• Hey Pingu!
    Danke für die hilfreichen Videos!
    Zum ersten hab ich allerdings mal ne Frage:
    Was hat der Typ falschgemacht? ;D

    Bzw habt ihr auch immer so Ergebnisse (rissige, blasse Leiterbahnen), oder sieht das bei euch in der Regel besser aus?
    Weil man hat ja schon ne Fehlerquelle in Form von schlechten Verbindungen aufm PCB eliminiert, wenn man den Toner perfekt übertragen kriegt...

    Gruß,
    Mario

    EDIT: Achja, was nehmt ihr für Papier zum transferieren?

    [SIZE=5]Lööten![/SIZE]

  • Er hätte besser Seiten aus irgendeinem Conrad oder Reichelt Katalog zum Übertragen genommen. das funzt besser als mit der Folie.

    Ich belichte meine Platinen immer. Das ist zwar aufwendiger, aber meistens besser als die Bügelmethode. Besonders bei komplizierteren Platinen sind die Leiterbahnen besser. Der murkst da ziemlich beim ätzen :). Der nimmt es eben nicht so genau mit dem Design (wegen der Platine und dem Plastikgehäuse). Das ist aber auch nicht weiter schlimm. Die Effekte funktionieren und der Weg zum bauen ist der richtige und die Videos ersparen viele Fragen :).

    Viele Grüße,

    Martin

  • Zitat von pingufreak83;241647

    Er hätte besser Seiten aus irgendeinem Conrad oder Reichelt Katalog zum Übertragen genommen. das funzt besser als mit der Folie.

    Werd ich mal ausprobieren, danke für den Tipp!

    cheers,
    Mario

    [SIZE=5]Lööten![/SIZE]

  • Also ich hab einstweilen die besseren Ergebnisse mit EISEN 3 Chlorid erzielt. Ist zwar nicht transparent aber ich habe ca 1.5 l geschenkt bekommen.

    Jedoch habe ich probiert Datenbus Leitungen für ein Lcd display damit zu ätzen und di waren seeehr knapp beieinander so dass ich die komische Papierest schicht mit der Zahnbürste nicht weggbekommen und dadurch auch nicht an den Stellen ätzen konnte.


    Aber so eine Dritte Hand kann ich nur Empfehlen vorallem beim Verzinnen von Litzen und etc. ist es sehr hilfreich.

    Aber beim Lötkolben sollte nicht allzu sehr gespart werden. Mir fallen da spontan die Conradsets ein die nur bedingt geieignet sindd ich empfehle aus eigener Erfahrung zum Anfangen vielleicht den Ersa 30W oder Konsorten von Weller etc. der hat mir bis vor 2 Wochen gute Dienste geleistet danach habe ich ihn durch eine ERSA Analog 60W ersetzt. Aber nur so am Rande.

    Vielleicht habe ich den ein oder anderen ein paar Tipps gegeben über die ich am Anfang auch froh gewesen wäre bzw. so manchen Fehlkauf erspart hätte.Denn beim Werkzeug ist es die Schwierigkeit genau die Mitte zwischenn Preiswert und "Namen zahlen"


    Schönes Wochenende noch,

    Lukas

  • Ich hatte vorher zwei Ersas. Die waren auch schon 3 oder 4 Jahre alt. Die waren echt teuer und sind mir letztens beide am Plastik geschmolzen / abgebrochen. Jetzt habe ich eine digitale Lötstation mit Keramik Lötkolben von Conrad und bin damit dick zufrieden ;).

    Teuer ist nicht immer besser. Man muss auch bei teuren Sachen ein bisl Glück haben. Für die ganzen FX Projekte reicht auch ein 3€ Lidl Lötkolben anstatt einem teuren Ersa... :). Daher...

    Viele Grüße,

    Martin

  • Auweia, was'n Desaster...

    Hallo,

    Also, ich habe mir das erste Video angesehen und war doch relativ überrascht, daß man ein dermaßen grottenschlechtes Ergebnis noch im Netz als Anleitung verbreitet. Das geht wahrlich besser. Ich nutze 2 Verfahren ohne größere Probleme. Ich habe hier eine Rolle Laminat, welches auch bei Platinenherstellern verwendet wird. Das nutze ich, wenn ich z.B. mal eine Platine Fotopositiv versaut habe (zu lange entwickelt oder überlagert). Da wasche ich die Fotoschicht runter und laminiere eine neue auf. Diese wird dann mit auf Folie gedruckten Layouts belichtet, in Sodalösung entwickelt, geätzt und fertig. Oder ich nutze fertige Platinen von Bungard und belichte die und verfahre wie im letzten Satz angegeben, wobei der Entwickler dann Natronlauge ist. Mit diesen beiden Verfahren erhält man randscharfe Leiterzüge ohne Unter oder Durchätzungen von Leiterzügen. Was aber der Kollege da zeigt ist einfach nur wenig durchdacht oder schlecht ausgeführt. Da mauß man sich gerade als Anfänger nicht wundern, wenn dann nichts so funzt, wie es mal gedacht war.
    Uiuiui, jetzt sehe ich gerade die "Lötschule" auf dem 2. Video. Meine Fresse...
    Hier mein Tip, bitte ansehen und als schlechtes Beispiel nehmen. So sollte eine Platine hinterher nicht aussehen. Da sind Fehlfunktionen vorprogrammiert. Und wenn man das mal so gelernt hat, später dann bei Microcontrollern einsteigt, evtl. sogar im TQFP Gehäuse, dann wird's arge Enttäuschungen geben. Im Anhang mal eine kleine Mega - Core -Platine von mir. Und die habe ich schon zusammengefuchst. Das kann ich auch besser.

    Gruß Ingo

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