• hi,
    wie sind denn die Relais bezeichnet?
    Möglicherweise eine Version ohne Freilaufdiode im Bausatz gewesen?

    BC517 ist ein Darlington Transistor. Ein BC547 wird da nicht gehen.

  • Hallo

    Also alle Relais sind auf den Namen R1-01A500 getauft.
    Allerdings hab ich gerade mal auf Seite 77 gelesen, daß diese Problem schon jemand hatte. Wurde das Problem gelöst???
    Auch bei mir gibt es Relais, wo der Aufdruck an der Seite der Markierung am Gehäuse oder auf der entgegengesezten Seite ist.
    Ich hab mich beim einlöten an die Ecke/Markierung am Gehäuse gehalten.
    Das der Strom sehr hoch ist, wenn das Relais falsch gelötet ist verstehe ich schon!!

    Grüße
    Dirk

  • Ja, genau das Problem hatte ich auch: http://forum.musikding.de/vb/showthread.…ll=1#post351120

    Du darfst alle Relais auslöten, deren Aufdruck von den Spannungsreglern wegzeigt ^^
    Ich hatte mich damals auch auf die Kerbe verlassen. Aber es scheint da Relais zu geben, wo die Kerbe genau auf der falschen Seite ist.
    Eigenartigerweise ist hier die Schrift aussagekräftiger zu sein, als die Kerbe.

    Also neue Relais und neue BC517 besorgen und austauschen.
    Hoffe das löst auch bei dir das Problem.

  • Nochmal zur Bezeichnung:
    die reed relais sollten mit R1-D1A0500 bzeichnet sein.
    Denn das "D" steht für: mit freilauf-Diode.
    Wenn das "D" fehlt, dann ist das die Version ohne Diode. Dann wären auf jedenfall alle hinüber.

  • Hallo

    Na tolle Wurst. Ich hab ja schon viel mit Elektronik rumgebastelt. Ich habe es wirklich no nie erlebt, das die markierungen an den Gehäusen falsch waren. Allerdings hab ich schon bei dem gleichen Baustein, ob IC´s, Mikrocontroller, Spannungsregler oder,oder,oder diverse Aufschriften gesehen. Aber Gehäusemarkierungen und Belegungen der Anschlüße waren immer gleich.
    Ich werde das mal probieren.
    Danke
    Dirk

  • Hallo

    Nachdem nun einige Fehlerchen abgearbeitet wurden und ich den Amp laut ANleitung in Betrieb genommen habe ergibt sich folgende Situation:
    NAch dem Anschalten blinken die LED´s wie in der Anleitung, die Kanalumschaltung funktioniert vorne wie hinten.
    1. Frage. Was brauche ich eigentlich für einen Schalter für die Footswitch Buchse? (Taster?)

    Allerdings hab ich mit den Kanälen noch leichte Probleme. Ich beschreibe nun einfach nach Gehör:

    Clean:
    Gain und Volume arbeiten, beim Gain fängt allerdings schon ab 3 deutliche Verzerrung an. B/M/T arbeitet auch, aber nach meinem Geschmack sehr dezent. Insgesamt hört sich der Kanal leicht blechern an, Bright switch hat einen Effekt.
    Wenn ich im Clean Kanal bin und drehe den Gain des Lead Kanal auf dann höre ich leise im Hintergrund Verzerrung. Der Ton hat dann in etwa eine Dynamik als wenn ein Noisegat schließt. Wenn ich den Gain des Lead Kanal auf 0 drehe ist der Clean Kanal auch schön clean, klingt aber leicht blechern.

    Rhythm:
    Alle Regler funktionieren. Insgesamt hört sich der Klang an, als wenn er aus einem Blecheimer kommt. Die Verzerrung klingt nach einem billigen Transistoramp.

    Lead:
    Alle Regler arbeiten, wobei die B/M/T Regelung auch eher Bescheiden abschneidet. Man hört, daß sich was ändert, da geht main Laney AOR 100H aber in der Tonregelung ganz anders zur Sache und der ist da schon nicht ein Musterschüler. Die Presenceregelung hat aber einen Effekt.
    Insgesamt mach dieser Kanal aber vom Sound schon das was er soll. Der Klangunterschied zum Rhythm ist schon beeindruckend - klingt also mit den beschriebenen Abstrichen im Ton schon ordentlich nach High Gain. Ich kann mir schon gut vorstellen den noch ein wenig mit meinem Tubescreamer zu kitzeln.

    Wenn ich in den High Eingang des Laney gehe kann man die Tonregelung im Clean und Leadkanal fast gar nicht bemerken (fast wie Gras wachsen hören). Im low Kanal des Laney merkt man allerdings, dass sich was ändert, also irgendwo tut sich schon was aber halt nur wenig.

    Insgesamt gluabe ich, daß irgendwo noch ein Bug sitzt. WO soll ich anfangen zu suchen?
    Die Verkabelung zur Frontplatte habe ich noch alle in der Origianllä

  • Hallo

    Nachdem nun einige Fehlerchen abgearbeitet wurden und ich den Amp laut ANleitung in Betrieb genommen habe ergibt sich folgende Situation:
    NAch dem Anschalten blinken die LED´s wie in der Anleitung, die Kanalumschaltung funktioniert vorne wie hinten.
    1. Frage. Was brauche ich eigentlich für einen Schalter für die Footswitch Buchse? (Taster?)

    Allerdings hab ich mit den Kanälen noch leichte Probleme. Ich beschreibe nun einfach nach Gehör:

    Clean:
    Gain und Volume arbeiten, beim Gain fängt allerdings schon ab 3 deutliche Verzerrung an. B/M/T arbeitet auch, aber nach meinem Geschmack sehr dezent. Insgesamt hört sich der Kanal leicht blechern an, Bright switch hat einen Effekt.
    Wenn ich im Clean Kanal bin und drehe den Gain des Lead Kanal auf dann höre ich leise im Hintergrund Verzerrung. Der Ton hat dann in etwa eine Dynamik als wenn ein Noisegat schließt. Wenn ich den Gain des Lead Kanal auf 0 drehe ist der Clean Kanal auch schön clean, klingt aber leicht blechern.

    Rhythm:
    Alle Regler funktionieren. Insgesamt hört sich der Klang an, als wenn er aus einem Blecheimer kommt. Die Verzerrung klingt nach einem billigen Transistoramp.

    Lead:
    Alle Regler arbeiten, wobei die B/M/T Regelung auch eher Bescheiden abschneidet. Man hört, daß sich was ändert, da geht main Laney AOR 100H aber in der Tonregelung ganz anders zur Sache und der ist da schon nicht ein Musterschüler. Die Presenceregelung hat aber einen Effekt.
    Insgesamt mach dieser Kanal aber vom Sound schon das was er soll. Der Klangunterschied zum Rhythm ist schon beeindruckend - klingt also mit den beschriebenen Abstrichen im Ton schon ordentlich nach High Gain. Ich kann mir schon gut vorstellen den noch ein wenig mit meinem Tubescreamer zu kitzeln.

    Wenn ich in den High Eingang des Laney gehe kann man die Tonregelung im Clean und Leadkanal fast gar nicht bemerken (fast wie Gras wachsen hören). Im low Kanal des Laney merkt man allerdings, dass sich was ändert, also irgendwo tut sich schon was aber halt nur wenig.

    Insgesamt gluabe ich, daß irgendwo noch ein Bug sitzt. WO soll ich anfangen zu suchen?
    Die Verkabelung zur Frontplatte habe ich noch alle in der Origianllä

  • Hallo

    Nachdem nun einige Fehlerchen abgearbeitet wurden und ich den Amp laut ANleitung in Betrieb genommen habe ergibt sich folgende Situation:
    NAch dem Anschalten blinken die LED´s wie in der Anleitung, die Kanalumschaltung funktioniert vorne wie hinten.
    1. Frage. Was brauche ich eigentlich für einen Schalter für die Footswitch Buchse? (Taster?)

    Allerdings hab ich mit den Kanälen noch leichte Probleme. Ich beschreibe nun einfach nach Gehör:

    Clean:
    Gain und Volume arbeiten, beim Gain fängt allerdings schon ab 3 deutliche Verzerrung an. B/M/T arbeitet auch, aber nach meinem Geschmack sehr dezent. Insgesamt hört sich der Kanal leicht blechern an, Bright switch hat einen Effekt.
    Wenn ich im Clean Kanal bin und drehe den Gain des Lead Kanal auf dann höre ich leise im Hintergrund Verzerrung. Der Ton hat dann in etwa eine Dynamik als wenn ein Noisegat schließt. Wenn ich den Gain des Lead Kanal auf 0 drehe ist der Clean Kanal auch schön clean, klingt aber leicht blechern.

    Rhythm:
    Alle Regler funktionieren. Insgesamt hört sich der Klang an, als wenn er aus einem Blecheimer kommt. Die Verzerrung klingt nach einem billigen Transistoramp.

    Lead:
    Alle Regler arbeiten, wobei die B/M/T Regelung auch eher Bescheiden abschneidet. Man hört, daß sich was ändert, da geht main Laney AOR 100H aber in der Tonregelung ganz anders zur Sache und der ist da schon nicht ein Musterschüler. Die Presenceregelung hat aber einen Effekt.
    Insgesamt mach dieser Kanal aber vom Sound schon das was er soll. Der Klangunterschied zum Rhythm ist schon beeindruckend - klingt also mit den beschriebenen Abstrichen im Ton schon ordentlich nach High Gain. Ich kann mir schon gut vorstellen den noch ein wenig mit meinem Tubescreamer zu kitzeln.

    Wenn ich in den High Eingang des Laney gehe kann man die Tonregelung im Clean und Leadkanal fast gar nicht bemerken (fast wie Gras wachsen hören). Im low Kanal des Laney merkt man allerdings, dass sich was ändert, also irgendwo tut sich schon was aber halt nur wenig.

    Insgesamt gluabe ich, daß irgendwo noch ein Bug sitzt. WO soll ich anfangen zu suchen?
    Die Verkabelung zur Frontplatte habe ich noch alle in der Origianllä

  • Hallo

    Sorry, daß mein Beitrag oben 3 mal steht, aber scheinbar hatte die Software Probleme beim hochladen und dann hat sie es direkt 3 mal gemacht.!?!?!?!?

    Ich hab beim Mute Relais zuerst nur den Stecker gezogen, dann ging gar nichts mehr. Stecker wieder drauf, dann gings wie oben beschrieben. Ausgeschaltet und gewartet und gemessen (wegen dem Kondensator) und dann das Mute Relais ausgelötet. => Keinerlei Änderung, der Amp macht weiterhin genau das wie oben beschrieben.
    Im Rhythm Kanal fällt mir noch auf, das beim Gain ab 7 der Kanal mit Rauschen und piepsen komplettt übersteuert. Das kommt nicht langsam immer mehr, sondern plötzlich genau bei 7. Das Poti noch einen Milimeter Richtung 8 -> es piepst, dann wieder 1 Milimeter zurückgedreht-> Piepsen ist wieder weg.

    Grüße
    Dirk

  • Jetzt hilft nur schrittweise Fehlersuche, am besten gehst Du mit einem Funktionsgenerator und Oszilloskop zunächst den Cleankanal komplett durch, danach die anderen Kanäle - dabei sollte dann der Fehler (oder die Fehler) relativ schnell lokaliert werden können...

    Gruß
    Andy

  • Hallo Andy

    Ich weis zwar was ein Funktionsgenerator ist und ein Oszi hätte ich auch immer gerne mal gehabt. Ich kann leider nur mit einem True RMS Multimeter dienen.
    Selbst, wenn ich mir ein Oszi leihen würde (da müßte ich mich mal rumhören) wüßte ich noch nicht, wie ich die Kanäle nachmessen müßte, geschweige, was ich auf dem Oszi erkennen müßte.
    Aber eine Neuigkeit habe ich. Ich hab gestern mal den EuroFußballabend genutzt um die Kabel zur Frontplatte auf das notwendigste Maß zu kürzen, das Piepsen im Rhythm Kanal bei 7 ist nun weg. Alles ander ist aber wie vorher.

    Grüße
    Dirk

  • Hallo

    Also, ich hab ja jetzt mehrere Möglichkeiten:
    1. Ich saufe mir den Sound glücklich, gründe mit 45 Jahren eine Psychodelik Band, werde berühmt und alle wollen meinen Sound haben. Dann hat Andy ein Problem weil ich dann allen sage, daß er für den Sound verantwortlich ist und der ganzen Welt Preamps bauen muß. Vorher muß er ja aber logischerweise rausfinden, warum Mein Preamps so .........klingt. Ich freu mich dann, weil er ihn mir dann so hinbiegen kann wie ich ihn ja eigentlich haben wollte. Danach schwenke ich um auf Heavy Metall.
    O.k. Dieser Weg ist ein bischen optimistischer Natur und von mir nicht bis ins letzte Detail voll bestimmbar.

    2. Da ja nun Ausrüstungstechenisch (hab weder einen Funktionsgenerator/noch ein Oszi/ noch kann ich zur Zeit damit umgehen) für mich der Weg hier zu Ende ist kann ich nur jemanden bitten ob er mir technisch zur Hilfe kommen könnte. Falls der Weg nicht zu weit ist komme ich gerne mit dem Teil vorbei. Ansonsten gibt es ja noch die Post. Das ganze natürlich, wenn gewünscht gegen entsprechenden Obulus.

    3. Evtl. hätte ich einen Bekannten (E-Ingeniuer, der mir mit einem Oszi schon mal eine Mikroprozessorschaltung, die leicht zickte nachgemessen hat) der mir denke ich auch helfen würde. Allerdings weiß ich nicht, ob er weiß was er denn eigentlich nachmessen soll. Hierzu bräuchte ich jemanden, der ihn und mich mit ein paar Info´s füttern könnte. Ob er sich mit Röhren auskennt kann ich auch nicht sagen. Er macht glaube ich eher mit GPS Systemem/Technik rum.

    Bin für jede Lösung offen, favorisiere natürlich mit feuchten Augen Weg 1 !!!!!!!!!!

    Danke und Grüße
    Dirk

  • Hallo

    Also, ich hab ja jetzt mehrere Möglichkeiten:
    1. Ich saufe mir den Sound glücklich, gründe mit 45 Jahren eine Psychodelik Band, werde berühmt und alle wollen meinen Sound haben. Dann hat Andy ein Problem weil ich dann allen sage, daß er für den Sound verantwortlich ist und der ganzen Welt Preamps bauen muß. Vorher muß er ja aber logischerweise rausfinden, warum Mein Preamps so .........klingt. Ich freu mich dann, weil er ihn mir dann so hinbiegen kann wie ich ihn ja eigentlich haben wollte. Danach schwenke ich um auf Heavy Metall.
    O.k. Dieser Weg ist ein bischen optimistischer Natur und von mir nicht bis ins letzte Detail voll bestimmbar.

    2. Da ja nun Ausrüstungstechenisch (hab weder einen Funktionsgenerator/noch ein Oszi/ noch kann ich zur Zeit damit umgehen) für mich der Weg hier zu Ende ist kann ich nur jemanden bitten ob er mir technisch zur Hilfe kommen könnte. Falls der Weg nicht zu weit ist komme ich gerne mit dem Teil vorbei. Ansonsten gibt es ja noch die Post. Das ganze natürlich, wenn gewünscht gegen entsprechenden Obulus.

    3. Evtl. hätte ich einen Bekannten (E-Ingeniuer, der mir mit einem Oszi schon mal eine Mikroprozessorschaltung, die leicht zickte nachgemessen hat) der mir denke ich auch helfen würde. Allerdings weiß ich nicht, ob er weiß was er denn eigentlich nachmessen soll. Hierzu bräuchte ich jemanden, der ihn und mich mit ein paar Info´s füttern könnte. Ob er sich mit Röhren auskennt kann ich auch nicht sagen. Er macht glaube ich eher mit GPS Systemem/Technik rum.

    Bin für jede Lösung offen, favorisiere natürlich mit feuchten Augen Weg 1 !!!!!!!!!!

    Danke und Grüße
    Dirk

  • ... da haben wir nun wohl nach fast sieben Jahren und über 350 erfolgreich aufgebauten Bausätzen den ersten Fall von Misserfolg durch mangelnde Vorkenntnisse und Ausrüstung zu beklagen. Sorry, wenn das jetzt vielleicht zynisch oder belehrend daherkommt, aber wie ganz vorn in der Bauanleitung beschrieben, ist dieses Projekt nichts für röhrentechnisch unerfahrene und Fehlersuche kann nunmal dazugehören. Dies ist übrigens bei allen Geräten dieser Art vollkommen normal (s. hier http://www.youtube.com/watch?v=Oz1Z16JIaaM ab 3:44).

    Die einzige Chance, die Dir bleibt, ist nun zunächst mal sämtlche Gleichspannungsarbeitspunkte mit denen des Schaltplans zu vergleichen, also an den Kathodenwiderständen beginnend alle Trioden durchmessen. Danach sollte der 'einfachste' Signalweg, das ist hier der Cleankanal, überprüft werden. Vorher muss natürlich sichergestellt sein, dass der Bypass funktioniert, viele Fehler treten tatsächlich schon bei der Verkabelung der Buchsen auf. Der von Dir genannte Ing. muss das prinzipiell können, Analogtechnik mit Röhren wird zwar aktuell nicht mehr gelehrt, ist aber auch nur simple Verstärkertechnik mit hohen Spannungen...

    Ein sinnvolles Vorgehen wäre dann mittels einem zum Signalgeneratur umfunktionierten MP3-Players, der ein Kontinuierliches Sinussignal abspielt, und mit einem Oszilloskop besagten Cleankanal Stück für Stück durchzumessen. Dafür eignen sich insb. die Punkte hinter den Koppelkondensatoren. Wenn dann der Cleankanal funktioniert, wird Crunch und anschließend mit dann vollständiger Röhrenbestückung der Leadkanaö in Betrieb genommen.

    zu Punkt 1, die kombination hoher Spannungen und hoher 'Pegel' endet oft unschön 😉

    Viel Erfolg ubd viele Grüße
    Andy

  • Hallo Andy

    Ich hab die Spannungen durchgemessen, hier die Ergebnisse:
    Punkt A: 368 Volt
    NAch R3: 189 Volt
    Pin 8 VB1: 1,3 Volt
    Nach R10: 270 Volt
    Pin 3 V1A: 2,1 Volt

    Punkt B: 375 Volt
    Nach R16: 267 Volt
    Nach R20: 359 Volt
    V2: Pin 8: 1,9 Volt
    Pin 3: 4,1 Volt

    Punkt C und Punkt D: 366 Volt
    Nach R24: 243 Volt
    V3: Pin 8: 1,7 VOlt
    Pin 3: 244 VOlt

    Nach R36: 208 Volt
    V4: Pin 8: 1,7 Volt
    Pin 3: 212 VOlt
    Zwischen R38 und R39: 4,6 Volt

    Dann hab ich im Clean und im Rhythm Kanal alle B/M/T Regler auf 3 gestellt. Dabei fiel mir auf (alles nur nach Gehör), daß das Gain in beiden Kanälen gleichen Level hat. Also Clean und Rhythm sind im Gain gleich. Außerdem fiel mir auf, dass die Röhre, welche in V1 steckte wesentlich dunkler leuchtet. Ich habe die dann mal gegen die in V4 getauscht.

    Ergebnis: Rhythm hat jetzt deutlich mehr Gain als Clean (so soll´s ja auch sein) und die Verzerrung des Lead Kanal, die im Clean Kanal zu hören war ist weg. Aber auch hier glüht die Röhre schwächer als die anderen.

    Nur der Rhythm Kanal hört sich wenn man Mitten und Höhen reindreht noch deutlich nach Transistoramp an. Wenn die Mitten und Höhen auf Null stehen ist er zwar ein wenig dumpf, aber deutlcih erträglicher.
    Ich fange mich gerade auch an zu fragen, ob meine Ohren vielleicht etwas anderes hören wollen, oder ob an dem Kanal wirklich was nicht stimmt.


    Alles andere, soweit ich Testen konnte funktioniert. Midi und den Loop habe ich noch nicht ausprobiert.

    Grüße
    Dirk

  • Hallo Andy

    Nett, daß du mit mir weitermachst. Fehlendes Equipment kann man ändern - ich arbeite dran. Und Fehlersuche lernen kann man ja nun auch nur an fehlerhaften Schaltungen. Ich hab dir ja schon mal geschrieben, daß ich mich viele Jahre mit Mikrocontrollern beschäftigt habe. Auch dort lief nicht immer alles auf Anhieb. Aber ich hab´s alles immer hinbekommen. Manches war auch bei 5 Volt nicht einfach und hat mich ne Menge Hirnschmalz und Geduld gekostet, aber ich hab dabei auch eine Menge gelernt. Was ich damit sagen will ist, daß ich durchaus Lernfähig und auch Lernwillig bin und die Weisheit auch nicht mit Löffeln inhaliert habe. Natürlich sind Röhren eine andere Welt, das ist mir klar. Ich kenne die nur aus der Literatur, die ich bis dato gelesen habe, aber ich denke, ich hab sie grundsätzlich verstanden, wie auch den Schaltplan. Aber kommen wir mal wieder zum Thema:

    Meine Messwerte weichen nicht wirklich von denen im Schaltplan ab. Ich habe leider vorgestern die Netzspannung nicht gemessen. Heute habe ich zum Teil ganz leicht andere Werte, aber das kann ja schon an den Schwankungen der EIngangsspannung liegen. Von daher würde ich sagen, daß im Röhrenteil nach meinem Ermessen alles in Ordnung ist. Von daher würde ich mich bei der Fehlersuche eher auf die Tonregelung konzentrieren, aber da finde ich erstmal nichts.

    Grüße
    Dirk

  • Hi Dirk,

    Ich will einfach nur verhindern, dass Schlimmeres als ein nicht funktionierender Verstärker entsteht und nun musst Du halt durch die Fehlersuche - das solltest Du aber durchaus als Chance begreifen, es dauert nun halt ein wenig länger, bis der Amp funktioniert ;)

    Mein Rat: besorg Dir folgendes:
    - ein Oszilloskop (irgendwo leihweise) inkl. Tastkopf
    - Einen Adapter von BNC auf Polklemme (http://%22http//www.reichelt.…=adapter+bnc%22)
    - Einen Klemmhaken (http://%22http//www.reichelt.…RTICLE=32467%22), dazu passend:
    - Eine 4mm-Messleitung, die den Klemmhaken und den BNC-Adapter verbindet.
    - MP3-Player(Smartphone o.ä.) - vorher generierst Du Dir einen 0dB Sinuston von min. 20 Min. Länge bei ca. 400 Hz, dies ist dann Dein Signalgenerator (Adapter auf 6,3mm-Klinke basteln).

    Die Messleitung und der Klemmadapter verbinden später das Gerät mit der Schaltungsmasse (die sollst Du an einen beliebigen Massepunkt anklemmen, damit immer nur eine Hand im Verstärker ist).

    Dann musst Du Dich über Die AC/DC-Eingangskopplung des Oszilloskops schlaulesen, die Eingangsverstärkung und Signalverschiebungsknöpfe sowie die Zeitbasis bedienen können - evtl. lässt Du Dich anfangs da unterstützen und probst das natürlich mal an dem Sinussignal des MP3-Players.

    Zum Warmwerden kannst Du ohne Hochspannung mal den Bypass testen, danach geht's schrittweise durch den Amp - zunächst im AC-Modus, DC kannst Du bei Bedarf mit einem Multimeter messen, allerdings kann es auch interessant sein, zu sehen, wie die einzelnen Stufen in die Sättigung geraten. Als erstes würde ich unbedingt den Cleankanal testen (s.u.).

    Als Erweiterung hab ich auf meinem Player noch ein paar Lieder und Gitarrensignale sowie eine alte PC-Box mit einem Monoklinkenstecker, die schließe ich einfach an den Verstärkerausgang und kann dann direkt hören (und einfach die Klangregelung testen), so etwas würde ich Dir ggf. auch raten.

    Gruß
    Andy

    -----
    1) FROM_GAIN abstecken, alle EQs abstecken. FROM_VOL abstecken

    2) TP1: 0V DC aber eine deutliche Verstärkung des Eingangssignals

    3) Signal an FROM_GAIN-3 messen, dies muss vom Gainregler des Cleankanals beeinflussbar sein

    4) FROM_GAIN aufstecken

    5) an TP2 messen (Gainregler von CLEAN und RHY-Kanal können hier geprüft werden, zunächst ist nur CLEAN wichtig).

    6) Signal an TP3 messen, danach an TP5 (muss identisch sein)

    7) Signal an TP6 messen (dies ist der Eingang zur Klangregelung)

    8) EQ_CLEAN aufstecken, TP6 erneut messen und mit "Eingang" des EQs (zwischen C19 und R30) vergleichen

    9) Ausgangssignal (am Treblepoti) prüfen, ebenso am Schleifer des Volumepotis,

    10) FROM_VOL aufstecken und TP7 kontrollieren

    11) OUT kontrollieren

    Wenn das alles passt, MUSS der Cleankanal funktionieren. Falls einer der Testschritte fehlschägt, sollte der Fehler lokalisierbar sein.

    Danach geht's mit derm RHY-Kanal quasi identisch weiter.

    LEAD sollte erst getestet werden, wenn die anderen Kanäle einwandfrei funktionieren. Oft ist z.B. in der Klangregelung 3x der gleiche Fehler passiert - so etwas kann dann ausgeschlossen werden.

    Sollte der Verdacht bestehen, dass einzelne Relais nicht schalten, dann prüft findet man dies ebenso durch die Messung heraus.

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