buffer geht aufn keks

  • hallo,
    ich hab ein recht mysteriöses problem:
    hab mir einen buffer gebaut, auf basis eines TL071, ganz primitives standardmodell halt. funktioniert eigentlich ganz gut...
    hab gleich auf einen schalter und damit pulldown-widerstände verzichtet, da es eh immer an bleibt
    das hab ich an den anfang der signalkette im effektboard gehängt (wie es sich halt gehört) und damit geht das problem los:
    direkt auf den buffer folgt der tuner (boston but-500, mit true bypass), und dann das wah (auch true bypass). wenn ich dann den tuner oder das wah an- oder ausschalte, knackt es gewaltig - aber nur, wenn der buffer davor ist, sonst nicht... so was nervt!
    ich hab den buffer tausend mal auf falsche/kalte lötstellen untersucht, extra noch pulldowns rein gemacht, alles hat nichts geholfen, das ding knackt nach wie vor...
    komisch/überraschend ist, dass das knacken nicht immer gleich laut ist: mal ists einfach nur nervig, mal tuts vorm stimmen nen schlag, dass man angst um den amp haben muss...
    weiß noch jemand rat?
    link buffer-schaltplan: http://www.muzique.com/images/buff8.gif
    ach so, was noch sein kann: ich hab glaub statt 1M-widerständen 2M2er genommen, weil ich die grad da hatte und es auch versionen dieses planes mit eben denen widerlingen gibt... könnte das die ursache sein?

  • Hi,

    hänge mal einen z.B. 10k Pulldown-Widerstand hinter dem Ausgangselko und du hast Ruhe.

    Ein- und Ausgangskapazitäten sollte man NIE in der Luft hängen lassen.

    Gruss
    Chris

    :P Ich liebe Blondinen :P

  • also, habs gemeistert - wie, sage ich erst am schluss des posts, denn ich hab zu den antworten noch ne frage:
    verändert/dämpft ein derart "geringer" (alles ist relativ) pulldown nicht das signal? mit pulldowns am ausgang hab ich ja bereits zuvor experimentiert, aber nie welche kleiner als ein megaohm verwendet, um das signal zu schonen. ok, die impendanz ist durch den buffer ja deutlich geringer, aber trotzdem...
    lösung: hab mich jetzt also weiter runter getastet mit den pulldowns am ausgang, und bei 100kOhm war zumindest soweit ruhe, dass es nicht mehr auffällt... problem gelöst!
    zum ausgangskondensator: ja, der funzt - nagelneu verbaut, und wie ich mit meinen rudimentären messmethoden feststellen konnte, scheint er auch keine macke zu haben (geringer leckstrom, anfangs ein hoher strom, wenn er an ne spannung angeschlossen wird, die aber sehr schnell abfällt. außerdem ist er optisch tipptopp.)
    was für nen wert hättest du vorgeschlagen?

    aber vielen dank, jetzt hilft mir das ding wirklich was (denn außer dem genannten problem war das teil die letzten tage schon ne echte hilfe, was soundverbesserung angeht!)

  • Hi,

    als in erster Linie entsteht bei dem Ausgangs-Elko und dem Pulldown-R ein Hochpass. Die Fg lässt sich nach der bekannten Formel leicht ausrechnen. Bei 10µ und 10k kommt man an ~3,2 Hz. Mit Bassverlust ist bei Gitarre ist also nicht zu rechnen.
    Zusätzlich stellt der Pulldown-R auch eine Last für den OPV dar. Allerdings steckt der TL071 eine 10k Last locker weg.

    Wenns bei dir ein 100k für Ruhe sorgt ist ok. Jedenfalls kannst du bis auf 10k, ohne Nebeneffekte zu befürchten, runter gehen.

    Gruss
    Chris

    :P Ich liebe Blondinen :P

  • Hallo,

    der Wert ist ziemlich egal, wenn's mit 1M nicht mehr knackt, ist es auch gut.

    Bei der fg des HP spielt ja noch die Eingangsimpedanz des nachfolgenden Gerätes eine Rolle, die geht bei der Berechnung mit ein...

    Gruß, Bernd

    Jaichweiß (Andy Pipkin)

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