SE Endstufe geplant

  • Hallo Leute,

    ich möchte mir gerne in naher Zukunft eine SE Endstufe bauen.
    Als Grundlage dafür habe ich mir ein paar bereits vorhandene Endstufen-Projekte angsehen:

    http://www.tube-town.net/diy/tt66/tt66-1.pdf
    http://www.tube-town.net/diy/tt-sam/tt-sam.html
    http://www.tube-town.net/diy/tt-ga5/01-…an-original.jpg
    http://ax84.com/media/ax84_m215.gif

    Von diesen 4 Links scheint mir der TT66 als bestes Ausgangsprojekt für meine Zwecke geeignet.

    Es ergeben sich aber für mich einige Fragen und Punkte, die ich trotz selbständigen Nachforschens nicht beantwortet bekomme.

    1) Warum haben der TT-Sam und der AX84 einen Schirmgitterwiderstand, der TT66 und der
    VJ hingegen nicht?

    2) Wenn bei TT66 tatsächlich alle Röhren so einfach OHNE weitere Modifikation gegen
    einander austauschbar sind, also KT66, KT88, 6L6, EL34, 6CA7, 6550, 5881 und lediglich
    für die 6V6 der Kathodenwiderstand verändert werden muß, warum arbeiten dann nicht
    alle kommerziellen Topteile mit Auto- bzw. Kathodenbias. Das wäre doch viel einfacher,
    da keine extra HV-Wicklung oder HV-Anzapfung notwendig wäre, keine Bias-Einstellung
    und alle gängigen Röhren eingesetzt werden könnten. Einfach einen Lastwiderstand in den
    Kathodenzweig und fertig.

    3) Ich möchte gerne die Triode-Pentode Umschaltung wie beim AX84 umsetzen. Dort
    geschieht dies ohne weitere Anpassung der restlichen Schaltung. Liest man aber mal in
    den Datenblättern der einzelnen Röhren nach, dann ändert sich dort aber oft auch
    die ganze andere Beschaltung wie z.B. Kathodenwiderstand, Versorgungsspannung z.T.
    auch die verwendete AÜ-Impedanz. Sind die in den Datenblättern angegebenen
    Betriebsparameter nur als Vorschlag gemeint und kann damit diese
    Triode/Pentode-Umschaltung einfach so erfolgen, oder MÜSSEN ein paar Dinge zwingend
    verändert werden?

    4) Da ich auch die EL84 Röhre sehr mag und ich sie bisher nur in PP-Endstufen kenne, würde
    es mich natürlich sehr reizen, den TT66 so anzupassen, dass man auch die EL84
    verwenden kann. Probleme sehe ich da allerdings in der maximal zulässigen
    Versorgungsspannung.
    Beim TT66 läuft das Netzteil mit 300VAC, also ca. 420 VDC und damit deutlich zu hoch für
    die EL84. Allerdings liegt auch die zulässige Versorgungsspannung der 6V6 unter den 420V.
    Meine Frage lautet daher, ob es also lediglich durch Anpassung des
    Kathodenwiderstands möglich ist, die EL84 in dieser Schaltung zu verwenden. (natürlich
    von dem anderen Sockel maxl abgesehen)

    5) Ich habe mal versucht, den Wert des Kathodenwiderstands beim TT66 für die EL34
    nachzuvollziehen, aber irgendwie ist mir das nicht gelungen.
    In den Anhang hab ich ein Diagramm mit ein paar Geraden eingezeichnet. Bitte schaut es
    Euch mal an, wo mein (Denk-)Fehler ist.

    a) Zuerst habe ich die Qmax Linie für 15W gezeichnet, da der 125ESE AÜ ja nicht mehr
    Leistung verträgt.

    b) Dann habe ich mir die Arbeitsgerade (grün) eingezeichnet mit folgenden Eckpunkten
    P1: Ua = UB - Ug1 = 420 - ca. 30 V = 390 V
    P2: Ua / Ra = Ia = 390 V / 5000 Ohm = 78 mA

    c) Dies Gerade habe ich dann parallel bis zu Qmax. verschoben -> orange Gerade

    d) Darauf habe ich mir ca. in der Mitte einen Arbeitspunkt gesucht -> P3

    e) Von diesem P3 habe ich mir dann bei Ug2 = 400 V (so ca. auch beim TT66) den
    entsprechenden Ug1-Wert und Ia gesucht -> -37,5V / 55 mA

    f) Damit ist dann der benötigte Kathodenwiderstand 37,5 V / 0,055 A = ca. 680 Ohm

    Mein Ergebnis ist damit leider meilenweit von den bei TT66 angegebenen 330 Ohm entfernt.

    6) Ich möchte gerne eine (Midi-)Umschaltung einzelner Endröhren haben. Dazu werden
    einfach die Anoden, Schirmgitter, Kontrollgitter ganz normal angeschlossen und nur die
    Kathode der jeweiligen benutzten / aktiven Röhre wird (über den Kathodenwiderstand)
    nach Masse geschaltet. Die Kathoden der anderen Röhren hängen dann quasi in der Luft.
    Das Prinip ist genau so, wie es Bogner mit der Half-Power-Schaltung im Ecstacy gemacht
    hat, nur dass eben nicht Half-Power geschaltet wird, sondern unterschiedliche Röhren.
    Wenn Ihr Euch 4 Röhren aussuchen könntet, welche der folgenden Typen (KT88, KT66,
    6L6, 6V6, EL34, EL84, 6CA7, 5881, 6550) würdet Ihr gerne per Umschaltung im Einsatz
    haben?

    7) Ich würde gerne auch noch eine Umschaltung zwischen Silizium- und Röhrengleichrichtung
    haben. Dazu habe ich 2 verschiedene Möglichkeiten gefunden. Einmal im Mesa / Boogie
    Dual Rectifier und im BadCat HotCat. Ist da eine Möglichkeit technisch sinnvoller als die
    andere, oder sind beide Möglichkeiten gleichwertig?

    So, das nun die 7 Punkte, die mir bisher so eingefallen sind. Es kommen bestimmt im Laufe
    der Planung noch einige dazu.
    Am wichtigsten erscheint mir Punkt 5, denn wenn ich das verstanden habe, dann gelingt es
    mir evtl. selbständig, einen passenden Kathodenwiderstand für die EL84 zu finden. Dann
    könnte ich sogar die Versorgungsspannung auf für EL84-zulässige Werte reduzieren und den
    Kathodenwiderstand für alle Röhren anpassen.

    Für Eure Hilfe bin ich Euch schon mal im Voraus dankbar.

    Gruß
    Oli

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  • Hallo,

    ehe du eine solche eierlegende Wollmilchsau designst (hach ja, das wollt ich auch immer schon mal - ich komm nur nich dazu ;D) - dein wievielter selbstentworfener Röhrenverstärker ist das?

    Das frage ich ohne Häme oder Ironie, denn hier kommen zu den üblichen Tücken wie Brumm durch Heizung, Brumm durch induktive Kopplung, Schwingneigung (HF) wegen steiler Endröhren, sauberes Massekonzept usw. durch deine geplante "Schalterei" etliche Probleme der Leitungsführung auf dich zu.

    macalex2003 (oder wie er sich nennt, jedenfalls der, der seine amps jetzt auch vermarktet) hatte mal ein sehr aufschlußreiches PDF von einer seiner Entwicklungen veröffentlicht - war zwar ein PP-Amp - aber wegen der Aufbaubilder konnte man da einiges bezüglich der Verdrahtung der ganzen Schalterei lernen (das war glaub ich Triode/Pentode, halbe/volle Leistung und Class A/AB).

    Zu deiner Kennlinienrechnerei: Die Verlusthyperbel ist immer die der Röhre (Anodenverlustleistung). Diese Leistung fällt nie und nimmer (und dann noch als Gleichleistung) im AÜ an. Da liegt noch ein Verständnisfehler vor...

    Zu deinen Punkten:
    1. Hängt von der Röhre (Steilheit) und dem Konstrukteur ab (Sicherheit, kommerzielles Sparschwein).

    2. Autobias kostet einfach zuviel Betriebsspannung (nämlich die, die über Kathode-Masse abfällt). Das wäre bei dicken amps auch nicht sparsamer..

    3. Eigentlich ja. Da das eh eine Spielerei ist, geht halt die AÜ-Fehlanpassung mit in den Sound ein. Ein speziell dafür gewickelter AÜ (Einzelanfertigung) hat halt seinen Preis...

    4. Eine Reduktion der Ub wäre schon angebracht. Das über Rk zu tun gäbe seltsame Arbeitspunkte

    5. Hab ich schon was zu gesagt. ;)

    6. 7. Spar ich mir. Da gibts hier Spezis für.

    Gruß, Bernd

    Jaichweiß (Andy Pipkin)

  • Hi eBernd,

    danke für Deinen Beitrag - hoffe es kommen noch andere, bzw. konkretere.

    Habe übrigens schon 2 Röhrenendstufen und 4 Röhrenpreamps gebaut (alle ohne Brummen!!!). Wenns Dich interessiert in meiner Galerie kannst Du sie anschauen. (http://forum.musikding.de/cpg/index.php?cat=17010)

    Gruß
    Oli

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  • Hi Bernd,

    von meinen Fragen hast Du mir ja schon von 1)-3) beantwortet.

    Bei 7) habe ich mirch für die Mesa Variante entschieden, da es mir sicherer erscheint son hohe Spannungen im AC Bereich zu schalten und nicht im DC Bereich.

    Zur Veranschaulichung von 6) habe ich in den Anhang den Schaltplan gehängt, wie ich mir das so vorstelle.

    Jetzt wären da noch 4) und 5).

    Weiß da jemand was dazu? Oder hat jemand auch sonst Kommentare zu dem Schaltplan?

    Gruß
    Oli

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  • Hi,

    die Planung der SE Endstufe ist zumindest vom Signalweg jetzt fast abgeschlossen.
    Ich habe mir aber überlegt, den R10 mit 2,7k als 5k Poti auszuführen.
    Siehe hier:
    http://www.tube-town.net/diy/tt66/tt66-1.pdf
    Denk Ihr das macht Sinn, oder ist das nur Spielerei?

    Gruß
    Oli

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  • Ich weiß, dass es in PP-Amps teilweise einen Regler gibt, der das Feedback steuert.
    Wie sich das bei SE bemerkbar macht kann ich dir leider nicht sagen, finde es aber auch schon bei den anderen Amps überflüssig. Ein gut gewählter Wert und man kann sich den Regler schenken.

    mfg

  • Hallo Oli,

    unter der Voraussetzung, daß das nicht wieder auf Lochraster passiert! ;D;D;D

    Die Gegenkoppelung kannst Du natürlich variabel machen und Deinem Geschmack anpassen.

    Dirks Schaltung ist spannungsmäßig so gestaltet, daß Du da auch ne EL84 rein kriegst.
    Seine Ua liegt bei 270 bis 300V. Für die EL84 mußt Du dann Rk mit etwa 220-240k vorsehen. Das ergibt eine Ug1 von ca -10V und einen Ia von ca 45mA (Ruhestrom)
    Für das Schirmgitter mußt Du unbedingt einen Widerstand von 1k vorschalten, weil es sonst zur Anode werden könnte und sich glühend verabschiedet.>:(

    Eine Umschaltung Tube/Silicon ist sicher machbar und gehörmäßig auch durchaus wahrnehmbar (Der Klang wird voller und runder). Der sag-Effekt tritt allerdings nicht so stark auf, wie bei einer PP-Endstufe unter Vollast. Der Strom bei einer SE-Endstufe bleibt ja unter allen Aussteuerungsbedingungen "nahezu" gleich.
    Die Spannungseinstellungen, siebkettenmäßig, mußt Du unter "Silicon" machen, weil Dir sonst Deine Ua in die Höhe schießt. Der Innenwiderstand einer Gleichrichterröhre ist nämlich um einiges größer als der von Sand.

    OK! Und das man vieles nur nach dem Datenblatt ohne Kennlinien machen kann hast Du schon selbst rausgefunden.

    Die Umschaltung auf Triode klingt, ohne weitere Mods, etwas höhenärmer, bluesiger. Bei SE find ich das recht gut. Geschmakssache.

    Das jetzt bitte auf nem richtigen Board und der Beifall der Gemeinde ist Dir gewiß ;D;D;D

    Gruß
    Peter

    Die klangliche Genialität von Röhrenamps basiert auf ihren technischen Unvollkommenheiten.

  • Hi Peter,

    erstmal danke für die Antwort - zum Glück hast Du mich nicht gleich abgeschrieben...

    Also Du denkst, dass ich die EL84 "einfach" so in den TT66 einbauen kann.
    Das mit den 45mA Ruhestrom und -10V an G1 bei einem Kathodenwiderstand von 220 Ohm ist mir "klar". Das sind ja auch die Werte, wie sie beim TT-SAM verwendet werden, bei einer Speisspannung von 200 VAC.
    Allerdings weiß ich nicht, wie Du bei einer Speisspannung von 300VAC (beim TT66) auf eine Anodenspannung von 300VDC kommst.
    300 VAC gleichgerichtet ergibt so grob 410 VDC. Bei einer Anodenspannung von 300 VDC müssen ja dann in Ruhe 100 VDC am AÜ abfallen, wenn 10V am Kathodenwiderstand abfallen. Der AÜ hat aber nur einen Gleichstromwiderstand von 91 Ohm. Die Impedanz kommt doch in Ruhe gar nicht zum Tragen, oder doch?
    Naja, jedenfalls finde ich es merkwürdig, dass man die EL84 mit der selben Beschaltung an 100 VAC mehr betreiben kann.
    Oder verstehe ich da was falsch?
    Gruß
    Oli

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  • Hallo Oli,

    wieso sollte ich Dich abgeschrieben haben:confused::confused::confused:
    Du gehörst doch zur Forumsfamilie!!!
    Nur weil ich Dir, etwas drastisch zugegeben, mal ne klare Aussage zu Lochraster und Röhrentechnik gemacht habe:confused:
    Gerade weil ich Dich nicht abschreibe und weil Du zu dieser Familie gehörst habe ich es Dir "wachrüttelnd" mitgeteilt.
    Was nützt Dir ne dicke Schleimspur, wenn Du auf ihr mal ausrutscht und voll ins offene Messer schlitterst:confused:
    Das war äußerst gut gemeint. Da sich kein anderer getraut hat habe ich es eben mal machen müssen:(
    Damit ist das Thema gegessen und gut!!!:)

    Zu meiner Vermutung, daß da auch ne EL84 funzen müßte bin ich durch das "Rückwärtslesen" des Schaltplanes gekommen.
    Für einen Rk von 330 Ohm stehen im Datenblatt der KT66 für Ua 270V.
    Eine EL84 kann auch gerade noch so 300V vertragen. Minus Spannungsabfall über Rk könnte es dann wieder passen.
    Die Ströme sind ca 15mA auseinander.
    Den Gleichstromwiderstand des AÜ's vernachlässigt man in der Rechnerei.

    Die Berechnung Deiner Gleichspannung hat den typischen "Röhrenfehler".
    Auch bei Si-Diodengleichrichtern ergibt sich die Gleichspannung ja aus der Wechselspannung x Wurzel 2 - der Flußspannung.
    Die "Flußspannung" bei Röhren ergibt sich aus ihrem Ri. Dieser ist bei den einzelnen Typen unterschiedlich. Der Spannungsabfall über den Ri wäre also sowas ähnliches wie die Flußspannung bei Si-Dioden.
    Auf jeden Fall ist dieser Spannungsabfall wesentlich größer als bei Si-Dioden und ändert sich auch noch mit dem Strom.

    Einfachster Weg Schaltung aufbauen und messen.
    Dann kann man etwas zu notwendigen Vorwiderständen sagen.

    Gruß
    Peter

    Die klangliche Genialität von Röhrenamps basiert auf ihren technischen Unvollkommenheiten.

  • Hi Peter,

    ah, den Spannungsabfall über der 5AR4 habe ich gar nicht bedacht!
    Ich müsste also bei einer Siliziumgleichrichtung noch einen "großen" Vorwiderstand einbauen, damit ich meine Röhren nicht überlaste und die selbe Anodenspannung bekomme, wie bei der Röhrengleichrichtung.
    Wie hoch schätzt Du den Spannungsabfall bzw. Ri der 5AR4? So ca. 50-70V? Also bei einem Ruhestrom von 45 mA einen Ri von grob 1,5k?
    Aber vielleicht hilft witklich nur messen.

    Gruß
    Oli

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  • Zitat von Oli;246527


    ah, den Spannungsabfall über der 5AR4 habe ich gar nicht bedacht!
    Ich müsste also bei einer Siliziumgleichrichtung noch einen "großen" Vorwiderstand einbauen, damit ich meine Röhren nicht überlaste und die selbe Anodenspannung bekomme, wie bei der Röhrengleichrichtung.
    Oli



    Ja! Genau! Das hatte ich schon ganz weit oben, bei der Umschaltung, erwähnt.

    Ich habe dafür zwei riesige Drahtpotis aus der Urzeit;D
    Bevor ich mir den Wolf rechne und hinterher trotzdem falsch liege hänge ich die rein und kurbel es aus. ( Die haben 250k und 50k )
    Mit den 50k (besser niedriger, hab ich aber nicht :() würdest Du auskommen. (braucht man immer wieder :))

    Gruß
    Peter

    Die klangliche Genialität von Röhrenamps basiert auf ihren technischen Unvollkommenheiten.

  • Hi Peter,

    also quasi so. Den Widerstand habe ich mal mit RX bezeichnet.
    Und diesen gilt es jetzt "auszukurbeln", bis eben die gewünschte Anodenspannung erreicht ist
    Oder würdest Du den RX direkt am Gleichrichter anbringen und erst danach den großen 120µ Kondensator vorsehen?
    Gruß
    Oli

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  • Halo Oli,

    so funzt das nicht!

    Habe jetzt aber keine Zeit mehr, das genauer zu erörtern.

    Melde mich wieder

    Gruß
    Peter

    Die klangliche Genialität von Röhrenamps basiert auf ihren technischen Unvollkommenheiten.

  • Hallo, Oli,

    wenn Du als Standbyschalter einen zweifachen Umschalter mit Nullstellung in der Mitte (Also EIN-AUS-EIN) verwendest, kannst Du Dir einen Schalter und damit Platz auf der Frontplatte sparen. Die Mittelstellung ist dann Standby und die beiden äußeren Stellungen schalten zwischen Röhren- und Slilizium-Gleichrichtung um.

    Außerdem hat's den Vorteil, dass die Umschaltung zwischen den Gleichrichtungen immer zwangsweise über Standby geht.

    Grüße,
    Joachim

  • Hi Joachim,

    danke für den Tip. Ich werde die Umschaltung zwischen den Gleichrichtern aber mit Midi realisieren. Von daher muß ich es so machen, wie es gezeichnet ist.
    Außerdem habe ich einen schönen großen Kippschalter mit on-off-on wie diesen hier:

    http://www.reichelt.de/?;ACTION=3;LA=…ce2d2ff0972f35a

    noch nicht gefunden.

    Gruß
    Oli

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  • Hallo Joachim,

    schön Dich auch mal wieder in diesen Gefilden zu treffen :)
    Glückwunsch zum 200 Post ;D

    Gruß
    Peter

    Die klangliche Genialität von Röhrenamps basiert auf ihren technischen Unvollkommenheiten.

  • Zitat von Oli;246656

    Nachdem ich gestern einen ähnlichen gesucht habe, bin ich bei Banzai fündig geworden:
    http://www.banzaieffects.com/Arcoelectric-C3960BB-pr-24191.html

    In der Serie von Arcolectric http://www.arcolectric.co.uk/3900.html gibt es auch welche vom on-off-on Typ. Vllt kann Banzai Dir einen besorgen ...

  • Hi Oli,

    Zitat von Oli;246656

    Hi Joachim,
    danke für den Tip. Ich werde die Umschaltung zwischen den Gleichrichtern aber mit Midi realisieren. Von daher muß ich es so machen, wie es gezeichnet ist.
    Außerdem habe ich einen schönen großen Kippschalter mit on-off-on wie diesen hier:

    http://www.reichelt.de/?;ACTION=3;LA=…ce2d2ff0972f35a

    noch nicht gefunden.

    Ah so, das hatte ich nicht gelesen, dass die Midi-Umschaltung auch für die Gleichrichtung zuständig ist. Dann geht's natürlich nicht so, wie ich das vorgeschlagen hab. Schalter gäbe es, wie bereits von Volker erwähnt, bei APEM.

    Zitat von Rockopa58


    schön Dich auch mal wieder in diesen Gefilden zu treffen
    Glückwunsch zum 200 Post

    Hi Peter, Danke :). Das mit den 200 Posts ist mir gar nicht aufgefallen, ich werde alt ...

    Viele Grüße,
    Joachim

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