Hallo Forum, dies ist mein erster Beitrag hier. Ich habe über die Suchfunktion nichts zu meinem Problem gefunden. Sollte darüber schon was geschrieben worden sein, wäre ich für einen Link dankbar.
Also, es geht um folgendes: Ich habe einen linearen Booster mit dem RC4558 entwickelt. Er hat einen fixen Verstärkungsfaktor und das Ausgangssignal wird nur über einen Teiler am Eingang geregelt. Im Anhang ist eine PSpice-Prinzipschaltung mit einem anderen OP.
Das Problem ist, dass ich die Schaltung nicht mit dem vorhergesehenen 1M-Poti (Alpha, log., 16mm) zum Laufen bekomme. Hier verhält es sich so, dass ich auf dem ersten sowie auf dem letzten Viertel des Regelwegs das gewünschte Signal erhalte. Auf der restlichen Strecke, also ca. von 10 bis 15 Uhr, bekomme ich allerdings Rauschen, Knistern und Oszillationen. Beim Übergang in diese Zone knackt es. Das gleiche passiert mit einem 250k-Poti. Wenn ich dagegen ein 10k-Poti nehme (auch Alpha 16mm) funktioniert alles einwandfrei. Das Ganze passiert mir allerdings nur, wenn die Schaltung im Gehäuse ("B") sitzt und der Schaft des Potis mit dem Gehäuse verschraubt ist, also Massekontakt hat. Hänge ich das Poti in die Luft, funktioniert der Booster mit jedem der drei Potis.
Was kann hier das Problem sein? Ich würde ungerne das 10k-Poti verwenden, weil es den Eingangswiderstand reduziert.
Ich habe vor einiger Zeit mal ein Tonescreamer-Pedal von Excalibur repariert, das ein ganz ähnliches Problem hatte. Ich habe damals den Schaft des Drive Potis (ebenfalls Alpha 16mm) gegen das Gehäuse isoliert. Das kann's doch aber nicht sein, oder?