Suche Tele Kopien

  • Kennt jemand gute Tele Kopien? Ich suche eine. Sie sollte richtig schön nach Tele klingen.
    Über Diegos (Göldo) bin ich gestolpert. Sehr geil. Ich muss sagen, sehr geil!

    Kennt ihr sonst noch Kopien? Von Fender (bis American Serie) halte ich nichts.

    MfG

  • Zitat von mak123;238449

    Kennt jemand gute Tele Kopien? Ich suche eine. Sie sollte richtig schön nach Tele klingen.
    Über Diegos (Göldo) bin ich gestolpert. Sehr geil. Ich muss sagen, sehr geil!

    Kennt ihr sonst noch Kopien? Von Fender (bis American Serie) halte ich nichts.

    MfG

    Wie wär's mit G&L? Bei denen heißt die Tele "Asat". Sind auch sehr schöne Gitarren. G&L war die letzte von Leo Fender gegründete Firma nach Fender und Musicman. Die klassischen Fender-Formen werden da leicht modernisiert und "verbessert" hergestellt.

    Edit: Was findest du bei Fender denn so schlecht? Ich find die von Preis- /Leistungsverhältnis recht gut. Ich selbst kann da zur lite Ash Tele raten, die ist gut. Ansonsten soll die Baja-Tele auch sehr gut.

    Es kommt nicht darauf an was man tut, sondern wie man dabei guckt.

  • Mojn,

    G&L sind schon eher Edelkopien, vom Preis her können sie locker mit Fender USA mithalten, die Verarbeitung stellt Fender aber locker in den Schatten. Außerdem sind die Magnetic-Field PUs von der ASAt, sowohl die Classic wie die soapbars deutlich anders als klassiche Tele PUs, ein wenig in Richtung P-90. Klingen IMHO sehr gut, aber nicht unbedingt authentisch nach Tele.

    Die Tribute Serie aus Far east kenne ich nicht, aber meist spart man in solchen Produktionslinien am Holz und das geht auf Kosten der klanglichen Substanz.

    Rockinger/Diego sind ebenfalls prima Gitarren, wenn man die Rockinger PUs mag. Ich habe eine Rockinger Tele mit DiMarzio Twang Kings, der Steg-PU eine Repro des alten Brodcaster-PUs mit etwa mehr Bässen. Twangt, dass es einem Freudentränen in die Augen treibt.

    Twang on un ne schöne Jrooß, Mathias

  • Fender klingen mir irgendwie zu leer und zu leblos. Bespielbarkeit ist nicht optimal aber in Ordnung.

    Danke für die G&L Tipps.

    Achja. Diego hat nichts mehr mit Rockinger zu tun. Sie werden von Göldo produziert, wurde mir versichert.

    MfG

  • Zitat von The stooge;238595

    Mojn,

    G&L sind schon eher Edelkopien, vom Preis her können sie locker mit Fender USA mithalten, die Verarbeitung stellt Fender aber locker in den Schatten. Außerdem sind die Magnetic-Field PUs von der ASAt, sowohl die Classic wie die soapbars deutlich anders als klassiche Tele PUs, ein wenig in Richtung P-90. Klingen IMHO sehr gut, aber nicht unbedingt authentisch nach Tele.

    Es gibt zwar auch teure G&Ls, ohne Zweifel, aber auch im unteren/mittleren Preissegment ist was zu finden:
    http://www.musik-service.de/gl-asat-classi…95757774de.aspx
    http://www.guitar24.de/de/pro.php?p=16406&ref=frg

    Es kommt nicht darauf an was man tut, sondern wie man dabei guckt.

  • Mojn,

    Zitat von gearhead;238604

    Es gibt zwar auch teure G&Ls, ohne Zweifel, aber auch im unteren/mittleren Preissegment ist was zu finden:
    http://www.musik-service.de/gl-asat-classi…95757774de.aspx
    http://www.guitar24.de/de/pro.php?p=16406&ref=frg

    Die Tribute Serie habe ich ja auch erwähnt. Die Verarbeitung soll gut sein und Hardware und Elektrik (zumindest in der Premium Serie) made in USA. Aber irgendwo wird man gespart haben, denn man will sich ja nicht selber die USA-Linie vom Markt konkurrieren. Und da würde ich meinen, dass das Holz der erste Punkt ist, wo man in SO-Asien irgendwelche günstigen Planken versägt. Sicher kann man durchaus Glück haben, aber auch die Holzhändler können zwischern gutem Tonholz und Dutzendware unterscheiden. Ist ja schließlich bares Geld für sie.

    Ich hatte mal eine PRS SE Soapbar Singlecut, optisch und haptisch eine traumschöne Gitarre, burgundy-red, schmusiger Korpus, Hals und Bünde wie maßgeschneidert für mich, aber es kam einfach kein Ton raus, auch nicht nach Auswechseln der (gar nicht mal schlechten) PUs gegen meine Lieblingsseifenstücke von Gibson. Sie klang wie ein verstopfte Trompete, kein Druck, kein Sustain, kein Attack, keine Dynamik. Meine Uralt SF 700 von Yamaha hatte alles das und noch viel mehr. Also wieder rückgebaut und vertickt. Jetzt wird sie von Gregor dem Hilden auf seiner Website angeboten.
    Das wird wohl daran liegen, dass sich Paul Reed Smith die richtig guten Bäume für seine Maryland Gitarrren reserviert, die auch zwei bis vier mal so teuer sind.

    ne schöne Jrooß, Mathias

  • Hallo zusammen,
    eine andere Methode wäre sich eine "von-welcher-firma-auch-immer"-Telecaster zu besorgen,
    die gut bespielbar ist und wo alleine der akustische Klang schon OK (Obertonreich) ist
    und dort die gesamte Hardware gegen hochwertige Hardware zu tauschen...
    Ich habe gerade ein Projekt am laufen, wo ich eine 90-Euro-Telecaster (Neuware!),
    die ich von eBay habe ganz nach meinem Geschmack aufrüste - a'la "pimp my cheapo" :)

    Hier die Tele im Urzustand: HK-Telecaster

    Vielleicht werde ich da einen Fotobericht über den Umbau schreiben, mal sehen...


    MfG
    Magnus

    Bester DIY-Tip: Vorverzinnen...

    ~Bisgon Pes Laul~

  • Ja, ich weiss, dass man sich Gitarren billig kaufen kann, sie modden kann und die Gitarre dann auch noch gut klingen kann. (hab ich auch schon oft gemacht) Doch ich will endlich mal eine Gitarre, die beim kauf so klingt, dass sie mir gefällt und ich sie auch so lassen werde.
    Deswegen viel meine Wahl anfänglichst auf Diego.

    Kennt jemand Teles von Blade?

    MfG

  • Mit Sicherheit eine Möglichkeit, von der ich persönlich allerdings nicht viel halte. Denn wo keine Grundsubstanz ist, wird ein Tonabnehmer und ein wenig anderer Stahl keine gute Gitarre draus machen. Oft wollen Leute sich in ihre Billig-Kopien die nicht gerade billig Fender (am besten noch Custom-Shop-) Pickups einbauen. Das macht allerdings nicht sonderlich viel Sinn, denn das Wort TonABNEHMER sagt schonalles: es nimmt nur ab, was da ist und kompensiert nicht das fehlende gute Holz. Wenn wir also schon von der Güte des Holzes reden(Mathias hat da schon Recht), dann fällt die Lösung - jedenfalls für mak - raus.
    Aber interessieren würde mich trotzdem, wie deine HK-Tele am Ende klingt, die sollen ja gar nicht mal so schlecht sein :)

    Es kommt nicht darauf an was man tut, sondern wie man dabei guckt.

  • Das stimmt natürlich, eine gesunde Basis muss vorhanden sein - ganz klar ;)
    Wer eine billige Gitarre mit teuren PU's "aufrüstet" ist natürlich selber Schuld haha...

    Aber ich denke bei meiner HK sind die Vorraussetzungen
    die ich (persönlich!) erwarte gegeben, da der Korpus aus Linde besteht
    und eine schöne Decke hat und auch der Hals prima bespielbar ist...
    ...und da ich da auch keine Fender-PU's installieren werde
    (das geht mir eh immer auf den Sack mit "original Fender" und "original Gibson" ect.)
    sondern Humbucker im Singlecoilformat wird es vermutlich
    auch keinen "Vintage-Telesound" geben ;)

    Aber die Herkunft kann die Gitarre soundlich sicherlich nicht verschweigen,
    wenn ich die Hardware und alle Komponenten gegen gescheite getauscht habe.
    Auch String-Throug-Body werde ich umsetzen,
    denn meine Tele soll zwar kein absolut authentisches Gefährt werden,
    allerdings so gut es geht am Original bleiben, z.B. auch was die Optik
    der Tonabnehmer, des Schlagbretts und der Control-Plate ect. angeht ;)

    ...also nichts mit zusätzlichen Fräsungen, Schalter hier, Push-Pull da usw. *lol*

    btw:
    Was mich immer wieder erschreckt sind die Elektronikfächer,
    zumindest bei allen Gitarren, die mir so über den Weg gelaufen sind
    und ich denke auch bei Gibson und Fender sieht es da
    nicht besonders schöner aus und die Buchsen sind billige "Fernost-Biegebuchsen"...


    MfG
    Magnus

    Bester DIY-Tip: Vorverzinnen...

    ~Bisgon Pes Laul~

  • Ja, wie gesagt, man kann das alles machen, ist aber wahrscheinlich nicht in Maks Sinne. Wie du selber sagst, einen Vintage-Sound wird man nicht wirklich rausbekommen, auch wenn das bei dir durch die PUs vorgegeben ist.

    Und ja, klar, was man verstecken kann, versteckt man, daher geben sich auch die großen Firmen keine große Mühe die Elektro-Fächer schön übersichtlich und ordentlich zu gestalten. Was am Ende aber den Preis ausmacht sind nicht Teile wie die Buchse sondern vor allen Dingen Arbeitslohn und die Teile, die in großen Massen vorkommen: Holz.

    Edit: Sonst, Mak, wenn du noch mehr Meinungen willst, lege ich dir das Musiker-Board ans Herz. Da das hier eher ein Selbstbau-Forum ist, passt die Frage eher da hin:
    http://www.musiker-board.de/vb/

    Es kommt nicht darauf an was man tut, sondern wie man dabei guckt.

  • Im Musikerboard fehlt mir ein wenig die Objektivität und die Freundlichkeit. Ich denke sowieso, dass meine Wahl auf Diego gefallen ist. Jetzt muss ich nurnoch ein wenig sammeln gehn. ;)

    MfG

  • Zitat von mak123;238758

    Im Musikerboard fehlt mir ein wenig die Objektivität und die Freundlichkeit. Ich denke sowieso, dass meine Wahl auf Diego gefallen ist. Jetzt muss ich nurnoch ein wenig sammeln gehn. ;)

    MfG

    Ja, stimmt, an schlechten Tagen, wird man da schon mal runtergemacht :(
    Aber, gut, wenns so weit ist, sag Bescheid, wie sie so ist :)

    Edit: Ich seh, ich hatte gar nicht auf deine Blade-Frage geantwortet. Ich habe mal eine angespielt beim Music-Store, aber von der war ich nicht so überzeugt, weil die akustisch so metallern klang, was aber glaub ich an dem (noch nicht sonderlich fortgeschrittenen) Alter lag. Sonst hab ich bisher nur Gutes gehört.

    Es kommt nicht darauf an was man tut, sondern wie man dabei guckt.

  • Hi,
    denke auch, dass man bei einer Diego was vernünftiges für den Preis bekommt...
    ...und es muss schliesslich nicht immer Fender drauf stehen ;)


    MfG
    Magnus

    Bester DIY-Tip: Vorverzinnen...

    ~Bisgon Pes Laul~

  • Zitat von Magnus;238796


    ...und es muss schliesslich nicht immer Fender drauf stehen ;)

    Richtig! Ein wenig bezahlt man bei solch großen Firmen ja auch den Namen mit. Allerdings sind solche "unbekannten" Firmen nicht ganz so gut für den Wiederverkauf. Im Laden stand neben mir mal einer, der hatte eine LuK-Tele und eine Fender-Tele in der Hand und meinte "Ja, die LuK ist schon besser und ich mag sie lieber, aber ich nehm die Fender." Da kann man sehen: Der gute Mann dachte an Wiederverkauf.

    Es kommt nicht darauf an was man tut, sondern wie man dabei guckt.

  • Zitat von gearhead;238795


    Aber, gut, wenns so weit ist, sag Bescheid, wie sie so ist :)

    Klar ;)

    Als ich im Musikladen war, hat mir der Kerl auch erst verschiedene Fender Modelle vorgestellt, weil anscheinend viele Kunden (gerade in meinem Alter) mehr auf den Namen achten als auf Quallität. Erst als ich ihm gesagt habe, dass ich nichtunbedingt Fender auf dem Headstock haben will, sondern einen geilen Sound möchte sind wir dann zu Diego gegangen.

    Und klar. Für den Namen zahlt man dann schon einiges mit. Siehe auch bei Gibson oder ESP.

    MfG

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