• Ich bin auch Ingenieur und hab eins ^^ <3

    Ich dachte, du seist Architekt?

    Bauingenieur ≠ Architekt

    Sagten mir zumindest ein mir bekannter Bauingenieur sowie ein befreundeter Architekt ^^

    "Perfektion ist nicht dann erreicht, wenn es nichts mehr hinzuzufügen gibt, sondern wenn man nichts mehr weglassen kann."
    - Antoine de Saint-Exupéry

    Einmal editiert, zuletzt von Moonshine (24. Oktober 2022 um 17:33)

  • Weder V1 von irgendwas, noch zerkratzte Gitarren können mein Herz erweichen.

    Ich finde es auch immer lustig, wie sich die Leute an dem alten Schrott verlustieren können. Ich bin mir sicher, Jimi Hendrix hätte seine alten und unzuverlässigen Fuzz-Fratzen gerne gegen einen schnöden Boss DS1 oder Tubescreamer getauscht, wenn es welche gegeben hätte. Die Muffen waren damals auch nicht viel besser. Ein Kollege hat davon auch erst mal 2 verheizt, bevor er einen hatte, der gehalten hat (auf Kulanz oder Garantie vom Musikladen getauscht). Es gab damals einfach nix anderes. Bei Amps ist es genau anders rum. Die waren früher wirklich für die Ewigkeit gebaut. Heutzutage nur noch Platinenschrott, wo an jedem Cent gespart wird.

  • Leute! Alles cool. Das ist eine 69er Replika von Dustin Francis - DEM Fuzzface Gott.

    Versteh ick net,gibts denn für all so n Ka...k irgend nen Gott? hat der irgendwie ne magische Aura,das ein von Ihm gebautes besser klingt,als jedes verka...te Fuzz Face auf dem Markt ?(

    Da mit den Nostalgie Bauteilen ist doch eh nur Voodooo,ma abgesehen von den GE Teilen :/ ,Kondensator je nachdem mag auch noch Klang färben je nach Materialbeschaffenheit,aber die Widerstände bringen nur rauschen mit.......o.k,rauschen ist auch Vintätsch :D


    Mach das ja auch hier und da,mit Nostalgiebauteilen,aber eher der Optik wegen ^^

    Das, was du da bezahlst, ist die Marke, die Historie,

    Jo,wenn das Ding wirklich nen altes wäre,und dementsprechend ne Geschichte hätte :/ die auch wirklich beweisbar ist!!!.....aber so :thumbdown: Abzocke!

  • Ein Aspekt, der aber natürlich niemals von den Voodoopriestern angesprochen wird, ist ja tatsächlich messbarer Fakt: Und zwar die Bauteilalterung.

    Klingt ein Fender aus den 60ern heute anders als er damals geklungen hat? Ja! Besser? Kann sein, muss nicht. Warum?

    Die Bauteilwerte verändern sich über die Zeit und zwar nicht gleichmäßig. Damit verändert sich auch die Schaltung und der Klang. Aber "besser" muss das nicht sein.

    Lieben Gruß,

    Max

    "Perfektion ist nicht dann erreicht, wenn es nichts mehr hinzuzufügen gibt, sondern wenn man nichts mehr weglassen kann."
    - Antoine de Saint-Exupéry

  • Man muss sich die Frage stellen: ist das Kunst oder kann das weg.

    Als anerkannte Reliquie kann ein beschissenes Pedal gegen einen Materiellen Wert von absurder höhe getauscht werden.

  • Klingt ein Fender aus den 60ern heute anders als er damals geklungen hat? Ja! Besser? Kann sein, muss nicht. Warum?

    Und die nächste Frage lautet,klang ein Fender Neu in den 60er Jahren besser als wenn man diesen Heute neu aufbaut? :huh: ,Nö,nicht wenn wichtige Bauteile wie Trafos,die ja oftmals einfach unterdimensioniert waren und somit auch zum Klangverhalten beigetragen haben,wenn diese in die Sättigung gingen auch berücksichtigt werden,ebenso wie was weiß ich was für ausgelutschte Speaker,oder einfach welche aus damals anderen Materialien,ansonsten mit dem Heutigen Wissensstand,kannste da schon mehr raus holen,und vor allem Nebengeräusch armer.

    Das Ding ist die assoziation,mit dem und dem bekanntem Musiker....Weltberühmt ^^ .....eine Legende.......gibt nix vergleichbares ^^ ..........

    Viele vergessen dabei einfach,das nicht Hauptsächlich die Technik für den und den Sound verantwortlich ist,sondern eben favorisierter Musiker persönlich ^^ ,aber moment mal :/ ......das kann doch gar nicht :/ ......warum klinge ich nicht wie der?,bin doch mindestens genauso gut :/ ?....Nee,biste nicht Junge,da hilft Dir auch nicht die selbe Technik zu haben :D :D :D

  • Bei Amps ist es genau anders rum. Die waren früher wirklich für die Ewigkeit gebaut.

    Wenn man sich die handwerklichen "Fähigkeiten" vieler Builder von damals anschaut, Leo himself (hin und wieder) eingeschlossen, dann muss ich hier vehement widersprechen. Gerade dieser Vintagekram ist oft so miserabel zusammengkleistert, solche "Rattennester" mit teilweise ernsthaften Sicherheitsmängeln, von "optimierter" Kabelführung mal ganz abgesehen.

    Und wenn man wissentlich Bauteilratings überschreitet (fast überall in den Endstufen, gerade bei Amps mit EL84) und Trafos unterdimensioniert, dann spricht das eher für Unwissenheit bzw. mangelndes Verständnis als für Genie und solide Handwerkskunst. Und mit "für die Ewigkeit" hat das mMn rein gar nichts zu tun.

    Also auch hier, ganz ehrlich, einfach NEIN ^^

    PS: Natürlich nicht alles - Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel. Aber sehr vieles.

    "Perfektion ist nicht dann erreicht, wenn es nichts mehr hinzuzufügen gibt, sondern wenn man nichts mehr weglassen kann."
    - Antoine de Saint-Exupéry

  • Manche Sachen waren aber auch entschuldbar ^^ , z.b Unterdimensionierung der Spannungsfestigkeit bei Kondensatoren in der PSU,manchmal auch bei der Kapazität,da es eine Auswahl,wie es sie Heute gibt,einfach nicht gegeben war,teils schwer zu bekommen,wenn überhaupt,oder einfach ein zu hoher Kostenfaktor,da wurde sich dann mit Reihen oder parallelschaltungen beholfen,ähnlich bei den Trafos,wurde einfach häufig genommen,was da war,statt was neues zu entwickeln/lassen,gutes Beispiel dafür Marshall,die einfach den Radiospares Trafo genommen haben,welcher ja ursprünglich wie der Name schon sagt,für Radioendstufen entwickelt wurde,und auch da kannste gucken,Heute heiß begehrt,wegen dem Mojo,wenn mal einen findest,zahlste Fantasiepreise,und das obwohl damit Heute gar nix mehr anfangen kannst mit der neuen Netzspannung,ohne zusätzlich noch nen Stelltrafo zu verwenden!


    Ne Entschuldigung für schlechte Layouts oder Verdrahtung Aufbau usw,gibt es allerdings nicht,stimmt schon,mal abgesehen,von der einen:das ein Wissen in kompakter Form und in dem Maße,wie es Heute gibt durch zusammenfassung in Büchern,Internet,die Erfahrungen die im Laufe der Zeit dazu gekommen sind,gab es damals noch nicht,es befand sich ja alles noch in der Entwicklung,und hier spreche ich von der Zeit bis Ende der 70er,in den 80ern beim JCM,hätte man allerdings schon einiges besser gewusst :D ,um nicht so n Katastrophalen Müllhaufen (Aufbau/Leitungsführung) in Serie zu produzieren.

    Und für die Ewigkeit ist von denen sowieso gar nix,dazu müsstest erst mal sehen,das es nen Ersatz für alternde und austrocknende Elkos gibt ^^ ,sowas wie solid-state Elkos oder so ^^ ,ebenso die damalige Verdrahtung,welche im laufe der Jahre zerbröselt <X

    Trotzdem ziehe ich einen PtP Amp einen Platinen Amp immer vor,wenn auf der PCB was schlecht geroutet ist,kannste das nicht so einfach ändern wie mal nen Draht anders zu verlegen,ebenso lässt sich bei PtP eine modifizierung leichter vornehmen ;)

  • Naja, unterdimensionierte Elkos so zusammenzusetzen, dass sie passen ist ja vollkommen legitim. Einen Trafo zu nehmen, der unterdimensioniert ist... kann man machen........

    Gerade so bei sachen: "Pass bloß auf dass die röhren nicht zu heiß werden". Mach bloß nicht dies oder das. Und warte unbedingt bevor du das oder das tust.

    Klar, wenn ich weiß, dass dort ein blindgänger im boden liegt fahre ich auch nicht mit nem presslufthammer drüber.

  • Ich bin selbst überhaupt kein Platinenfan bei Amps aus genau dem von dir genannten Gründen.

    Die alten Amps waren aber sicher nur PtP verdrahtet, weil es nichts besseres gab. Da ist also keine besondere Liebe in die "Dauerhaftigkeit" und Qualität reingeflossen.

    "Perfektion ist nicht dann erreicht, wenn es nichts mehr hinzuzufügen gibt, sondern wenn man nichts mehr weglassen kann."
    - Antoine de Saint-Exupéry

  • Die alten Amps waren aber sicher nur PtP verdrahtet, weil es nichts besseres gab. Da ist also keine besondere Liebe in die "Dauerhaftigkeit" und Qualität reingeflossen.

    Dass damals nur Schrott gebaut wurde, glaubst Du doch selber nicht, oder? Damals war es noch wichtig, etwas herzustellen, was lange hält und sich leicht reparieren lässt. Das war keine Liebe, das war damals für einen Hersteller überlebenswichtig. In einer globalisierten Welt, wo nur noch Wachstum zählt, ist das natürlich eher kontraproduktiv. Da werden dann schon mal Sollbruchstellen eingebaut. Die Kiste kann man dann einfach wegwerfen und muss etwas neues kaufen. Da freut sich der Shareholder. Wäre das früher auch so passiert, wenn die Umstände dich gleichen gewesen wären. Aber klar doch. Es war aber nicht so, deshalb ist das mal wieder eine Diskussion um des Kaisers Bart.

  • Bitte, lesen, was ich schreibe:

    Dass damals nur Schrott gebaut wurde, glaubst Du doch selber nicht, oder?

    Hab ich niemals behauptet. Dass heute nur Schrott (oder Großartiges) gebaut wird ist aber genauso Unsinn.

    Ich sagte ja auch:

    PS: Natürlich nicht alles - Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel. Aber sehr vieles.

    Ich finde nur die Aussage "Damals war alles viel besser und hochwertiger" ist schlichtweg falsch. Mehr nicht.

    "Perfektion ist nicht dann erreicht, wenn es nichts mehr hinzuzufügen gibt, sondern wenn man nichts mehr weglassen kann."
    - Antoine de Saint-Exupéry

    Einmal editiert, zuletzt von Moonshine (25. Oktober 2022 um 16:23)

  • damals wurde auf Punkte wie leicht reparierbar noch Wert gelegt,gutes Beispiel dafür,David Reeves (Soundcity,Hiwatt),welcher seine Amps nach militärischen Specifikationen aufbaute um Langlebigkeit und leichte Reparaturmöglichkeit zu gewährleisten,generell wurde damals eher drauf geachtet,das so ein Gerät unter den richtigen Bedingungen möglichst lange hielt,da Damals noch eine gewisse Wertschätzung gab,und im Gegensatz zur heutigen Wegwerf Gesellschafft,lieber repariert wurde.

    MHuss Hiwatt Amplifier Pages - History


    Der Schritt zur PCB folgte der fortschreitenden Industralisierung,mit welcher auch die geringere Wertschätzung als auch mangelnde Qualität einzug hielten.

    Ein handgebauter Amp von Heute,mit der Wertschätzung von Damals,ist also beiden vor zu ziehen,jedenfalls zum spielen ^^ ,wenns um Sammelleidenschaft angeht,würde ich natürlich auch ein Original "aus der guten alten Zeit" vorziehen ;).

    Heute herscht nur Massenproduktion,schnelll,schnell,Qualität bleibt auf der Strecke,macht sich doch gar keiner mehr Gedanken drüber,ob das Konzept gut ist,was zählt,ist billige Produktionskosten und maximum Gewinn,für alles andere darfste tieeeeeef in die Tasche greifen oder selber bauen ;)

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