Inverting oder Non-inverting op-Amp??? Und paar Fragen

  • Hallöchen ich hab mich die letzten 2 tage durch ein paar seeeeehr schöne Links gelesen und ich wollte mal wissen wo der unterschied zwischen einem inverting und einem non-inverting-op-amp ist ? Was genau ist vom vorteil???

    Und wie hoch ist eigentlich die Eingangsimpendanz? beim non-inverting
    wird das irgendwo im Datenblatt vom IC angegeben?

    Und wenn man z.B. 2 oder mehrere Opamps in reihe Schaltet und die Verstärkung bei jedem so um die 50-60 macht klingt das dann softer und Röhriger???

    Kann man z.B. 2 Clippings machen? Damit es noch röööhriger und softer klingt ? ;D

    Naja ich hoffe mal ich gehe hier keinem zu sehr aufn Sack.
    Wäre aber toll wenn mir einer hier die ein oder andere Frage beantworten könnte :)

    Gruß Thomas

  • inverting Amp dreht die Phase des Ausgangssignal um 180 Grad gegenüber dem Noninverting Amp. Mehr ist da nicht.
    Die Eingangsimpedanz lässt sich in beiden Fällen festlegen und ist NICHT durch die inv.- bzw. non-inv. Schaltung vorgegeben.

    Ob eine Transistor- bzw. Opampschaltung röhrig klingt muss jeder selber beurteilen. Für den einen klingt ein bestimmter Gimick voll nach Röhre und für den anderen voll nach Sch.... ;)

    Gruss
    Chris

    :P Ich liebe Blondinen :P

  • Okaaaay aber inverting ist doch qualitativ schlechter oder? Weil um ne hoche Verstärkung zu errechen brauch man hohe Widerstände! Wenn man die eingangsimpendanz auf 100k setzt d.h. der andere müsste 1M Ohm haben um ne verstärkung von 10 zu erreichen
    UND desto höhere Widerstände um so größer sind die Nebengeräusche oder?

    d.h. der non-inverting ist in dem Fall besser oder? da er klang neutraler ist! Sollte man dann einfach in serie nen 100k Ohm Widerstand dazuschalten und dann in den opamp?

    Kann man z.b. 2 opamps nehmen und den ersten als non inverting und dann nochmal in nen INVERTING opamp jagen?
    So sollte es Röhriger klingen oder? ;D weil man die Opamps nicht so sehr übersteuert.
    Desshalb ist es glaub ich besser mehrere in Reihe zu schalten aber jeden davon nur einen geringen Verstäerkungswert zu verpassen oder?


    Achja und was passiert wenn man z.b. anstatt nur einem Clipping 2 clippings macht? wie verändert sich dann der sound? also 2 clipping schaltungen paralel zum Signalweg dann!


    Soooooooory für diese ultra nervigen Fragen aber! Ich möchte ein bisschen vorkentnisse sammeln (Theorie) bevor ich mir meine eigene Zerre zusammenkoche :)

    Gruß Thomas


    PS: Danke für die Links ;)

    wurden direkt mal ausgedruckt :P

  • Hallo,

    meine Empfehlung: Noch mal gründlich das Grundprinzip des Opamps studieren! ;D

    Opamps wurde - wie der Name sagt - ursprünglich für die Analogrechnertechnik (ja, das gabs auch mal und hat bei bestimmten militärischen Aufgaben lange der Digitaltechnik paroli geboten) enwickelt, was bedeutet geringer Fehler = geringste Verzerrung. Da von "röhrig" zu reden, macht deshalb m. M. n. keinen Sinn.

    Die invertierende/nichtinvertierende Beschaltung in besser/schlechter unterteilen zu wollen (ebenso wie hochohmig/niederohmig) macht ebenso keinen Sinn. Ein nichtinvertierender Verstärker hat i. d. R. einen höheren Eingangswiderstand, leidet aber an der sog. "Gleichtaktaussteuerung"

    Und was Rauschoptimierung angeht: Wenn man hinsichtlich des Stromrauschens optimiert (z. B. hochohmige Quellen wie Piezo- oder Elktret-Wandler) sind bestimmte Opamps mit hochohmiger Beschaltung besser.

    Bei niederohmigen Sachen - wie dyn. Mikrofone - sind es andere, weil hier das Spannungsrauschen eine größere Rolle spielt...

    Opamps - ein sehr weites Feld...

    Gruß, Bernd

    Jaichweiß (Andy Pipkin)

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