Projektaufruf: Digital gesteuerter Verzerrer

  • Hallo Leute

    Habe in folgenden Thread zu einem Digital gesteuerten analogen Verzerrer
    Stellung genommen:

    http://forum.musikding.de/vb/showthread.php?t=21861

    Nun ja. Man hat ja gesehen , das die analoge Technik
    nicht umbedingt meines ist.
    Darum würde ich anbieten daraus ein Projekt zu machen, das von mir aus
    kommerziell über Musikding vermarktet werden kann.

    Wie bin ich auf diese Idee eines digital gesteuerten Verzerrers gekommen?
    Nun ich finde es doof wenn man einen Block verschiedener Songs spielt ständig
    den Verzerrer neu einstellen zu müssen, oder mehrere Verzerrer zu verwenden.
    Wenn man die Einstellungen nur speichern könnte .....

    Nun was (meines Erachtens) dieses Wunderding können:

    Digitaltechnisch:
    2 oder 3 stellige Einstellungsanzeige
    LCD (für leichte Einstellung mit guter Menüführung)
    Ein/Aus Schalter für Effekt (Irgendwie logisch)
    Plus / Minus Taste für Einstellungswechsel
    Plus / Minus / Menü - Taste für die Einstellungen

    Analogtechnisch:
    kein Rauschen (Rausch hat ein Gitarrist sowieso oft genug)
    Verzerrung von fast gar nicht(softclipping) bist Metall (hardclipping)
    Höhen / Bass verstellung
    Eventuell andere Effekte (Autowah, OPV austeuerung, tremolo??)

    Nun Leute programmieren Platinen ätzen usw. ist für mich kein Problem.
    Nur das Analoge...

    Habe mir schon ein paar Gedanken gemacht, welche Bausteile dafür wohl
    geeignet wären.
    Ich möchte aus diesem Projekt keine Hexerei machen, und es soll für jeden
    ein bischen technisch Begabten möglich sein, den Verzerrer nachzubauen.

    Bisher gefundene Bauteile:

    TDA7449 -> Klangregelung,Eingangsverstärkung bis 30db möglich Bass/Treble +-14db
    I2C Ansteuerung, 6-10V Singlesupply, getrenter digitaler Ground, DIP Gehäuse

    DS1803 -> Digitalpoti doppelt linear,Singlesupply 3 oder 5V, I2C Ansteuerung, DIP Gehäuse
    Schleifferstrom 1mA. In 10/50/100 kOhm erhältlich

    DS1666 -> Digitalpoti einfach logarithmisch,Dualsupply +-5V,UP/DOWN Steuerung,DIP Gehäuse, Schleifferstrom 1mA. in 50k erhältlich

    AD5282 ->Digitalpoti zweifach linear,Dualsupply +-5 bis +-15V,I2C Ansteuerung,1digitaler
    Ausgang,Schleifferstrom 5mA. in 20/50/200k erhältlich leider nur im TSSOP16-schwer lötbar

    Falls sich irgendwer finden würde der den analogen Part übernehmen würde, währe es (von
    der digitalen Seite her) für mich kein Problem gemeinsam dieses Projekt zu meistern.

    Also alle , die sich beteiligen wollen, oder dieses Projekt unterstützen wollen, bitte melden.
    Ich danke alle, die sich die Mühe gemacht haben, dieses Post zu lesen.

  • Ich kenn mich mit Digital-Technik leider nicht aus, aber mal ne Frage:
    Wäre es möglich, das ganze auch per midi anzusteuern? Oder ist das zuviel Aufwand?
    Aus deiner Skizze konnte ich nicht entnehmen, wie du das Ding dann umschalten willst? Mit mehreren Fußtastern?

    Es ist halt immer anders, entweder du hast mit Metallica angefangen und hörst halt Dimmu Borgir oder du hast mit Backstreet Boys angefangen und hörst dann Nargaroth oder so...

  • Evt. kannst du dich ja mal vom Ibanez PDS1 inspirieren lassen.
    HIER gibt es auf den letzten Seiten mal ein Blockdiagram wie Ibanez des damals gemacht hat.

    Es ist halt immer anders, entweder du hast mit Metallica angefangen und hörst halt Dimmu Borgir oder du hast mit Backstreet Boys angefangen und hörst dann Nargaroth oder so...

  • Der Ibanez passiert auf einen DSP.

    MIDI wäre einem DSP realisierbar, er ist aber nur zur Steuerung digitaler Potis und anderer Effekte total überdimensioniert.

    Ich bräuchte nur jemanden, der den analogen Teil löst. Den digitalen Part übernehme ich.

  • Hi!

    Also zu den Digitalpotis könnte ich noch folgendes anbieten:

    http://www.business.conrad.de/goto/?artikel=179428

    Hab das selber noch nicht getestet, weil ich das bei meiner letzten Bestellung vergessen hab.

    Hast Du evtl. Preise und Bezugsquellen für die Digitalpotis? Wollte einen digital gesteuerten Analogsequenzer bauen. Für SeekWah und ähnliches und weiß noch nicht welches Digitalpoti (wenn überhaupt) ich da nehme.

    Du solltest die aus bastelfreundlichen Gründen auf jeden Fall auf die reduzieren, die es im DIP-Gehäuse gibt und leicht zu beziehen sind. (Conrad, Reichelt, Musikding, Banzai). Bei RS kann nicht jeder bestellen.

    Dann würde ich keine Taster für die Steuerung nehmen sondern zwei Quadratur-Encoder mit Tastfunktion. Einer für Parameter/Programm-Auswahl (Gain, Bass usw.) und den anderen um den Wert zu ändern. Drücken speichert ab. Dann noch drei Fußtaster für An-/Aus und Program UP, Programm DOWN.

    Warum keine MIDI-Steuerung? Dafür benötigt man doch keinen DSP! Jeder Microkontroller mit UART (oder ohne gehts dann auch in Software) kann das locker. Per MIDI kann man dann halt nur Programme auswählen und den Effekt ein-/ausschalten. Wobei auch Parameteränderungen kein wirkliches Problem darstellen dürften. Senden muß der natürlich nicht, wäre aber evtl. ne weitere Option.

    Dann natürlich noch einen beleuchteten LC-Display mit zwei Zeilen und 16 Zeichen. Die bekommt man teilweise bei Pollin schon für 6,-€ und sind per 4-Bit-Interface einfach anzusteuern und man kann fast alle Parameter gleichzeitig anzeigen. Ist einfacher als LED-Displays z.B. über SAA1064. Mit Sonderzeichen auch großflächig das aktuelle Programm (evtl. mit Namen).

    Auf jeden Fall solltest Du einen Prozessor mit genug IOs auswählen. Z.B. PIC18F452 bzw. das neue Model PIC18F4520. Der hat genug Anschlüsse und UARTS sowie Interrupts für MIDI usw.

    Zum Analogteil:

    Nimm einfach den Verzerrer Deiner Wahl und ersetze die Potis durch Digitalpotis und den Fußschalter durch ein Relais. Den TDA7449 würde ich nicht empfehlen.

    Was evtl. intressant wäre, wäre ein (gepufferter) Tonestack vor und hinter dem Verzerrer der auch (per Relais) komplett ausgeschaltet werden kann. Evtl. noch ein/-aus-/umschaltbare Clippingsektion (Reed-Relais!).

    Zwei komplett unterschiedliche Zerrer (OP, Transistor) würden das Teil natürlich noch vielseitiger machen. Wird aber langsam was overkill.

    Sinnvoll wäre es die Steuerplatine komplett vom Analogteil zu trennen. So könnte jeder das Teil für den Zerrer seiner Wahl verwenden. Einfach ausreichend Digitalpotis vorsehen und ein paar Schaltausgänge.

    Digital gesteuerte Fuzz Factory mit vorschaltbarer "The Machine" und SHO wäre jetzt meine erste Idee. Wären 9 Potis und drei Wechsler.

    Gruß
    Jürgen

  • Zitat von underwood;233557

    Hi!
    Du solltest die aus bastelfreundlichen Gründen auf jeden Fall auf die reduzieren, die es im DIP-Gehäuse gibt und leicht zu beziehen sind. (Conrad, Reichelt, Musikding, Banzai). Bei RS kann nicht jeder bestellen.


    Das wäre natürlich für Leute wie mich von Vorteil!

    Zitat von underwood;233557


    Sinnvoll wäre es die Steuerplatine komplett vom Analogteil zu trennen. So könnte jeder das Teil für den Zerrer seiner Wahl verwenden. Einfach ausreichend Digitalpotis vorsehen und ein paar Schaltausgänge.


    Perfekte Idee!


    Und mit Midi meinte ich nur, dass ich gespeicherte Presets per Midi-Floorboard/Controller anwählen kann.
    Parameter im Laufenden Betrieb ändern braucht doch keine....

    Es ist halt immer anders, entweder du hast mit Metallica angefangen und hörst halt Dimmu Borgir oder du hast mit Backstreet Boys angefangen und hörst dann Nargaroth oder so...

  • Habe mich jetzt mit dem DS1666 beschäftigt. Den gibts bei RS. Der ist pipolar.
    Man kann ihn mit +-5V betreiben (siehe ganz obrige Post).

    Zum Menüsystem (besteht bereits):
    1 Taster um ins Menüsystem zu kommen und einen Schritt weiter zu hüpfen (Bass,Vol,...)
    2 Taster (+-) um die jeweiligen Werte zu ändern. Die Idee mit dem Encouder werde ich statt
    den drei "Einstellungstastern" verwenden.
    Fußschalter wie bereits besprochen Programm + - An/Aus

    Microcontroller: PIC18F2525 mit Portexpander(LCD,ENCODER) und
    externem EEPROM(24LC16)für ca.204 Einstellungen

    Wichtig!!!:::
    Umbedingt werde ich zwei SiebenSegmentAnzeigen dazupflanzen. Man kann das LCD hinter
    Plexiglas (JA JA Auch mit vollem Contrast) kaum noch lesen, weil die Zeichen ja
    (LCD abhängig) nur 6mm gross sind.

    Ich sehe bei den Digipotis drei grosse Probleme.
    Zum einem die niedrige Betreibs Wiperspannung, zum anderen das gute alte Groundproblem.
    Bei den UP/DOWN Potis könnte mann noch mit Optokopplern entgegenwirken. Bei den I2C
    Potis sollte man eine Bustrenner verwenden.
    Der Wipercurrent beträgt nur 1-4 mA (abhängig vom Digpot)

    Was hält ihr von diesem Verzerrer:
    http://users.sa.chariot.net.au/~gmarts/pix/a_amp-odis.gif

    Ich sehe nur ein Problem: Das 1M Gain Poti. Es gibt nur 50k Pots. dann müsste man den 2k2 widerstand ja auf 110R abändern, was die Resonanzfrequenz ändern würde, oder?

    Kann jemand von euch die Potiwerte (eigentlich die Kondensator und Widerstandswerte) so abändern, das man 50k Digipots hernehmen kann, dann würde ich einmal einen davon bauen (Digital).

  • Dann müssen wir (oder Klaus ;)) halt ne Sammelbestellung bei RS machen.

    Warum nimmst du nicht die FF: http://www.membres.lycos.fr/davpseudo/ffactorx.htm
    Und davor einen (zuschaltbare) Machine http://i20.photobucket.com/albums/b230/zj…ZvexMachine.png.

    Aber ich fänd es wirklich klasse, wenn du den Digital-Steuer-Teil von der Analogschaltung getrennt "anbieten" könntest, damit man auch andere Effekte "digitalisieren" kann.

    Es ist halt immer anders, entweder du hast mit Metallica angefangen und hörst halt Dimmu Borgir oder du hast mit Backstreet Boys angefangen und hörst dann Nargaroth oder so...

  • Hi,

    im allgemeinen finde ich das Projekt als eine gute Idee. :)

    Zitat

    Ich sehe nur ein Problem: Das 1M Gain Poti. Es gibt nur 50k Pots. dann müsste man den 2k2 widerstand ja auf 110R abändern, was die Resonanzfrequenz ändern würde, oder?

    Wenn du den 22k um das 20fache verringerst, dann musst du, um die Eckfreq. beizubehalten, den C (150n) um das 20fache erhöhen.

    Übrigens, an deiner Stelle würde ich mich überwiegend an dem Digiteil konzentrirren. Den Verzerreteil soll sich jeder nach seinem Geschmack selber dazu basteln. Denn, einer will nen Fuzz, der andere nen TS und noch ein anderer einen Metaldistortion. Hier wirst du sicher nicht jedem gerecht.

    Gruss
    Chris

    :P Ich liebe Blondinen :P

  • Ok. Werde mich auf den digitalen Part konzentrieren.
    Werde alle Ausgänge über Optos ziehen, um dem Rauschen und Pfeiffen den Gar aus zu machen.

    Die Digitalpotis werden das Problem sein, bei einigen Schaltungen.

    Sie können nur 1mA ab, und es gibt sie nur mit 10k 50k 100k.


    Im Midi sehe ich nicht das Problem. Sollte ich Softwaremäßig emulieren können. Muss mich aber da noch reinlesen.

  • Zitat von Seek1;233566

    Microcontroller: PIC18F2525 mit Portexpander(LCD,ENCODER) und
    externem EEPROM(24LC16)für ca.204 Einstellungen

    Wichtig!!!:::
    Umbedingt werde ich zwei SiebenSegmentAnzeigen dazupflanzen. Man kann das LCD hinter
    Plexiglas (JA JA Auch mit vollem Contrast) kaum noch lesen, weil die Zeichen ja
    (LCD abhängig) nur 6mm gross sind.

    Hab noch ein wenig zu "meckern". Der PIC18F2525 scheint noch recht neu zu sein, den gibt es wie den PIC18F2520 auch noch nicht bei Reichelt. Der 2525 hat zwar mehr Speicher und IOs aber man könnte ja mal erst ein wenig kleiner mit dem 252 anfangen. Die PICs sind ja alle mehr oder weniger Pinkompatibel und so lange man keine speziellen Ports oder Funktionen nutzt ist der Umstieg auf ein größeres Model meist nicht so schlimm.

    Der 252 hat 23 IOs, da braucht man abgesehen von der 7SegAnzeige eigentlich keine Expander. Die kann man zwar auch per Software mutliplexen, aber mit nem SAA1064 ist das einfacher und man kann den an den I2C Bus hängen und verbrät nicht so viel Ports. Wobei es da auch Tricks gibt wie man möglichst wenig Ports für Taster und 7SegAnzeige benötigt. Der SAA1064 ist nämlich nicht gerade klein.

    Man könnte ja auch direkt nen OLED-Display mit i2c Port nehmen. Nicht billig aber sehr einfach in der Ansteuerung.

    Mal gerade rechnen:

    2 für I2C (SAA1064 und evtl. weitere Expander)
    5 für LCD (wenn ich mich richtig erinnere)
    2 müsten für MIDI reichen.
    2 für den Encoder
    3 Fußtaster
    3 ? weitere taster
    sind 17 wenn ich mich nicht vertan habe. Bleiben noch 6 für die Potis. Gut, wird ein wenig knapp. Aber von den kleinen 12er PICs gibt es in der ApNote einen Trick mit Widerständen. Da könnte man einen AD Port für die 6 Taster (jeweils ein Widerstand) nehmen und dann hätte man 11 freie Ports.

  • Zitat von Seek1;233592

    Ok. Werde mich auf den digitalen Part konzentrieren.
    Werde alle Ausgänge über Optos ziehen, um dem Rauschen und Pfeiffen den Gar aus zu machen.

    Die Digitalpotis werden das Problem sein, bei einigen Schaltungen.

    Sie können nur 1mA ab, und es gibt sie nur mit 10k 50k 100k.


    Im Midi sehe ich nicht das Problem. Sollte ich Softwaremäßig emulieren können. Muss mich aber da noch reinlesen.

    Ja, die Potis sind noch ein Problem. Man könnte das evtl. mit zwei Fotowiderständen lösen und dann mit zwei per PWM angesteuerten Glühbirnen lösen. Wie man die Ansteuerung mit mehreren Potis machen sollte, wüßte ich aber auch gerade nicht. Die Steuung von den Fotowiderständen könnte auch ein Problem werden.

    Was für einen Compiler nimmst Du für den PIC? Ich nutze den CCS C-Compiler. Wenn mir am Sonntag nix dazwischen kommt, wollte ich mich da schon mal was mit MIDI beschäftigen. Will da was für mein Whammy 4 mit nem kleinen 12F683 machen. Evtl. kann ich da was helfen. Hab allerdings auch schon länger nix mehr Programmiert und muß mich auch wieder in die PICs einarbeiten.

  • Zitat von analog metaller;233575

    Warum nimmst du nicht die FF: http://www.membres.lycos.fr/davpseudo/ffactorx.htm
    Und davor einen (zuschaltbare) Machine http://i20.photobucket.com/albums/b230/zj…ZvexMachine.png.

    Aber ich fänd es wirklich klasse, wenn du den Digital-Steuer-Teil von der Analogschaltung getrennt "anbieten" könntest, damit man auch andere Effekte "digitalisieren" kann.

    Also analog hab ich das schon gebaut.

  • Zitat von Seek1;233592

    Die Digitalpotis werden das Problem sein, bei einigen Schaltungen.

    Sie können nur 1mA ab, und es gibt sie nur mit 10k 50k 100k.

    Kann man die Potis, um auf kleinere Werte zu kommen, nicht "stacken" (aufeinanderstecken/löten), wie ich das schonmal irgendwo bei normalen ICs gesehen hab?
    Dann müssten die doch parallel verschaltet sein. Oder geht das nicht so einfach?

    underwood:
    Nett, deine FF-Machine sieht gut aus, woher kenn ich den Totenkopf? No-Fear?; aber benutz doch vielleicht auch mal die edit-Funktion statt 3 Beiträge untereinander zu schreiben

    Es ist halt immer anders, entweder du hast mit Metallica angefangen und hörst halt Dimmu Borgir oder du hast mit Backstreet Boys angefangen und hörst dann Nargaroth oder so...

  • Hi,

    ich finde das Projekt wunderbar. Besonders die Idee, eine universell einsetzbare Steuerung der verschiedenen Parameter eines Audiogerätes jeder Art zu entwerfen.
    Also nicht nur eines Verzerrers sondern eben auch Röhrenamps, Mixing Consolen etc..

    Ich denke dazu ist es am "einfachsten", wenn man auf die digitalen Potis ganz verzichtet und alles auf der Basis von Optokopplern (LDR+LED) aufbaut.

    Dies hat den Vorteil,

    1. dass man ganz einfach durch parallele oder serielle Widerstände auf seine benötigten Werte kommt
    2. dass man sich um Signalspannung, Impedanz usw. keine Sorgen machen braucht
    3. dass es kein Problem mit unterschiedlichen Massen und Rauschen gibt
    4. und damit eben voll flexibel ist (Effektpedale bis Röhrenamp)

    Betrachtet man das alles auf der Basis von Optokoppler, dann müsste man ja lediglich die Ausgänge des PIC darauf trainieren, die LED-typischen Spannungen zu liefern.

    Knifflig ist es dagegen, die digitale Steuerung flexibel zu gestalten, sprich dass jeder "Nachbastler" sie einfach(!) für seine Zwecke modifizieren kann, und zwar

    1. zwei Optokoppler zu einem echten Spannungsteiler zusammen zu fassen
    2. die "virtuellen Potistellungen" (z.B. 1-10) programmierbar auf unterschiedliche LED Helligkeiten zu bringen, damit man eine vernünftige Regelcharakteristik bekommt und auch auf die verschiedenen Optokoppler-Typen anpassen kann

    Zur Verdeutlichung meiner Vorstellung:

    Der PIC ist an z.B. 2 Eingabegeräte angeschlossen (ob das nun Auf-/Abtaster oder ein Drehencoder ist, sei mal egal). Diese 2 Eingabegeräte heißen mal im Beispiel "Gain" und "Mid" und sollen 10 Stufen haben, wobei "Mid" aus einem Optokoppler besteht und "Gain" aus zwei.
    Dadurch bräuchte man hier 3 LED Ausgänge.

    Man müsste dem PIC jetzt per PC-Software sagen können, dass
    a) Eingabegerät 1 "Mid" heißt (wenn man das ganze auf LCD basieren will)
    b) "LED Ausgang 1" diesem Eingabegerät 1 zugeordnet wird
    c) LED Ausgang 1 z.B. Stufe 1 = 0V , Stufe 10 = 2V, Stufe 2 = 0,3V usw. haben soll

    Für Gain sieht das nur wenig koplizierter aus:
    a) Eingabegerät 2 "Gain" heißt (wenn man das ganze auf LCD basieren will)
    b) "LED Ausgang 2" und "LED Ausgang 3" diesem Eingabegerät 2 zugeordnet werden
    c) LED Ausgang 2 z.B. Stufe 1 = 0V , Stufe 10 = 2V, Stufe 2 = 0,4V usw. haben soll
    d) LED Ausgang 3 z.B. Stufe 1 = 2V , Stufe 10 = 0V, Stufe 2 = 1,8V usw. haben soll

    Hat man das alles dann in dem (leider noch zu programmierenden) PC-Programm eingegeben, wird der PIC damit gebrannt und kann in das Audiogerät eingesetzt werden. Dann folgt wahrscheinlich die Überprüfung der Abstufungen der einzelnen LED Helligkeiten und Umprogrammierung des PICs. Ist dann eben ein bisschen "Gepfriemel", was sich aber mit Sicherheit lohnt.

    So, jetzt habe ich genug gesponnen und geträumt, aber so eine digitale Steuerung wäre der OBERHAMMER!

    Gruß
    Oli

    [size=1]DIY: Soldano X88R, Peavey 5150, Engl 530,Boss AC-2,BD-2,BF-2,CE-2,DM-2,DS-1,DS-2,EH-2,FT-2,HM-2,MD-2,MT-2,NF-1,NS-2,OC-2,OD-1,OD-2,OD-3,OS-2,PH-1, SD-1,SD-2,SG-1,SP-1,TW-1,XT-2,Rocktave Divider,Small Stone,Woody,STL,TS10,TS9,TS808,Obsidian 1+2,EasyVibe,Ultraflanger,Zombie Chorus,PT-80,MU-TRON, etc.[/size]

  • Hi!

    Man braucht keine PC-Software und was soll die Zuordnung der Stufen und Spannungen? Du hast Deine Potis (LED/LDR Paar) und denen gibts Du über LCD einen Namen und Wert zwischen 0 und 100% und speicherst das ganze unter einer Programmnummer ab. 10 Stufen sind auf jeden Fall zu wenig.

    Evtl. kann man den Programmen auch noch Namen zuordnen, aber da sollte ja eine 7-Seg-Anzeige hin.

    Die LDRs kann ja jeder an seine Anforderung anpassen. Evtl. kann man das auch von 0-128 laufen lassen, damit die MIDI-Sache einfacher wird.

    Man hat halt n-Spannungsteiler und evtl. ein paar einzelne LEDs für sonstige Anwendungen sowie ein paar Relais für Schaltaufgaben.

    Gruß
    Jürgen

  • Hi,

    die Zuordnung der Stufen zu den Spannungen soll eine gleichmäßige Regelcharakteristik verwirklichen helfen. IMO reichen 10 Stufen, zumindest benötige ich beim Einstellen normaler Potis keine engeren Bereiche. Das hätte den Vorteil, dass man pro einzustellendem Wert nur eine 7-segment Anzeige bräuchte.
    Naja und für die Verwirklichung eines Tone-Stacks braucht man für z.B. "Treble" eben 2 Optokoppler (also Spannungsteiler) und ich finde es sehr unpraktisch, wenn man zum Einstellen des Treble-Reglers die Werte zweier Parameter bzw. Optokoppler ändern müsste, und dann noch so, dass der Gesamtwiderstand gleich bleibt. Dies hätte man dann vorweg am PC-Programm erledigt.

    Gruß
    Oli

    [size=1]DIY: Soldano X88R, Peavey 5150, Engl 530,Boss AC-2,BD-2,BF-2,CE-2,DM-2,DS-1,DS-2,EH-2,FT-2,HM-2,MD-2,MT-2,NF-1,NS-2,OC-2,OD-1,OD-2,OD-3,OS-2,PH-1, SD-1,SD-2,SG-1,SP-1,TW-1,XT-2,Rocktave Divider,Small Stone,Woody,STL,TS10,TS9,TS808,Obsidian 1+2,EasyVibe,Ultraflanger,Zombie Chorus,PT-80,MU-TRON, etc.[/size]

  • Welche Spannungen?

    Wir haben einen LC-Display. Die 7-Seg Anzeige zeigt nur die Programmnummer. 10 Schritte sind einfach zu wenig. Selbst 128 merkt man bei manchen Expression-Pedale (MIDI).

    Um die Ansteuerung der Optokoppler als Spannungsteiler kümmert sich die uC-Software. Also haben wir wieder 0-100%.

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