Abschirmung-Optimierung meiner Strat

  • Hallo,
    ich habe nun einen Impedanzwandler eingebaut (vorerst in Plastik- und Alufolie eingewickelt) per 2fachem Schalter (der Blaue, der Rote ist für den Humbucker). den oberen TonePoti hab ich herausgenommen und einen Drehschalter reingeschreaubt 8für einen C-Switch, später wenn alles funktioniert). Der Impedanzwandler wird per Stereokabel Phantomgespeißt, mit 9V

    Meine Gitarre ist eine Fender Strat Ultra, sie hat serienmäßig Lace Sensor PUs eingebaut, die brummen nicht. Nun tritt aber folgendes Problem auf:
    im passiven Betrieb rauscht es und wenn ich mit dem Finger auf die Saite oder auf andere Metallteile tippe knickst es. Was verschafft hier Abhilfe? Ein zentraler Massenpunkt, der nicht auf dem Poti hängt? Bessere Abschirmung, was auch immer abgeschirmt werden mus? Andere Kabel?

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    vielen Dank!
    lg Patrick

  • Hallo,

    aus mehrfacher Erfahrung frage ich nach: Rauscht es wirklich oder brummt es (Das "Brummen" kann auch ein hohes "Britzeln", z. B. von Dimmern...)?

    Zur Abschirmung: Die Hardware, die Potigehäuse und auch deine Abschirmung sollten alle mit der Masse der Buchse verbunden sein...

    An Kabeln (extern, also daß Anschlußkabel) kann es bei schlechter Qualität auch liegen...

    Gruß, Bernd

    Jaichweiß (Andy Pipkin)

  • Hallo,

    Zitat

    ich hab aber alle Masse Lötstellen kontrolliert

    wie hast du das gemacht?

    Und - wie früher in der Werbung:"...klinisch getestet!!" - aber wieviele tote Kaninchen dabei rumgekommen sind, hat man uns nie gesagt!;D

    Also, was ist bei der Kontrolle rausgekommen? Sag's schon, oder muß ich erst anfangen Gitarre zu spielen?:eek:

    Gruß, Bernd

    Jaichweiß (Andy Pipkin)


  • Kontrolliert wurden die Lötstellen optisch ;) und mit Multi:
    auf Widerstandsmessung gestellt eine Klemme an der Klinkenbuchse-Masse die andere überall wo eben Masse sein muss: Tremolo Saiten, Potigehäuse..
    0.00 OHm8)

    lg Patrick

  • Hallo,

    ;D danke.

    Zum Rauschen: Du schreibst was von Phantomspeisung. Aber nicht die "echte", bei der Signal und Versorgung zusammen auf der gleichen Ader (eigentlich ja auf zweien) sind. Du hast wahrscheinlich die +9 V auf der zusätzlichen Ader und benutzt die Schirmung als 0 V Rückleiter.

    Jetzt die eigentliche Frage: Tritt das Rauschen unhabhängig davon auf, ob die Versorgung auf dem Kabel liegt oder nicht?

    Was du zum Klicken versuchen könntest: Eine Strippe mit Krokoklemme beidseitig, ein Ende an Masse (Buchse) das andere Ende an diverse Hardware geklemmt... (Doch, ich habe deinen letzten BEitrag gelesen...)

    War die Gitarre bei diesen Tests eigentlich vollständig zusammengebaut oder nur provisorisch?

    Gruß, Bernd

    Jaichweiß (Andy Pipkin)

  • Zitat von eBernd;234543


    Zum Rauschen: Du schreibst was von Phantomspeisung. Aber nicht die "echte", bei der Signal und Versorgung zusammen auf der gleichen Ader (eigentlich ja auf zweien) sind. Du hast wahrscheinlich die +9 V auf der zusätzlichen Ader und benutzt die Schirmung als 0 V Rückleiter.


    Genau, ist das ein Problem?

    Zitat von eBernd;234543


    Jetzt die eigentliche Frage: Tritt das Rauschen unhabhängig davon auf, ob die Versorgung auf dem Kabel liegt oder nicht?

    Im passiven Betrieb auch wenn ich den Strom abschalte rauscht es auch

    Zitat von eBernd;234543


    Was du zum Klicken versuchen könntest: Eine Strippe mit Krokoklemme beidseitig, ein Ende an Masse (Buchse) das andere Ende an diverse Hardware geklemmt... (Doch, ich habe deinen letzten BEitrag gelesen...)


    genau wurde gemacht, erfolglos

    Zitat von eBernd;234543


    War die Gitarre bei diesen Tests eigentlich vollständig zusammengebaut oder nur provisorisch?


    vollständig zusammengebaut, alle Schrauben waren drin

    lg Patrick

  • Hallo,

    so eine Sch..., mir gehen die Ideen aus :mad:

    Zur Speisung: Wenn man im selben Kabel zwei Leiter (mit einer gemeinsamen Abschirmung) hat, so bilden die zusammen einen Kondensator (typ. 100...200 pF/m). Sollte jetzt die Versorgungsspannung unsauber sein (schlechter Spannungsregler oder auch eine Batterie gegen ihr "Ende" hin) so koppeln diese Störungen (kapazitiv) auf die andere Ader, wenn der Eingang des Verstärker nicht sehr niederohmig ist...
    Ist die Spannung sauber, stellt das kein Problem dar.

    Als aufwendigster Testschritt bliebe noch der Rückbau auf den Originalzustand...:rolleyes:

    Das schreibt einer, der vor geraumer Zeit auch mit Booster/Buffer in der Gitarre experimentiert hat - und es gelassen hat. Und das nicht, weil es nicht funktioniert, sondern weil ich gemerkt habe, daß gerade der passive PU mit den Amps so schön interagiert. Bei einem modernen Multieffekt spielt das natürlich nicht so eine Rolle.
    Die Kabelkapzitätssimulation und die Tonkondensatorumschaltung habe ich aber dringelassen (weil passiv und effektiv ;) ). Um die Gitarre nicht zu verbasteln (ist kein All-in-Pickguard-Modell) habe ich die Mimik als "Mäuseklavier" in die rückwärtige Elektronikfachklappe integriert...

    Gruß, Bernd

    Jaichweiß (Andy Pipkin)

  • Noch bin ich nicht vollkommen verzweifelt also:

    Das Brummen und Rauschen ist weg, ich hab ein paar masseleitungen umgeötet keine ahnung wie ich das geschafft hab, nur hab ich immer noch dieses knistern wenn ich an ein Metllteil greif udn eine Frage:

    Ich habe ja das obere Tone Poti ausgebaut und durch einen Widerstand (250k) ersetzt war das richtig?

    lg Patrick

  • Hallo,

    zum Potiwert kann ich nichts sagen, da gibts Varianten (Strat: typ 250k oder 500k). Aber du kannst doch das ausgebaute Poti messen?

    Was ich nicht verstehe: Wieso ersetzt du das ausgetauschte Poti durch einen Widerstand? Andere bauen sich extra "No Load" Potis ein um das Signal ja nicht zu belasten. Den Unterschied in der geringeren Resonanzspitzenbedämpfung höre sogar ich ;D

    Gruß, Bernd

    Jaichweiß (Andy Pipkin)

  • Zitat von eBernd;234554

    Hallo,

    zum Potiwert kann ich nichts sagen, da gibts Varianten (Strat: typ 250k oder 500k). Aber du kannst doch das ausgebaute Poti messen?

    Was ich nicht verstehe: Wieso ersetzt du das ausgetauschte Poti durch einen Widerstand? Andere bauen sich extra "No Load" Potis ein um das Signal ja nicht zu belasten. Den Unterschied in der geringeren Resonanzspitzenbedämpfung höre sogar ich ;D

    Gruß, Bernd


    habs schon gemessen 210k, 250k steht drauf. Ich wollte den widerstand einbauen um den Klang bei voll aufgedrehten Vol-poti nachzuempfinden. Soll der Widerstand raus?

    lg Patrick

  • Hallo,

    hier geht's überhaupt nicht um "soll" oder "muß", sondern um den persönlichen Geschmack. Hör es dir mit und ohne den R an an und entscheide selbst...

    Ich hab's bei mir mit einem DIY No Load Pot gemacht (Potigehäuse geöffnet und Widerstandsbahn an einem Anschluß "weggedremelt" und wieder zusammengebaut - wenn's nicht klappt sind 1,30 € futsch ;D) und bin zufriden damit...

    Gruß, Bernd

    Jaichweiß (Andy Pipkin)

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