boss tr-2 opamp wechseln / vol dropfix

  • n'abend allerseits,
    hab mich die zeit mit dem tremolo von boss auseinandergesetzt, da mir der sound irgendwie
    immer ein wenig zu "nuschlig" war.
    da gibts zb. von monte allum ein mod das recht intressant ist. zum volume poti das er da hat, wird er warscheinlich den allseits bekannten r9 angehen, wobei ich nu später ein bericht von keely gelesen habe, indem er meinte es gäbe viele wege den vol drop zu fixen, er würde r12 (22k) gegen einen 10K in serie mit einem 100K poti nehmen.
    ich hab mal das ganze im schema angeschaut, so wie ich das verstehe wird das signal vor IC2A gesplittet, jetzt wenn man r12 erhöht läuft mehr durch den opamp durch und dadurch wird das signal lauter. sehe ich das richtig ?
    es scheint ja so als würden die meisten am r9 rumspielen, hat jemand schonmal die r12er variante probiert? ne möglichkeit einen c zu kappen gibts glaube ich auch noch.

    weiter zum opamp zeugs, ich denke da wird IC2 ausgetauscht, IC3/4 sind ja nicht im signalweg, was ja keinen sinn machen würde. ich hab mir nun mal nen kleinen sil08-dip08 adapter gebastelt. ich wollt jetzt einfach mal ein paar doppel opamps durchtesten und mal bissl vergleichen, den burr brown den monte allum da verwendet hab ich jedoch nicht zur hand.
    muss ich allenfalls da was beachten beim wechseln?

    danke im voraus für eure antworten.

    jazzmaster

    edit: hier noch das schema, das pdf auf freeinfosociety ist irgdnwei komisch...

  • Hi!
    Die R12-Vriante sorgt dafür, dass der Effekt insgesamt mehr Output hat und dieser gleichzeitig auch noch regelbar ist (mit leichtem Anstieg der Bässe und Mitten bei hohen Einstellungen).
    Bei der R9-Variante könnte ich mir vorstellen, dass der Tremoloeffekt an sich beeinflusst wird.

    EDIT: Kann mir jemand kurz erklären, wieso IC1 so gezeichnet ist, wie er ist?

    Gruß, Iko.

  • hi iko, erstmal danke für deine antwort,

    wie meinst du genau beeinflussen bei der r9er? weniger depht?
    ich hatte hier 2 tr-2 mittels looper am amp (eins stock eins mod) um den r9 zu bestimmen, ich habe mich dabei aber auf die lautstärke konzentriert.
    ich denke ich werde am wochenende mal die ganze sache nochmals auseinanderlöten (hatte jetzt nen trimmer reingemacht anstelle des r9) und mal beide varianten vergleichen und berichten.

  • Zitat von Iko;235275

    Hi!

    EDIT: Kann mir jemand kurz erklären, wieso IC1 so gezeichnet ist, wie er ist?

    Gruß, Iko.

    Hi, IC1 ist ein normaler VCA (VoltageControlledAmplifier), die zeichnet man so ;)

    gruss kusi

    [center]blue sky[/center]

  • Danke. Also ist der Verstärkungsfaktor des OP-Amps von der Spannung an Pin 8 abhängig.
    Zu der R9-Variante: Ich bin mir da auch nicht sicher, ob überhaupt oder wie genau, der effekt beinflusst wird. Es wird sicher kein allzugroßer sein. Aber ich kann jetzt herumschwafeln und Vermutungen anstellen.

    Probiers einfach mal aus und berichte, welche Eindrücke du hast. Ich bin gespannt.

    Gruß, Iko.

  • so, hatte jetzt mla zeit das ganze auszutesten,
    habe beide R's ausgelötet und durch dpdt kipper ersetzt, dann auf breadboard auf der einen schaltebene jeweils den entsprechenden widerstand auf der anderen dann die poti's.
    setup zum aufnehmen war ne loopstation (damit signal immer gleich ist) -> boss line selector mit jeweils einem stock tr-2 (loopa) und dem mod (loopb) um schnell hin und her schalten zu können und die veränderungen besser warnehmen zu können.

    bei r9 das 10k poti, funzt soweit gut wie ich ja schon mit dem trimmer hatte, eine modulation des effektes konnte ich nicht wirklich feststellen, jedoch bei starkem boost fängt es an zu clippen, bin mir aber nicht sicher ob das dann bereits der amp ist, ich muss hier leider auf kleinem level fahren, so das mein transen amp allenfalls clippt und nicht der effekt.
    war eben nochmals am gerät, habe dann angefangen wiederstände in serie zu schalten, 470Ohm, 1K, 2.2K , 3.3K was sich dann positiv auswirkte, ich denke also der opamp wurde vorher bei vollanschlag einfach zu hart angesteuert.

    bei r12, war von anfang an alles ok, eine veränderung des tones konnte ich auch warnehmen, würde aber eher sagen das es subtil ist, je lauter desto mehr höhen, bässe konnte ich nicht wirklich mehr höhen, aber das sample ist auch recht bassarm. vielleicht sollte ich da nochmals ein anderes sample durchlassen das mehr frequenzen abdeckt.

    was ich bei beiden varianten bemerkt habe sobald ich einen der beiden kippschalter auf die pots geschaltet habe find es an rauschig zu werden, könnte sein das es daran lag das die potis nicht an masse waren, ein kleines knacken bei berühren war ja auch auszumachen, oder ob es an den potis an und für sich liegt.
    da wärs vielleicht mal angebracht die caps auszutauschen, c3/5 1uf elko's gegen film, für die c2/6 10uf elkos, ausser tantal was ja nicht so super im signalweg ist, gibts da ne alternative?
    c14 denke ich spielt keine rolle, das ist soweit ich verstanden habe eine entkoppelung.
    vlt auch noch die andern caps im signalweg c1/8, ka was das für dinger sind (schauen aus wie styroflex, wobei ich die nur von bildern kenne.)


    den artikel mit keeley habe ich auch wieder gefunden: http://www.musicianshotline.com/archive/monthl…_power/1004.htm
    aber man weiss ja nie ob man den worten wirklich glauben kann...


    is nach wie vor schwer zu sagen welche version nu besser is, ich könnte mir vorstellen das die r12er version nachteile mit sich bringt da eine klangveränderung besteht, sprich das vlt einem gerade die ekligen höhen geboostet werden.
    vielleicht mag sich ja nun auch jemand anderes dran wagen und einen vergleich anzustellen, intressant fände ich es auf jeden fall.

    grüsse, jazzmaster

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!