Hallo alle zusammen,
beim Stöbern auf Beavisaudio bin ich vor einiger Zeit auf Folgendes gestoßen:
[Blockierte Grafik: http://www.beavisaudio.com/Projects/ValveCaster/SubCaster.gif]
Bis jetzt habe ich noch keine günstige Bezugsquelle für die 6111 Subminiaturröhre gefunden aber ich habe mir jetzt zwei 6N17B ersteigert. Ich habe keine Ahnung, wie sie klingen werden, mir ging es in erster Linie um die "Kleinheit" der Röhre. :cool: ;D
Da die 6N17B ein anderes Pinout als die 6111 hat, musste ich das Layout etwas umbasteln und es ist etwas chaotisch geworden:
[Blockierte Grafik: http://forum.musikding.de/cpg/albums/userpics/19404/SubCaster~0.gif]
Wenn jemand die Muse hat, kann er ja mal gucken, ob das Layout mit dem Schaltplan überein stimmt. Die Röhre kommt in einen IC-Sockel.
Zwei Fragen hätte ich:
1. Wozu dient R1? Durch den fließt ja der gesamte Strom, also auch der der Heizung (350-400 mA) Mit U = I*R müssten über ihm 18,8 Volt abfallen. Wo ist mein Denkfehler? Und wie viel Leistung muss R1 abkönnen?
2. Welche Bauteile sollte ich unbedingt sockeln?
Falls ihr sonst Kommentare oder Vorschläge habt, immer her damit!
Ich werde jetzt meine Kisten durchwühlen und gucken, ob ich alle Bauteile parat habe.
[Projekt] Niedervolt Röhrentreter: SubCaster
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Zitat von die_matte;238365
...
1. Wozu dient R1? Durch den fließt ja der gesamte Strom, also auch der der Heizung (350-400 mA) Mit U = I*R müssten über ihm 18,8 Volt abfallen. Wo ist mein Denkfehler? Und wie viel Leistung muss R1 abkönnen? ...Physikunterricht: Serien- und Parallelschaltung von Widerständen - welche Widerstände hängen noch mit R1 in einem Stromkreis?
Dann kannst Du auch so grob berechnen, wieviel Spannung tatsächlich über ihm abfällt. (Die Formel zur Leistungsberechnung (in Watt) kennst Du, nehme ich an.)
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Autsch, das tut weh :-[ Da hätte ich selber drauf kommen müssen. Danke, elkulk.
Jetzt kommt irgendwas im Millivoltbereich raus, das ist schon plausibler.
Genau berechnen wird wohl nichts werden, da ich den Innenwiderstand der Röhre nicht kenne, weil das Datenblatt auf Russisch geschrieben ist.
Da probiere ich einfach nen 1/4W Widerstand aus und wenn er heiß wird nehm ich nen stärkeren. Sollte aber bei den errechneten Werten nicht passieren (mA*mV=ganzwenigW ;D)
Frage zwei bleibt natürlich bestehen und weitere Kommentare sind sehr erwünscht.
noch einen schönen Abend -
Hallo,
ich bin mir ziemlich sicher, daß der Schaltplan einen Zeichenfehler enthält und der Spannungsregler vor dem 47 R angeschlossen wird. Bei 0,3 A Heizstrom (6111) fallen da sonst 14,4 V und bei der 6N17B (0,4 A) sogar 18,8 V ab.
Achtung, der Spannungsregler muß ca. 2,3 W verbraten.
Gruß, Bernd
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Deshalb war ich ja so verwirrt. Es kann ja nicht mehr Spannung abfallen, als ich habe^^
Du meinst also, R1 muss zwischen Pin3 von U1 und Pluspol C1?
Womit wir wieder bei Frage eins wären: Wozu dient R1 an dieser Stelle? Kann ich ihn vielleicht einfach weglassen? -
Hallo,
ich denke R1 bildet mit C1 eine Siebkette für die "Anodenspannung".
Gruß, Bernd
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Also,
heute hab ich das Teil endlich mal zusammengebraten.
Und was soll ich sagen, es funktioniert natürlich nicht.:( Hatte ich auch nicht wirklich erwartet.
Jetzt hoffe ich natürlich, dass ihr mir eventuell weiterhelfen könnt.
Die Verbindungen sind alle vorhanden, kalte Lötstelle schließe ich auch aus. Wenn ich den Verstärker dahinter (LittleGem) voll aufdrehe, hört man ein ganz leises Signal. Mit Audioprobe habe ich festgestellt, dass das Signal am ersten Gitter ankommt, aber an der Anode schon ganz leise ist.
Für R5 habe ich statt 270K verwendet, glaube aber nicht, dass das die Ursache ist.
Könnte es sein, dass dieser Typ Röhren nicht für Niedervoltanwendungen geeignet ist? Oder geht das grundsätzlich mit jeder Röhre (obs klingt ist eine andere Frage)?
Schonmal vielen Dank für eure Hilfe.
MFG
Christoph -
Die 6111 ist eine Niedervoltröhre, die 6N17B eine Hochvoltröhre.
Die Anodenspannung beträgt für die 6N17B gem- Datenblatt 200V, für die 6111 ca. 24V.
bei 12V fließen da evt. keine Elektronen weil die Spannung nicht ausreicht.Jürgen
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Hallo JHS,
Ich hab grade mal fix gesucht und folgendes Datenblatt gefunden:
http://tubedata.itchurch.org/sheets/009/6/6111.pdf
wenn ich das richtig interpretiere, ist die Anodenspannung 100 V, also ist es keine Niedervoltröhre.
Und ich habe sogar noch ein Datenblatt zu meinen Röhren gefunden:
http://tubedata.itchurch.org/sheets/113/6/6N16B.pdf
Da steht für Ua auch 100 V. Also daran sollte es nicht liegen. Gab es nicht so einen "Starved Plate" Betrieb?
Vielleicht kann ja jemand etwas aus diesem Datenblatt entnehmen. Mein Wissen in dieser Richtung geht (noch) gegen Null...
Ich bin für jede weitere Anregung dankbar.
MFG
Christoph -
Haste ihn eigentlich vollendet, bin auch bei beavis drüber gestolpert und finde das ja sehr interessant, warum ist mir das nicht eher hier aufgefallen?
MfG
Andy
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