Kondensator-Identifikation & Upgrade-Empfehlungen

  • Hi,
    habe hier einen teuren Tube Driver. Obwohl der ja was-weiß-ich-wie-toll sein soll, sind die verwendeten Bauteile allesamt "low budget", ganz anders also als bei anderen Boutique-Kisten, beispielsweise MEK.

    Nun würde ich gerne die verbauten Low-Budget-Kondensatoren gg. hochwertige (im Musikding-Shop erhältliche und zu kaufende) austauschen. Weil ich mich beim Kondensatorenkauf aber schon mehr als einmal vertan hatte, will ich diesmal die Fachwelt fragen, welcher gg. welchen ausgetauscht werden kann. Welche davon im Signalweg liegen, vermag ich allerdings nicht zu sagen.

    --- Also da wären 5 Stck. so flache, vertikale, dunkelgrüne, häufig gesehene, aber ich weiß nicht, was das für Dinger sind-Kondensatoren mit dem Aufdruck:

    473J
    100V

    --- 3wie üblich aussehende, banale Keramikkondensatoren, zwei davon:

    47J

    der dritte:

    331K.

    --- 2 vertikale Elkos:

    470µF / 25V

    --- 2 vertikale Elkos:

    220µF / 16V

    --- 4 vertikale Elkos:

    22µF / 25V


    Empfehlungen? Am liebsten wären mir Links zum entsprechenden Produkt im Shop.

    Ich denke mal, dass man Keramiks z.B. gg. Silver Mica austauschen kann aber nicht muss, und die dunkelgrünen Flachmänner gegen Metallfolienkondensatoren oder so. Aber was genau man da am besten nimmt - weiß ich nicht.

    Schönen Dank im Voraus.

    Edith: Was bedeutet eigentlich das "J"? "Janofarad?", "Jicofarad", "Jicrofarad?" Oder das "K." auf einem der drei Keramikkondensatoren?

    "Am Effekt löten statt im Affekt töten!"
    (Delay Lama)

  • Hi,

    Also deine grünen Dinger sind z.b. Mylar Kondensatoren. Die gibts auch in braun.
    Bei der Bezeichnung ist es ganz einfach 473J heisst 47000pF / 100V oder auch 47nF.

    47J = 47pF

    331 = 330pF

    Di Buchstaben geben die Voltzahl an, habe allerdings nicht alle im Kopf J sind aber glaube cih 100V.

    MFG Uwe

    Uwe = MEK-Sounddesign
    --> Weniger ist manchmal mehr <--

  • Okay, danke. Nochmals die Frage, könnte es etwas bringen, diese gegen gebecherte MKT 47nF auszuwechseln?

    "Am Effekt löten statt im Affekt töten!"
    (Delay Lama)

  • Hallo allerseits!

    Zitat von lmkv15;242250

    Di Buchstaben geben die Voltzahl an, habe allerdings nicht alle im Kopf J sind aber glaube cih 100V.

    Bist du dir sicher? Soweit ich weiss, geben die Buchstaben bei den Codes die Toleranz an. Zum Beispiel: J = 5%, K = 10%

    Gruß, Matthias

    Beim Kondensator läuft der Strom der Spannung vor.
    Bei Induktivitäten tut sich der Strom verspäten. ;D

  • Zitat von Lorak Alytjow;242477

    Hallo allerseits!


    Bist du dir sicher? Soweit ich weiss, geben die Buchstaben bei den Codes die Toleranz an. Zum Beispiel: J = 5%, K = 10%

    Gruß, Matthias

    Das habe ich mal irgendwo aufgegabelt:

    [Blockierte Grafik: http://forum.musikding.de/vb/attachment.php?attachmentid=1123&stc=1&d=1213112466]

  • Hi,

    Natürlich hat er nicht alles im Kopf;D. Die gepostete Tabelle ist übrigens von mir;).

    MfG Uwe der mit Udo Pipper nichts zu tun hat.

    Uwe = MEK-Sounddesign
    --> Weniger ist manchmal mehr <--

  • ... Ja klar, lösch sie raus! Mach sie alle, die Sau!

    ..... Der Geist des Udo P. scheint auf unsere gemeinschaftliche Brachial-Seance nicht zu reagieren. Vielleicht könnte sich stattdessen der keinesfalls mit Udo P. vervetterte Uwe K. dazu äußern, ob es - klanglich - etwas bringen könnte, die vorhandenen "Mylar-Kondensatoren" im Röhrenpedal (47nF) gegen diese gebecherten MKT-Kondensatoren auszutauschen (obwohl beide Typen technisch Folienkondensatoren sind).

    Schließlich findet man letztere ja auch zuhauf in den qualitativ durch nichts zu toppenden, hype-würdigen Kultanwärter-Effektpedalen der deutschen Qualitätsmarke MEK (die wiederum nur ganz wenige, eigentlich gar keine, unterbezahlte Chinesen ohne Menschenrechte beschäftigt).

    Vielleicht ist es aber letztendlich auch nur eine Frage der Verfügbarkeit: In den USA kommt man vielleicht eher an den einen Folien-Kondensatorentyp ran, in der DDR, oder auch in Bayern an der tschechischen Grenze, vielleicht eher an den anderen. (Bei Röhren sehe ich da auf jeden Fall einen Zusammenhang.)

    "Am Effekt löten statt im Affekt töten!"
    (Delay Lama)

  • Hi,

    Na gut, dann sag ich mal was. Wie schon richtig bemerkt, hat es was mit der Grundsätzlichen Verfügbarkeit zu tun. Natürlich bekomme ich hier auch die Xicon Greenees, manchmal sind se' auch braun.
    Bei Krummen Werten nehme ich halt auch die Panaonic Serie ECQB, das sind dann Polyesterkondensatoren, welche die AMIS auch Hauptsächlich nehmen. Die Xicon sind hauptsächlich überall drinne bei Geräten welche aus Fernost kommen.
    Ob sich klanglich in grossen Grenzen was ändert, sei dahingestellt, ob ich jetzt mit einem MKT, MPP, ECQB oder weis der Geier was z.b. koppple. Es sind Nuancen.


    MfG uwe

    Uwe = MEK-Sounddesign
    --> Weniger ist manchmal mehr <--

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