Buffer, Line-Driver

  • Hallo, das wird wohl der 100. Thread zu dem Thema sein aber ich treffe jedesmal wenn ich die SuFu nutze auf wiedersprüche...


    Ehm, erstmal zur geschichte: Wer kennt das nicht, Meterlage Kabel von der Gitarre zum Effektboard und zum Amp... Wenn ich einfach mal mit meiner Gitarre direkt in den Amp gehe merke ich schon einen großen Unterschied als wenn ich das Signal durch die Effektkette jage... :mad:
    Dem Spuk möchte ich jetz ein ende setzen, genug der Verluste ;D ich brauche also ein Buffer?, Line-Driver? der das Signal in meiner Kette frisch hält!

    Ich würde einen am Anfang der Kette und am Ende der Kette platzieren, es soll nur eine kleine Box sein mit einem Trimm-Poti drinne, 1 LED aber kein fußschalter oder so.

    Also was brauche ich jetzt? Einen line-driver oder einen Buffer??

    Ich erwarte von dem Teil das er das Signal gut durch die Kabel schiebt also möglichst nur geringe Verluste! Und das er halt die Lautstärke bisschen anhebt die durch die Effektkette verloren geht! (Wenn möglich sollte es das Signal nicht negativ beeinflussen!)


    lg Thomas

    PS: Ich hoffe das mir einer ein paar leckere Schaltpläne servieren kann!

  • Buffe rund Linedriver sind (in dem Fall) eigentlich das selbe: Impedanzwandler. Hochohmiges Signal rein, Niederohmiges Signal gleicher Amplitude wieder raus. Das sind selten emhr als Transistor- oder OP-Spannungsfolger, vielleicht noch mit ner kleinen schwingunterdrückung oder irgendeinem Filter gegen Störungen. Bedenke: Gitarre direkt in amp klingt anders als mit Buffer, da andere Impedanz (PU's wären ja Hochohmig). Aber wenn du eh trampelkisten dazwischen hast is das auch wurschd.

  • Zitat von Chaosruler;243218

    -----------Danke---------

    hat sich erledigt ;D Grave hat mir ein bisschen Nachhilfe gegeben

    lg Thomas

    Toll ... gerade wenn´s spannend wird. :(

    "Am Effekt löten statt im Affekt töten!"
    (Delay Lama)

  • Hallo,

    noch ein Portiönchen Senf (in diesem Plastikbeutelchen, mit dem man sich immer vollkleckert) dazu von mir:

    Der Linedriver stammt eigentlich aus einem Bereich, der für Gitarristen zu hoch ist - frequenzmäßig ;D - nämlich der HF-Technik/Datenübertragungstechnik bzw. aus der Studiotechnik.

    Da geht es dann nicht einfach nur darum "möglichst niederohmig" ein Signal durch ein Kabel zu treiben, sondern das ganze "angepaßt" an die Leitungsimpedanz zu tun (50, 75 150, 300 Ohm etc.) weil sonst das Signal, was man reinschickt, am (fehlangepaßten) Ende wieder (teilweise) umkehrt (Leitungsreflexionen).

    In der Studiotechnik (600 Ohm) stehen mehr die symmetrische Übertragung (Immunität gegen Einstreuungen) und Einhaltung von Pegelvorgaben im Vordergrund.

    Noch was bitte ich zu bedenken: Es gibt Effektgeräte/Verstärkereingänge, die nur dann so klingen, wie sie klingen, wenn sie aus der typisch mittelohmigen Quelle "Gitarren Pickup" (einige 10 kOhm) angesteuert werden, den Soundcharakter aber verlieren, wenn sie aus einer niederohmigen Quelle (also einem Buffer) bedient werden...

    Gruß, Bernd

    PS: Mein Posting hat sich mit Gravewarrior's überschnitten, daher ist der letzte Abschnitt quasi "doppelt".

    Jaichweiß (Andy Pipkin)

  • Ein Buffer ist nur sinnvoll wenn der Soundverlust wirklich wegen der Kabellänge auftritt. Und das kann nur der Fall sein wenn alleine Deine Pedale einen truebypass haben. Ist das so? Ansonsten kann auch ein mieser Buffer eines Pedals schuld sein (siehe Ibanez Tonelok-Serie und die Digitech-Treter. Boss geht.).

    Grüße, Timm

    Give me enough knobs, and I can control the world. -Z. Vex

  • Na prima, ausgerechnet seit heute morgen bin ich Eigentümer eines (digitalen) ebay-Ibanez-Pedals aus der Tonelok-Serie! Habe aber den Eindruck, dass dieses den Ton nicht einfärbt. Gerade aber von Boss kenne ich den Effekt der unbeabsichtigten Toneinfärbung auch. Vor allem aber auch von Line6, wobei man bei den digitalen Pedalen u.U. aber auch von einer miserablen AD/DA-Wandlung ausgehen muss.

    "Am Effekt löten statt im Affekt töten!"
    (Delay Lama)

  • Naja, das ist eben eine Geschmackssache. Ich finde die Tonelok-Serie von Ibanez, bzw. ihren Bypass-Buffer, unter aller Sau.

    Give me enough knobs, and I can control the world. -Z. Vex

  • Nimm einen ZV SHO (oder Klon) und plaziere diesen am Ende der Kette, der frischt das Signal auf und hebt bei Bedarf den Level an. MMn einer der wenigen Anwendungen für die man den SHO sinnvoll einsetzen kann.

    Jürgen

  • Mir hat auch der MXR Micro Amp sehr gut gefallen, um den Pegel bei zu viel Verlust wieder aufzuholen. Sogar besser als der SHO! Aber auch das ist Geschmackssache ... sind ja sehr simple & kleine Schaltungen.

    Grüße, Timm

    Give me enough knobs, and I can control the world. -Z. Vex

  • Zitat von Chaosruler;243215


    hab das gefunden! http://www.singlecoil.com/docs/buffer.pdf :rolleyes:
    lg Thomas

    Hi,

    erlaubt mir im Bezug auf das obige Schaltbild mal ein naive Frage.
    Warum unterscheidet sich eigentlich meistens der Eingangskondensator "0,1 µF ungepolt" von dem Ausgangskondensator "10 µF gepolt"?

    Das Signal soll doch vom Klangspektrum her unverändert die Schaltung passieren. Warum ist ein Hochpass, der am Eingang geeignet ist, dann hinten anders dimensioniert?

    Gruß

  • hallo,

    die Ansatzfrequenz des Eingangs-Hochpasses ist fix vorgegeben durch 0.1uF und R1||R2.
    Am Ausgang jedoch variert die Eckfrequenz je nach Impedanz des nachfolgenden Gerätes, deshalb ist dieser Kondensator relativ gross, damit man auf der sicheren seite ist.

    nach dem AusgangsCap würde ich noch ein R nach masse schalten, damit der nicht so alleine in der luft hängt....

    mfg kusi

    [center]blue sky[/center]

  • Zitat von kusi;243328

    hallo,

    die Ansatzfrequenz des Eingangs-Hochpasses ist fix vorgegeben durch 0.1uF und R1||R2.
    Am Ausgang jedoch variert die Eckfrequenz je nach Impedanz des nachfolgenden Gerätes, deshalb ist dieser Kondensator relativ gross, damit man auf der sicheren seite ist.
    mfg kusi

    Achso, verstehe.
    Auf Nummer sicher gehen müßte ich ja eigentlich nicht, wenn mein Folgegerät ebenfalls eine hohe Impedanz von 1M hat. Dann wäre es wohl als Optimierung zu sehen, wenn ich am Ausgang ebenfalls einen 0,1 µF Folienkondensator nehmen würde. So wie ich es verstehe, nimmt man den Elko an dieser Stelle also nur, um billig die 10 µF Kapazität zu realisieren. - Danke kusi!

    Gruß

  • 1. wohin mit dem MicroAmp? /// 2. Pre- und Post-Buffer???

    Hallo,

    irgendwie ist mir die ganze Sache immernoch unklar...

    Habe drei Fragen dazu:


    1. Ich habe einen MXR MicroAmp Klon, den ich bisher nehme, um das Signal aufzufrischen. Frage mich aber, wo er in der Signalkette am besten hingehört.

    Bei mir sieht das so aus:

    - Gitarre
    - Fuzz Tonebender MkII oder Fuzz Face (True Bypass)
    - passiver 2-fach Looper
    - (in loop 1 hängt eine längere Kette von analogen Pedalen,
    z.T. mit true Bypass (Zendrive-Klon), z.T ohne (Boss SD-1, GE-7,
    Marshall ED-1 Compressor, Marshall Vibratrem,
    manchmal EHX Deluxe Memory Man...)
    - (in loop 2 hängt mein Line6 Pod XT Live, von dem fast nur die Delays
    und Modulationen genutzt werden)
    (- Manchmal hängt das Deluxe Memory Man auch hier...)
    - passiver A/B/Y-Switch, der beide Kanäle eines Vox AC 15 ansteuert

    Bisher habe ich den MicroAmp meist zwischen Fuzz und Looper, da ich ihn so auch benutzen kann, um die Zerrpedale in loop 1 kräftiger anzublasen.

    Aber wo wäre die optimale Position, wenn es nur um die "Auffrischung" des Signals geht? eher ganz hinten, vor dem A/B/Y-Switch?
    Als Laie denke ich mir, dass es doch sinnvoller sein müsste, das Signal möglichst früh weniger anfällig gegen Verluste zu machen, als am Ende wieder was aufzupäppeln?


    2. Ich habe grade bei Tonehunter gelesen, dass die zwei verschiedene Buffer anbieten, nämlich "Pre" für den Anfang der Signalkette und "Post" für Mitte oder Ende. Worin besteht der Unterschied dieser beiden Teile? Und: braucht´s das??

    3. In meinem A/B/Y-Switcher sind Pulldown Widerstände am Eingang und an allen Ausgängen. Ist das überhaupt sinnvoll? Das Teil selbst enthält ja gar keinen Kondensator etc... Reicht es nicht, wenn am Eingang ein Pulldown sitzt? Die beiden Ausgänge A und B gehen ja bei mir an die Kanäle eines Vox AC-15, die soweiso nicht unabhängig voneinander sind?? (Oder hat das mit der Thematik nüscht zu tun?)

    mfg,

    Immo

  • Hallo,

    ist dieser Buffer jetzt gut geeignet um Am Anfang der Signalkette das Signal aufzubereiten/die Impedanz zu wandeln oder habt ihr noch andere (bessere) Vorschläge?

    Vielen Dank schonmal für euro Hilfe,
    Jakob

    [SIZE=1]Meine Gallerie - Im MB auch als jakob the ripper bekannt...

    [/SIZE]

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!