• Moin,
    35V / 63V das ist die maximal zulässige Spannung, die ein Elko verträgt. Bei Schaltungen, die mit 9V laufen, ist es egal, welchen zu verbaust. Da reichen auch 16V.
    mfg

    Chryz

  • danke , also ist egal ob da nen 16V drin ist oder nen 35 V ? und vom sound her gibts auch keinen unterschied ??? gibt es eigentlich besondere elkos die speziel für Röhrenamps gebraucht werden ???

  • Hi,

    Besonders ist daran, dass diese Elkos z.b. min. 450 ...500V haben sollten. Udn über die verwendeten Elkos dort gehen die Meinungen bestimmt auch ausseinander. Sprague Atom, Illinois etc. Ich bevorzug F&T bzw. JJ. PReis spielt ja auch ne Rolle.
    Oder Edelkondensatoren von Mundorf:confused:

    MfG Uwe

    Uwe = MEK-Sounddesign
    --> Weniger ist manchmal mehr <--

  • schon mal einen elko durch überlastung/zu hohe spannung getötet? danach bauste nur noch passende ein :D
    du wirst feststellen, dass die immer größer (und auch teurer) werden, je mehr spannung sie aushalten - und das deswegen, weil sie innen robuster ausgelegt sind.
    das problem ist nämlich, dass die elkos ab einer gewissen spannung "durchschlagen", d.h., dass eigentlich isolierende schichten leitend werden. (je dicker die schichten sind, desto resistenter gegen durchschläge sind die) dies führt zu einem kurzschluss, damit zu wärme- und gasentwicklung im elko (innen flüssig bis pasteartig > elektrolyse) und das ding platzt... abartiger gestank, eine riesensauerei und natürlich keine funktion mehr sind die folgen... deswegen: immer ausreichend dimensionieren :D
    zu viel spannungsverträglichkeit schadet nie, dann wird der elko nicht voll ausgelastet, aber das juckt ja keinen - im gegenteil, kann der lebensdauer durchaus zuträglich sein...
    elektrische eigenschaften (leckströme etc.) bei elkos mit gleicher kapazität aber verschiedener spannungsfestigkeit sind minimal und können gut vernachlässigt werden

  • Überdimensioniete Elkos, ist klar das die nicht so schnell kaputt gehen. Aber wie sieht es knapp an der Nennspannung aus? Bei meinem letzten Projekt habe ich als Ersten Elko im Netzteil 47/500 drin. Da ich primär auf 230V verdrahtet hatte, kam ich auf 530V nach Siebung. Jetzt auf 240V verdrahtet => 494V (bei 235V Netzspannung) am Elko. Ist das Eurer Meinung nach ein sehr großes Risiko, oder haben die Elkos spannungsmäßig noch etwas Reserve?

    Gruß, Bernd

  • HIlli,

    Kommt ganz drauf an, wo Du gekauft hast.. Wenn Du einen sehr sehr günstigen China-Elko ohne anständigen Hersteller erworben hast, dann währe ich vorsichtig.

    Alle anderen haben Reserve. Wenn man an die Grenzen geht (das machst Du ....) dann halten sie nicht unbedingt lang. Macht nix, denn einen echten Bastler stört es nicht alle 10 Jahre mal Elkos austauschen.

    Das macht Laune und weckt gute, alte Erinnerungen..

    Nils

  • Nee, ist schon ein anständiger JJ Elko. Hatte ihn schon aus Versehen mehrere Stunden mit besagten 530V betrieben, das schien ihn nicht sehr zu beeindrucken. Wäre halt nur schlecht, wenn die Netzspannung schwankt und sagen wir mal auf 240V geht. Das wäre dann bei Dauerbetrieb bestimmt ungesund für meinen Elko.

    Grüße

  • Hallo
    Dermaßen an der "Schmerzgrenze" des Elkos zu operieren kann irgendwann im
    wahrsten Sinne des Wortes nach hinten losgehen. Entweder Elkos höherer
    Spannungsfestigkeit, oder aber Reihenschaltung +Symmetrierungswiderst. wären
    die bessere Lösung. Gruß aus Hamburg --.-loco

  • Hallo Loco.
    Das gibts doch gar nicht. Tatsächlich gibt es bei den Wüstens 50+50µF 550/600V Elkos. Bei BTB gibt es sogar JJ Elkos mit 560V.
    Ist ja ein Ding. Habe ich noch nie gesehen. Damit ist der Fisch geputzt! Habe soeben einen bestellt. Danke für den Tip.

    Gruß, Bernd

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