was haltet ihr von dem harley benton mini-röhrentop:
http://www.thomann.de/de/harley_benton_ga5h.htm
klingt irgendwie witzig um 89 euronen... vielleicht ist das teil ja noch ausbaufähig?
was haltet ihr von dem harley benton mini-röhrentop:
http://www.thomann.de/de/harley_benton_ga5h.htm
klingt irgendwie witzig um 89 euronen... vielleicht ist das teil ja noch ausbaufähig?
Hi,
das teil soll ganz nett sein. Die Schaltung ist identisch zum Epi Valve Jr und stammt sogar aus der gleichen Fabrik.
Der Dirk von Tube-Town hat eine ganze Moddingreihe zu dem Modell in den DIY-Bereich gestellt.
Im Allgemeinen ist der Amp ein sehr schönes Ding für Bastler und welche die es werden wollen, da man einen bereits fertigen Amp bekommt für wenig Geld an dem man viel modden kann.
Also das Teil ist sicher nicht verkehrt. Wenn du allerdings versierter Elektrobastler bist, oder du einen Studiosound erwartest, dann bist du damit falsch beraten. Das Teil ist und bleibt eine günstig Gurke, wenngleich keine schlechte.
Grüße,
Swen
ja ich hab mir gedacht, ein kumpel in berlin möchte gitarre lernen (guitarhero, hat den entschiedenden klick gemacht). aber zuerst so mal zuhause rumkurken ob es ihm auch gefällt...
und er wird sich jetzt dann eine billige klampfe kaufen und einen kleinen amp. und da ich ihm gesagt habe, es geht nix über röhrenpower und er erstmal nicht viel geld ausgeben will, wäre das doch ideal.
vor allem wenns ihm nicht gefällt, dann nehm ich den amp und bastle dran rum
auf jeden fall mal bei tube-town reinschauen...
Zitat von Fischfix;237540und da ich ihm gesagt habe, es geht nix über röhrenpower und er erstmal nicht viel geld ausgeben will, wäre das doch ideal
boah, ich kanns nicht mehr hören!!!
klar sind röhren eine feine sache und für profis unabdingbar, aber kein anfänger der welt braucht zu beginn einen röhrenamp, vor allem, wenns um "billig" geht! bis man halbwegs vernünftig mit der gitarre umgehen kann und den sound im griff hat, so die ersten drei jahre, reicht ein transenbrüllwürfel übrig, sofern er nicht der letzte schrott ist!
ich selbst spiele sehr ambitioniert (hatte zeitweise drei bands, im moment sinds zwei) und das seit gut sieben jahren, und ich habe auch erst einen hybridamp - der (marshall) klingt auch, reicht mit seinen 50W für proben locker und für gigs hab ich bisher immer meinen verwenden (halt abgenommen) oder einen großen amp organisieren können (genug kumpels haben so einen, ärgern sich, weil sie ihn eh nicht ausfahren können und sind mal froh und stolz, wenn er mal ausgenutzt wird und ihnen in form einer gefälligkeit/gegenleistung fürs ausleihen wirklich was bringt
)
(allerdings muss ich zugeben, dass ich mich auch schon länger nach einem vollröhrensound umschaue - aber mir tats die ersten jahre, wie gesagt, ein h&k edition blue 30, und zwar übrig, und die letzte zeit reichte auch der marshall avt 50 gut...)
und seit sich in der transistor-/modeler-/hybridtechnik so viel getan hat, sind röhren für anfänger-/übungsamps nicht mehr nötig - lieber das gesparte geld in eine dfx-sektion stecken, davon hat ein anfänger, der nicht gerade mal 100€ in ein delay stecken will, entschieden mehr!
ich würde ihm dann aber eher die Combovariante empfehlen, was hat er von so einem Top, wenn kein Lautsprecher dran hängt? Und du willst die Kiste ja nicht an deine Hifi-Box hängen, oder?
Kann mich schon gut hineinversetzen, dass man auch gerade am Anfang seiner Gitarristenkarriere mit so nem Röhrending mehr Spass am spielen hat.
Ein Multieffektpedal halte ich hingegen am Anfang für unnötig, da besteht dann eher die Gefahr, dass man die ganze Zeit sich durch die Presets klickt und das Üben selber vernachlässigt.
Gegen den HB spricht meiner Ansich nur, dass er keinen verzerrten Kanal hat. Den wünschen sich ja 99% der Anfänger.
Zitat von Bremshebel;237565
Gegen den HB spricht meiner Ansich nur, dass er keinen verzerrten Kanal hat. Den wünschen sich ja 99% der Anfänger.
Eben. Meiner Meinung nach ein ganz großes Manko. Dann lieber ein Modeller von VOX, der in sein Budget passt. Die Dinger sind der Hammer ![]()
mfg
Hallo,
Also ich würd ja sagen:
erst mal mit Clean ordendlich und SAUBER klampfen lernen, dann erst die Zerre rein!
Was nutzt mir die geile Überzerre, wenn ich noch nich mal mehr hör, ob ich den alles richtig gegriffen hab:confused: tzz, tzz.
und was Röhre und Transe angeht halt ich mich eher raus, bevor ich hier noch nen Glaubenskrieg lostret.
Gruss
Kai
Zitat von 12barfreak;237572Hallo,
Was nutzt mir die geile Überzerre, wenn ich noch nich mal mehr hör, ob ich den alles richtig gegriffen hab:confused: tzz, tzz.
Wer redet von "Überzerre"? Der HB ist einfach nur Blues.
Ich möchte auch jetzt nicht darüber streiten, welchen Amp er sich kaufen "soll", aber absolut jeder Anfänger Amp sollte eine Zerre haben.
Sonst kannst du auch gleich Westerngitarre spielen. E-Gitarre ist nunmal meistens verzerrt.
Warum hat sich das so eingebürgert, dass alle meinen, man höre sich nicht richtig? Nicht alle spielen ihren Amp auf Gain 17 Uhr.
Hätte man mir als Anfänger gesagt, spiel nur Clean, hätt ich die Gitarre liegen gelassen. Lasst den Quatsch
Nicht böhse gemeint ![]()
mfg
versteht mich nicht falsch, ich bin kein transenverfechter, wenn ich geld hätte, hätt ich auch nen vollröhrenamp...
einen glaubenskrieg will ich auch nicht, nur bin ich der meinung, dass man bei so einem budget lieber was für einen vernünftigen transenamp ausgibt, als dass man sich irgendwo einen billigen röhrenamp holt - wenn ein transistorverstärker gut gemacht und abgestimmt ist, hält der in der preisklasse locker mit einem billigen röhrenamp mit - und einfach nur "röhre" ist nie im leben garant für spielspaß...
ich stelle mal wieder wie so oft die frage: gehts hier um einen vernüftigen, vielseitigen amp, der ein gutes preis-leistungsverhältnis hat oder gehts hier um das statussymbol röhre, für das es schon wegen dem (weit gegriffen
) "feeling" keine alternativen gibt?
ich meinte auch kein multieffektpedal, sondern diese kleinen fx-sektionen direkt in kleinen transenamps, die zur zeit so in mode sind - ein bisschen chorus und flanger, ein bisschen delay und hall, und das wars dann meistens auch schon... auch wenn ich das persönlich nicht mehr wollte (ich schwöre nur noch auf meine bodentreter), für einen anfänger ists nun mal ungemein praktisch...
Zitat von Constie;237574
Hätte man mir als Anfänger gesagt, spiel nur Clean, hätt ich die Gitarre liegen gelassen. Lasst den QuatschNicht böhse gemeint
ganz meine Meinung, da die Zerre sozusagen ein "Pedagogisches Motivationsmittel" ist
;D
nur clean zocken rockt doch nicht, und grade ein Anfänger, der höchstwahrscheinlich grade das will...rocken, ist die Zerre unablässig!
Zitat von Constie;237574Wer redet von "Überzerre"? Der HB ist einfach nur Blues.
Hätte man mir als Anfänger gesagt, spiel nur Clean, hätt ich die Gitarre liegen gelassen. Lasst den QuatschNicht böhse gemeint
mfg
Hi,
Klar, die "Überzerre" war absichtlich ÜBERzogen !
Aber, da kannst du dich auf den Kopf stellen, ich werde es nicht lassen meine Meinung zu sagen. Ich lasse dir ja auch deine Meinung, aber ich habe halt eine Andere!
Ich finde übrigens für nen Anfänger mit ernsten Ambitionen nen Vox AD15 eher als erste Wahl. Is zwar nen Zacken teurer, aber iss auch deutlich mehr flexibel.
Gruss
Kai
PS: Um mich böse zu machen, musste dickere Geschütze auffahren;)
den Vox hätte ich auch in die engere Auswahl gezogen.
Ich für meinen Teil habe den Epiphone JR und der klingt auch schon in der Grundausstattung um Welten besser als manch anderer Verstärker in dem Preissegment. Für zuhause rumschrammeln reicht der vorne und hinten!
Fischfix
kannst deinem Freund ruhig den HB empfehlen, ansonsten sollte er sich Gedanken über den VOX AD15 machen. Falls er sich den HB holt kannst du ihm ja ne Distortion/Fuzz/etc.. noch zum Geburtstag basteln.
Gruß Norman
Ich würde auch den Microcube Empfehlen...eindeutig einer der Besten Anfängeramps!
LG Alex
Zitat von raphrav;237564
boah, ich kanns nicht mehr hören!!!klar sind röhren eine feine sache und für profis unabdingbar, aber kein anfänger der welt braucht zu beginn einen röhrenamp, vor allem, wenns um "billig" geht! bis man halbwegs vernünftig mit der gitarre umgehen kann und den sound im griff hat, so die ersten drei jahre, reicht ein transenbrüllwürfel übrig, sofern er nicht der letzte schrott ist!
ich selbst spiele sehr ambitioniert (hatte zeitweise drei bands, im moment sinds zwei) und das seit gut sieben jahren, und ich habe auch erst einen hybridamp - der (marshall) klingt auch, reicht mit seinen 50W für proben locker und für gigs hab ich bisher immer meinen verwenden (halt abgenommen) oder einen großen amp organisieren können (genug kumpels haben so einen, ärgern sich, weil sie ihn eh nicht ausfahren können und sind mal froh und stolz, wenn er mal ausgenutzt wird und ihnen in form einer gefälligkeit/gegenleistung fürs ausleihen wirklich was bringt)
(allerdings muss ich zugeben, dass ich mich auch schon länger nach einem vollröhrensound umschaue - aber mir tats die ersten jahre, wie gesagt, ein h&k edition blue 30, und zwar übrig, und die letzte zeit reichte auch der marshall avt 50 gut...)und seit sich in der transistor-/modeler-/hybridtechnik so viel getan hat, sind röhren für anfänger-/übungsamps nicht mehr nötig - lieber das gesparte geld in eine dfx-sektion stecken, davon hat ein anfänger, der nicht gerade mal 100€ in ein delay stecken will, entschieden mehr!
Beifall, Beifall *klatschklatsch*
Zudem klingen die Teile noch komplett Scheisse!
Grüße
Andy
Möp. Aus den Dingern kann man schon einiges rausholen. Die sind halt einfach kacke entwickelt.. Ohne jegliche Liebe ![]()
Da geht einiges!
Lg Stefan :
Zitat von Kramusha;237597Möp. Aus den Dingern kann man schon einiges rausholen. Die sind halt einfach kacke entwickelt.. Ohne jegliche Liebe
Da geht einiges!
Lg Stefan :
Da haste Recht Stefan, aber stock ist scheisse;)
Und wir gehen davon aus, dass der "Normalo-User" nichts rausholen kann...
Wie? Gibts Leute, die nicht einen Amp aufbauen/modifizieren können? :eek: Welch schreckliche Welt....
;D
Zitat von raphrav;237564Alles anzeigen
boah, ich kanns nicht mehr hören!!!
klar sind röhren eine feine sache und für profis unabdingbar, aber kein anfänger der welt braucht zu beginn einen röhrenamp, vor allem, wenns um "billig" geht! bis man halbwegs vernünftig mit der gitarre umgehen kann und den sound im griff hat, so die ersten drei jahre, reicht ein transenbrüllwürfel übrig, sofern er nicht der letzte schrott ist!
ich selbst spiele sehr ambitioniert (hatte zeitweise drei bands, im moment sinds zwei) und das seit gut sieben jahren, und ich habe auch erst einen hybridamp - der (marshall) klingt auch, reicht mit seinen 50W für proben locker und für gigs hab ich bisher immer meinen verwenden (halt abgenommen) oder einen großen amp organisieren können (genug kumpels haben so einen, ärgern sich, weil sie ihn eh nicht ausfahren können und sind mal froh und stolz, wenn er mal ausgenutzt wird und ihnen in form einer gefälligkeit/gegenleistung fürs ausleihen wirklich was bringt)
(allerdings muss ich zugeben, dass ich mich auch schon länger nach einem vollröhrensound umschaue - aber mir tats die ersten jahre, wie gesagt, ein h&k edition blue 30, und zwar übrig, und die letzte zeit reichte auch der marshall avt 50 gut...)
und seit sich in der transistor-/modeler-/hybridtechnik so viel getan hat, sind röhren für anfänger-/übungsamps nicht mehr nötig - lieber das gesparte geld in eine dfx-sektion stecken, davon hat ein anfänger, der nicht gerade mal 100€ in ein delay stecken will, entschieden mehr!
Auch ich kann raphrav nur beipflichten. Für einen Anfänger ist ein Modeler absolut das beste.
Der größte "Nachteil", den ein Röhrenamp hat, ist, dass er maximal drei bis vier Kanäle hat, man ist also mit seinem Sound schon eingeschränkt. Das stört natürlich nicht, wenn man weiß, was man will und "seinen" Sound gefunden hat. Aber ein Anfänger hat das ganz sicher noch nicht. In einem Modeler können zehn und mehr unterschiedlichste Verstärker drinstecken, vielleicht noch ne FX-Section und dann kann man nen bisschen rumspielen und gucken was gefällt.
Auch ich würde in dem Zusammenhang nochmal den Namen VOX in den Mund nehmen. Das sind meiner Meinung nach die besten Modeler, die man im unteren/mittleren Preissegment so bekommen kann. AD15 und AD30 bieten einen ganzen Haufen Möglichkeiten, man kann Fußschalter anschließen und sie haben sogar ne Röhre
;D Noch eine Nummer kleiner ist dann der DA5 (hab ich selber) aber für zu Hause ist der auch mehr als ausreichend.
Genau, da würde eigentlich sowas wie der V-Amp oder N Pod reichen. Wenn nicht gibbet auch genuch Transen die dir in DEM Preissegment wirklich mehr liefern als Röhren. Ich hab auch ungefähr 4 -5 Jahre gebraucht bis ich geglaubt hab dass es schon eines sehr ausgeklügelten (und dann auch nicht mehr gerade billigen) Transenamps bedarf um einer Röhre wirklich das Wasser zu reichen (siehe D. Darrel). In dieser Zeit hätt ich nur "unnütz" Röhren abgespielt und das Ding sonst wie gefoltert.
@ Stefan: Es gibt Leute, die klönnen zwar einen Amp aufbauen, aber Modden dann Großteils auch nur "nach Anleitung". Hab gehört das manche von denen lieber in 1en und Nullen denken....![]()
Also, ich halte mich aus dem Röhren/Transenkrieg raus, bei meinem Hybridvox klingt der Transenkanal um einiges fetter, rotziger und BAM! als der Röhrenkanal, jedenfalls aufgerissen.
Ich würd auch einen der Modelingvöxe empfehlen, oder, falls man noch ein bissal billiger wegkommen will, die Micro Cubes von Roland, die sind am Anfang super, weil man gerade so viel lustige Drehdinger oben dranhat, wie man braucht, aber - für Anfängerohren - gute Klänge rauskriegt und vielseitig ist. Und wenn man sich dann irgendwann nen richtigen Amp (sorry) zulegen will, dürfte man die beiden auch gut wieder wegbekommen.
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