee, eine ES335 komplett mit Massivleiter zu verdrahten!

  • Zitat von Fabian Boeck;245498

    rrhoads33:
    Definiere Original! Die haben auch zig verschiedene Versionen gebaut, und die weichen alle klanglich von einander ab, manchmal mehr, manchmal weniger. Und selbst wenn du exakt nach Bauplan baust, hast du immer kleine Bauteiltoleranzen (Darum nimmt man auch für Transenbias, selbst wenn mans berechnen könnte, Trimmer), und bei den Herstellern ist es ebenso.

    ...


    Das mit den Toleranzen ist mir klar und ich vermute, die daraus entstehenden Unterschiede gibt es zwischen den MXR Dist + genauso, was ich meine sind aber die in den Musikding Bausätzen vom Original abweichenden Teile (oben genannt). Wie sehr ändern die den Klang?

    Besonders auch beim TS, wo es ja anscheinend schon einen Unterschied macht, wo der RC4885P gefertigt wurde; Quelle: http://%22http//www003.upp.so…analyzeE.htm%22

    Und ich hätte bitte gerne eine Antwort, die nicht Aussagt, es sind doch alle gut (Das weiß ich) und auch nicht, ich soll einfach nen Schalter einbauen und mehere Möglichkeiten ausprobieren. (Das ist mir auch klar und das werde ich auch machen). Ich möchte gerne wissen, wie sehr sich das Durchschnitts Plus vom Durchschnitts MXR Teil unterscheidet; (Mit Durchschnitt meine ich keine Berücksichtigung der einzelnen Bauteiltoleranzen)
    Hat das schon jemand verglichen? Oder hat jemand schon einen TS808 oder TS9 mit dem Screamer verglichen?

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  • Big muff + tansenamp

    Hui leute,

    ich bildet mich hier weiter wie sau! soviel hab ich in 3Monaten ned mitgekriegt! Danke nochmal

    Aber ich hab auch nen Vorschlag:

    Wenn n Big MUff nur mit röhre gut klingt, dann könnte ich doch einen Tube Screamer (oder mehrere) gleich dannach in Reihe schalten (also gitarre bigmuff + tube s+ (tube s))

    Wäre dass denn nicht eine gute Zwischenlösung??

    Danke
    Gruß
    Toni

  • Zitat


    Wenn n Big MUff nur mit röhre gut klingt, dann könnte ich doch einen Tube Screamer (oder mehrere) gleich dannach in Reihe schalten (also gitarre bigmuff + tube s+ (tube s))


    Der Tubescreamer ist keine Röhrenemulation, hat auch keine Röhre on board!
    Er ist lediglich ein gutes Overdrive-Pedal, dass man mit einem bereits
    zerrenden oder aber auch cleanen Amp kombinieren kann...


    MfG
    Magnus

    Bester DIY-Tip: Vorverzinnen...

    ~Bisgon Pes Laul~

  • Hallo,
    sobald mein Röhrenamp von der Reperatur zurück ist (oder ich endlich meinen G2 zum Laufen bring), nehm ich mal Samples von a) Cleaner Transenamp + Muff b) Cleaner Röhrenamp + Muff c) crunchiger Röhrenamp + Muff d) cleaner Röhrenamp + Overdrive + Muff auf, dann werden die Unterschiede recht offensichtlich. Generell zu Fuzzboxen: Vor cleanen Amps klingen sie oft steril und kalt, erst, wenn irgendwo dahinter ein leichter Crunch ist, fangen sie an, zu singen. Dafür muss man nich mal Gain weit aufdrehen. Generell muss man sich mit den Teilen recht lang auseinandersetzen, bevor man einen wirklich guten Sound rauskriegt. Aber es lohnt sich. Vor zahmen Overdrives wie Tubescreamer oder Box of Rock singen sie schon, aber richtige Wärme (hör dir mal White Room von Cream, live bei ihrer Reunion 2005 an, dann weißt du, was ich mein) entwickeln sie erst vor Röhrenamps.

    MfG, Fabian

    Kommt nie, aber wirklich nie auf die Idee, eine ES335 komplett mit Massivleiter zu verdrahten!

  • Zitat von rrhoads33;245496

    Wie ist denn das, wenn da nicht exakt die selben Teile verwendet werden? Klar klingen wahrscheinlich beim Plus 1n4148 oder 1n277 gut, klingen sie aber auch wie das Original mit den 1n270??
    Klingt der LM 741 wie der JRC 741 im Original?

    Das selbe gilt auch für alle Transistoren und Dioden im Screamer; Klingen die verwendeten wie im Original? Klingen die neuen Folienkondis wie die?? [Blockierte Grafik: http://www003.upp.so-net.ne.jp/yochan/808pcb1.jpg]


    Hi,
    Hör dir mal die Bsp. hier an. Ibanez TS-808 und TD-1.
    http://%22http//www.uk-electronic.de/eff_td1_a.html%22

    MfG Uwe

    Uwe = MEK-Sounddesign
    --> Weniger ist manchmal mehr <--

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