Netzgerät -> OPA gesteuert! :)

  • Hi,

    so würde das nicht funzen. Die Verstärkung des Opamps müsste reduziert werden, denn sonst verstärkt er einfach ins Blaue. Soll heissen - mit seiner vollen Leerlaufverstärkung.
    Verbinde den nichtinv. Eingang mit dem Ausgang des Opamps und du bekommst eine Spannungsverstärkung von 1.

    Gruss
    Chris

    -EDIT-
    Ach, der Bernd... er ist immer ein Schritt voraus ;)

    :P Ich liebe Blondinen :P

  • also so ist es richtig ja? sollte ich den invert hinter den power transistor machen oder hinter dem kleinerem? am besten ist es hinter dem power transistor, weil wenn der sich mal ein bisschen verzottelt und was falsches rausschickt, erkennt der op das und schiebt bissle power nach oder?

    gruß Thomas

  • Hallo,

    kann es sein, daß du es richtig gemacht hast ohne zu wissen warum? ;D

    Kurze Erklärung zu meinem Bild (weil da weniger Teile drin sind ;)):

    Wir haben hier den Opamp in einem Regelkreis.

    Nehmen wir an, wir wollen ein Netzteil mit bis zu 50 V haben.
    Die Eingangsspannung sollte dann was größer sein, 55... 60 V

    Der 7805 liefert unsere "Referenzspannung" mit dem Poti einstellbar von 0... 5 V.

    Jetzt wollen wir mal 25 V am Ausgang haben und stellen dazu 2,5 Volt am Poti ein.
    Die Spannung liegt am +Eingang des OP und "reißt" den OP-Ausgang auf.
    Dadurch steuert der Transistor Q1 auf und will die ganze Eingangsspannung zum Ausgang durchlassen.
    Jetzt kommt der Spannungsteiler R1/R2 in Spiel, R1 = 9k und R2 = 1k also teilt er auf 1:10 runter.
    Diese Spannung (Ausgangsspannung/10) liegt am invertierenden (-) Eingang des OP.

    Und jetzt wird geregelt: Der OP verstärkt immer die Differenz zwischen (+) und (-) Eingang. Und zwar mit seiner Leerlaufverstärkung (also irgendwo bei 10.000 bis 100.000!). Da die Spannung am (-) aber letzlich vom Ausgang des OP bestimmt wird stellt sich (rasend schnell!) ein Gleichgewicht ein, bei dem die Spannung am (-) fast gleich der mit P1 eingestellten Spannung an (+) wird. Fast gleich heißt Bruchteile von einem mV.

    Wenn wir 2,5 V eingestellt haben müssen am Ausgang 25 V sein damit am (-) 2,5 V erscheinen (Teiler durch 10!).

    geregelte Grüße, Bernd

    Jaichweiß (Andy Pipkin)

  • Okay habs verstanden! Ich werde mal ein bisschen probieren und dann schau ich mal :D

    Zitat

    geregelte Grüße,

    Thomas ;D


    Ädid#

    Zitat

    kann es sein, daß du es richtig gemacht hast ohne zu wissen warum? ;D

    nänänä!!! Ich wollte nur testen ob das Forum aufmerksam ist ^^ Fazit: Ja ihr seit noch bei der Sache :D

    Also Bernd, es war alles beabsichtigt :)


    *hust* danke für die erklärung :)

  • Huhu
    ich hätt da aber noch gerne ein Problem und zwar hab ich nen 350VA Ring-kern-klotz Zuhause liegen und ich würde dieses teil gerne bendigen !
    es ist mit 7 mal 12V ausgelegt ich würde das Teil gerne von so 2-28V bendigen können!
    d.h.
    Ich lege die eine Wicklug auf leerlauf oder nutze sie für den Steuerstrom oder Beleutung etc.
    dann bleiben noch 6 Übrig So! d.h. ich lege jeweils drei zusammen und 12V+12V=24V (AC)

    24V*1,41=33,84V klar nach allen abzügen der Verlustleistung und angehangener Last sind wir bei 30V~

    So, Nun die erste frage! Soll ich eine Separate Stromversorgung für Beleutungen und der Transen, OPA verwenden? Dafür würde sich dann super die leerstehende 12V Wicklung anbieten! Naja aber da gibt es nacher bestimmt Probleme wegen unterschiedlichen Potentialen oder?

    Als Spannungsregler würde ich gerne einen"AD581JH" verwenden ja, :) den hab ich geschenkt bekommen ;D

    Zitat

    Laser Trimmed to High Accuracy: 10.000 Volts ±5 mV (L and U)


    Und jetzt kommen wir zu dem Bruzzel Teil, Geschenkt bekommen hab ich auch nen Kühlergrill + 2mal BDY29... laut Datenblatt kann einer davon 7,5A

    Also wenn der Trafo:
    350VA

    350VA/24V= 14,5 Ampere naja da wirds halt schon warm :D desswegen würde ich gerne BEIDE nutzen wie sieht so eine Schaltung aus wenn man 2 Leistungstransen zusammen nutzen will?

    Geregelte AD581JH Grüße Thomas ;)

  • Hallo,

    wenn du einen "Kühlergrill" geschenkt bekommen hast, dann baust du dir besser ein Auto... ;D

    Der Kollektorstrom beträgt übrigens 30 Ampere (7,5 A ist der max. zulässige Basisstrom). Soviel zum Lesen von Datenblättern...

    Trafowicklungen parallelschalten kann ganz schön "bumm" machen, wenn sie nicht exakt gleiche Spannung und Innenwiderstand haben. Das muß man vorsichtig austesten.

    Ohne Überstromschutzeinrichtung ist sowas ein Brandzünder, da gehört mehr Sicherheit rein...

    Auch ich würde für den Entwurf und das Durchrechnen eines solchen "Labornetzteils" einige Stunden brauchen (und brauchte dafür noch einige Daten mehr, als du angegeben hast). Vielleicht findest du ja jemanden, der sich die Mühe macht, das ganze mit deinen Bauteilvorgaben durchzurechnen ohne es selbst zu bauen.;)

    Meine Meinung: In eine solche Projektgröße sollte man selbst "reinwachsen".

    Wobei ich nicht beurteilen kann, wieviele "cm" dir dafür noch fehlen. ;D

    Gruß, Bernd

    Jaichweiß (Andy Pipkin)

  • Hallo,

    jaha fürs Auto bin ich noch zu jung... :mad:

    Aber zum Thema Datenblatt... Da steht so viel mist und diese ganzen kürzel da wird man schon bescheuert von schuldigung :D

    Ja!!! Zum Thema Sicherheit! Da bin ich dabei bisschen zu experimentieren und zwar baue ich das netzgerät dann in ein "Verteilerkasten" welcher dann über meiner Werkbank hängt da bau ich dann alle selbstgebauten Geräte rein! Und hinzufügen will ich auch einige Temp. Sensoren und Schaltungen welche dann den Jeweiligen Verbraucher ausschalten wenn ein MAXIMUM überschritten wird!
    Dann kommt noch ein komplettes kontrollzentum in ferner zukunft da rein!
    Wer kennt das nicht... Hab ich den Lötkolben ausgemacht? Leutet das Licht noch? Ist ein Gerät noch an? Rauchmelder etc. damit auch nicht die Bude abfackelt :D

    also zum Ringkern der WAR MAL nur 12V aber ich habe die Zwei Enden auseinander gelötet weil es waren 7*12V Wicklungen die zusammengelötet waren aber damit ich mein Netzgerät dann ein bisschen variieren kann hab ich den Trafo "Gesplittet"? :eek: 8);D

    Zitat

    Vielleicht findest du ja jemanden, der sich die Mühe macht, das ganze mit deinen Bauteilvorgaben durchzurechnen ohne es selbst zu bauen.;)

    *hust* Ach Bernd ich hätt da noch eine Frage :D obwohl nein ;D soviel kann ich nicht von dir verlangen :rolleyes:


    Bastlergruß Thomas


    EDIT# :D

    falls es wen interessiert
    http://video.google.com/videoplay?doci…earch&plindex=2
    Ich könnte mir gut vorstellen so ein Trafo als AÜ zu nutzen :D die Nachbarn wären nicht so glücklich darüber ;)

  • Huhu so ich hab das Projekt wieder mal aufgenommen und nun würde ich gerne mal wissen wie man 2 Power Transen zu einem System verkabeln kann? d.h. ich möchte, das die beiden sich die Last teilen! Es handelt sich immer noch um zwei BDY29


    Ach ja und ich hab noch'n paar alte Spulen von geschlachteten Computernetzteilen :D kann ich die irgendwo in meiner schaltung sinnvoll einbauen?
    http://img129.imageshack.us/my.php?image=netzteilkr5.jpg


    Ädid#

    meint ihr das könnte so klappen?
    http://img249.imageshack.us/my.php?image=2transenap1.jpg

    nur dann müsste ich die transe die die beiden Power transen ansteuert für den doppelten strom auslegen

  • Hallo,

    beim Parallelschalten von Bipolartransistoren braucht man in jeder Emitterzuleitung einen (gleichgroßen) Stromverteilungswiderstand...

    Gruß, Bernd

    Jaichweiß (Andy Pipkin)

  • Ach,

    Zitat

    jo tatsächlich

    die "da draußen" sind manchmal meiner Meinung? Bedenklich! ;D

    Dimensionieren: Du bist gut. Außer den 24 V ist bei deiner Schaltung nix dimensioniert und dann soll dir jmd die Verteilwiderstände dimensionieren?

    Warum willst du eigentlich 2x 30 A Transistoren parallelschalten. Baust du einen elektrischen Grillanzünder? Gaaaanz schlechte Ökobilanz!;D

    Gruß, Bernd

    Jaichweiß (Andy Pipkin)

  • Ahoj!
    naja wenn die Nachbarn sich schon wegen der Gitarrenlautstärke beklagen und sich freuen wenn ich mal nen Arm im Gips hab ;D sollen die auch noch das gefühl bekommen in ner Grillhütte zu sitzen ;):rolleyes: und da ich sonst immer für den Kohlegrill nen Föhn und nen' "Butangas-brenner" nehme;D wollte ich mal auf die Professionelle art umsteigen ;D um den Nachbarn den "So-macht-man-das-richtig-blick" entgegenzuwerfen :D

    die neu erlernte theorie kann ich ja mal praktisch ausprobieren bei der nächsten Garagen WM ;D;D

    Naja mir geht es darum wenig Wärme zu erzeugen, weil zum kochen benutz ich schon den "richtigen" Herd.
    Ich quäle ungerne Transen weil das dann scheisse klingt :D anders wäre es bei Röhren :P.
    Aber naja ich dachte 2 transen ergeben weniger wärme und da die beiden eh schon auf nem vorgebohrtem Kühler sitzen hab ich gedacht ich pack meinem 500VA ringkerntrafo aus und nutz den mal sinnvoll...

    Gruß Thomas

  • Hallo,

    dein Experimentierwille in Ehren, aber 500 VA wollen gebändigt/abgesichert sein. Und der Schaltungsaufwand ist dann doch recht aufwändig. Bei einem Labornetzteil ständig die (Schmelz)Sicherung wechseln ist nicht der Bringer.

    Google doch einfach mal nach typischen Netzteilschaltungen (Labornetzteil, Hochleistungs-NT, Hochstrom-NT etc.), damit du den wahren Aufwand (die Prinzipschaltung reicht für die Praxis bei weitem nicht) abschätzen kannst.

    Solche dicken Transistoren sind bei kurzzeitiger (u. U. Millisekunden!) Überschreitung des zul. Strom hinüber. Da reicht (ohne Schutzschaltung) ein Kurzschluß von ms.

    Gruß, Bernd

    Jaichweiß (Andy Pipkin)

  • Hallo,

    joah ich würd mich gerne mit der Technik vertraut machen jedoch finde ich echt keine beispiele im netz entweder sind die nicht für meine anforderungen geeignet oder haben über 5000 Bauteile also es sollte schon simpel von der technik her sein
    falls jemand irgendwelche gute links hat bitte ich euch diese zu posten.... Würdet mir nen großen gefallen damit tun!

    gruß Thomas

  • Hallo,

    mal ein bißchen Klartext: ;)

    Deine "Anforderungen" muß man - um dir zu helfen, aus deinen Postings erst mal herausdestillieren.
    Ich komme da auf ein Labornetzteil mit 0...24 V und max. 10 A (mehr ist nicht drin bei dem Trafo).

    Daß du im Grunde nur vorhandene Teile verwursten willst, macht es nicht einfacher. Bipolartransistoren sind nicht unbedingt der Bringer hinsichtlich der erforderlichen Ansteurleistung und Sicherheit gegen den sogenannten 2. Durchbruch. Da sind PowerMOSFETs schon genügsamer.

    Daß du Schaltungen im Netz (die ich jetzt nicht kenne) für aufwändig hälst, liegt vielleicht daran, daß du einiges (erforderliche) übersiehst:

    - eine zusätzliche getrennte Stromversorgung für den/die Opamps
    - eine Treiberschaltung zwischen Regler und Endtransistoren
    - eine Strombegrenzungsschaltung gegen Kurzschluß (unbedingt!)
    - eine Temperaturschutzschaltung gegen (längere) Überlast (bei dem Kaliber von NT)
    - evtl. Spannungs-/Stromanzeigen und Überlastanzeigen
    - evtl. Softstart für einen Ringkerntrafo dieser Größe (oder wo befindet sich eure Unterverteilung? ;D)

    Daß der Aufbau eines solchen Brummers auch ordentliche Ansprüche an den mechanisch/elektrischen Aufbau stellt, ist vielleicht auch nicht ganz klar: Eine schnelle Regelschaltung plus zu lange Zuleitung zu den Leistungstransistoren läßt das Teil durch unkontrollierte Schwingungen in Sekundenbruchteilen abrauchen (mir schon mehr als einmal passiert). Und, was nimmst du dann für Transistoren?

    Ich weiß, daß ich dir damit nicht konkret geholfen habe, aber ich hoffe, es hilft.;)

    Meine Empfehlung: Schaltungen kleinerer NT (30 V/1 A) studieren und dann mal die Komponenten auf 10 A "hochrechnen" - und die Kosten für die fehlenden Bauteile zusammenzählen.

    Es gibt auch noch zwei Gründe, warum man heute nicht mehr so leicht fündig wird: Solche Netzteile werden heutzutage eher als Schaltnetzteile ausgeführt und enthalten zur Steuerung/Absicherung Mikroprozessoren...

    Gruß, Bernd

    Jaichweiß (Andy Pipkin)

  • also okay ich gebe mal mehr infos! und zwar hab ich die zwei strippen die da rauskommen ausm traffo (waren 12V) auseinandergelötet und somit hab ich jetz 7 mal 12 Volt Wicklungen! so! ich habe gedacht ich mache auf dem Gehäuse von aussen so Buchsen drauf damit ich die Wicklungen "Jumpern kann" brauch ich z.b. mal was über 50 Volt kann ich die dann mit diesen Labormessleitungen die einzelnen Wicklungen so jumpern wie ich sie brauche!

    danach gehts ab in ein hochleistungs gleichrichter jah, und der rest ist dir bekannt

    ja, ich wollte auch beim grossem C oder R dann solche analoge Mess-Anzeigen kaufen einaml für die Spannung und einmal für den Strom. So dann nochn drehregler zum Einstellen der Spannung und gut ist! :>
    naja du hast schon recht man stelle sich mal allein den Ladestrom der Elkos vor :D

    eine Möglichkeit wären Hochleistungsrelais dan via NE555 richtig timen das erst die elkos angehen und danach erst die schaltung und vielleicht noch ein Schutzbaustein für den Strom dass wenn z.b. die 10 Ampere überschritten werden ein Relais angeht und dann wieder mit NE555 z.b. nach 5 Sekunden wieder eingeschaltet wird!

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