Suche Linear Booster mit TL072

  • so, eine frage hätte ich dann doch noch (ich spare mal das neue thema und poste hier weiter): es wäre sehr praktisch, wenn der microamp per kippschalter noch ein ordentliches stück mittenlastiger werden könnte - das würde mir dann das komplette DS-2 (das bei mir bisher der midboost ist) sparen. sehe ich das richtig, dass ich dafür am eingangskondensator schrauben muss? wenn ja, auf welche größe muss ich da in etwa?
    oder ist das ganze doch komplizierter?

    zu eurer erleichterung: hier direktlink zu meiner infoquelle (schematics etc.) bisher: http://www.generalguitargadgets.com/index.php?opti…id=70&Itemid=26

  • Zitat von raphrav;248643

    so, eine frage hätte ich dann doch noch (ich spare mal das neue thema und poste hier weiter): es wäre sehr praktisch, wenn der microamp per kippschalter noch ein ordentliches stück mittenlastiger werden könnte - das würde mir dann das komplette DS-2 (das bei mir bisher der midboost ist) sparen.

    Hi!

    Grundsätzlich kannst Du mit einem kleineren C3 die Bässe und mit einem größeren C2 die Höhen beschneiden Inwiefern es funktioniert musste ausprobieren. Ich sag jetzt nicht mach 47n für C3 dann gehts...:D

    Bastlergruß

    Because Shit happens!

  • Zitat von Feierabendklampfer;248644

    Hi!

    Grundsätzlich kannst Du mit einem kleineren C3 die Bässe und mit einem größeren C2 die Höhen beschneiden Inwiefern es funktioniert musste ausprobieren. Ich dag jetzt nicht mach 47n für C3 dann gehts...:D

    Bastlergruß

    Prima!!!
    Ich hab das grad mal ausprobiert: Zu C3 hab ich nen 0,1uF in Reihe geschalten (was das dann effektiv ist, rechne ich jetzt nicht aus) und zu C2 einen 10nF parallel. (da ist es einfacher: 10,05nF) - beides jeweils per kippschalter zu-/wegschaltbar.
    Das ist zwar noch nicht genau das, was ich suche (naja, soo viel höhen sollten nicht weg, aber hab jetzt grad keine zeit zum weiteren probieren mehr), aber es geht schon stark in die richtung, die ich wollte.
    heute mittag oder morgen wird weiter getestet, und dann geb ich bescheid, was ich letztendlich als werte verwende.
    und noch was: könntest du mir vllt nen link geben, wo das mal steht, was das ganze elektrotechnisch bewirkt? ne grenzfrequenz ausrechnen kann ich zwar, aber dann hört es schon auf - so langsam will ich dann mal auch so ne schaltung wirklich verstehen können ;)

    Bastlergruß und Bastlerdank! ;)

  • Zitat von raphrav;248649

    Prima!!!
    könntest du mir vllt nen link geben, wo das mal steht, was das ganze elektrotechnisch bewirkt? ne grenzfrequenz ausrechnen kann ich zwar, aber dann hört es schon auf - so langsam will ich dann mal auch so ne schaltung wirklich verstehen können ;)Bastlergruß und Bastlerdank! ;)

    Das ist halt einschlägige Literatur die es zuhauf gibt: Schaltungen mit Operationsverstärken und ein paar Jährchen Bastelerfahrung.
    Mann kann auch ein E-Technik-Studium machen oder als Elegtronigger arbeiten, aber nur so aus dem Netz saugen verwirrt eher weil die Infos nie sortiert sind. Was gescheites haB ich im Netz noch nicht gefunden.

    Bastlergruß

    Because Shit happens!

  • Einfach (?) ausgedrückt:
    Je stärker ein Signal am Feedbackeingang (Pin 2 des ICs) anliegt, umso schwächer wird es verstärkt; je höher der Widerstand für das Signal in der Feedbackschleife, desto höher die Verstärkung.

    C2 lässt in der Feedbackschleife des Opamps die hohen Frequenzen an R4 vorbei durch, die tiefen dagegen nicht (geringerer Widerstand für hohe, als für tiefe Frequenzen). Am Feedbackeingang haben damit hohe Frequenzen einen höheren Pegel und werden schwächer verstärkt als tiefe. Je größer C2 ist, um so tiefere Frequenzen werden durchgelassen.

    C3 dagegen leitet in der Feedbackschleife mit zunehmender Größe umso höhere Frequenzen nach Masse ab, wodurch diese am Feedbackeingang schwächer werden, was zu einer höheren Verstärkung dieser Frequenzen führt.

  • feierabendklampfer: e-technik-studium folgt noch - genauer gesagt am 20.10. - meine erste vorlesung ;)

    elkulk: jup, das mit der gegenkopplung war mir klar, und wenn ich mir dann das mit ohmschen/kapazitiven/induktivem (jeder verhält sich ja anders bei gleich- oder wechselstrom) widerstand überlege, dann kann ich mir das funktionsprinzip vorstellen - dankeschön!

    stand beim effekt: C3 hat nach wie vor den 0,1uF in Reihe dazu, bei C2 gefällt mir momentan 1nF parallel dazu am besten :)

  • Hallo,

    die Empfehlung von Walter11 kann ich unterstreichen. Für das Genre "Effekte" kann man auch nach älteren (und damit preiswerteren) Ausgaben suchen, da dort das Thema (diskrete, also mit Einzelhalbleitern) Analogtechnik noch etwas ausführlicher dargestellt wurde weil die digitale Welt noch nicht den Raum beanspruchte...

    Ein gewisses elektrotechnisches Grundverständnis ist allerdings nötig, das Buch fängt nicht bei Null an...

    Röhren kommen nicht vor...;D

    Gruß, Bernd

    Jaichweiß (Andy Pipkin)

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