• Hallo,

    wenn es nur kurze Stücke sind (paar cm) ja.

    Wenn länger und wirklich 1 A fließen soll, mußt du dich fragen, warum du die Spg elektronisch regelst und sie hinterher stromabhängig machst (durch eine zu dünne Leitung).
    Es ist also mehr die Frage des Einsatzzwecks, aber es sieht ja wohl nach DC-Heizung aus oder? Da wären +/- 5% Abweichung nicht tragisch.

    Gruß, Bernd

    Jaichweiß (Andy Pipkin)

  • Hallo Bernd,

    das Netzgerät soll für die 12V Zerrer von Tube Town sein. Gleichzeitig DC-Heizung und Anodenspannung.
    Ich will zwei Zerrer damit betreiben, nehme an, dass nicht viel mehr als der Heizstrom von 600mA fließen wird.
    Aber um sicher zu sein werde ich einfach 0,5mm² nehmen :)

    Viele Grüße
    Peter

  • Hi,

    kennt jemand eine Tabelle oder eine gute Übersicht, bei welchen Strömen man welchen Kabelquerschnitt haben sollte?

    Gruß
    Oli

    [size=1]DIY: Soldano X88R, Peavey 5150, Engl 530,Boss AC-2,BD-2,BF-2,CE-2,DM-2,DS-1,DS-2,EH-2,FT-2,HM-2,MD-2,MT-2,NF-1,NS-2,OC-2,OD-1,OD-2,OD-3,OS-2,PH-1, SD-1,SD-2,SG-1,SP-1,TW-1,XT-2,Rocktave Divider,Small Stone,Woody,STL,TS10,TS9,TS808,Obsidian 1+2,EasyVibe,Ultraflanger,Zombie Chorus,PT-80,MU-TRON, etc.[/size]

  • Tcha,

    das ist garnicht so einfach...

    Verdrahtung in einem Gerät/ auf Putz/ in Putz/ einzelne Leiter/ gebündelte Verlegung/ besondere Brandschutzvorschriften...

    was darf es denn sein?

    Oder auf einer Platine: Max. Erwärmung/ max. Spannungsabfall/ max. Kraft zwischen zwei Leiterbahnen (ja, das gibt es wirklich)

    Hier (die hoffentlich aktuelle) Tabelle für Netzverkabelung. Die Werte entstehen aber aufgrund der Funktion von Leitungsschutzschaltern (ugs. "Sicherungen"):

    Ø/mm² I/A
    0,5 2
    0,75 6
    1,0 10
    1,5 13 (16, das war mal ;))
    2,5 20
    4,0 25


    Gruß, Bernd

    Jaichweiß (Andy Pipkin)

  • Hi Bernd,

    vielen Dank! Na, da hab ich doch bisher immer die Versorgungsspannung der Röhrenanoden mit einem 0,8 mm (Durchmesser) Draht überdimensioniert.
    Was mich aber wundert ist, warum die Querschnittsfläche nicht proportional zum Nutzstrom ansteigt, also 0,5 Quadratmillimeter für 2 A, aber für 6 A nicht 1,5 Quadratmillimeter sondern nur 0,75???

    Gruß
    Oli

    PS: Gibt es so eine Tabelle auch für spannungsabhängige Leiterbahnabstände?

    [size=1]DIY: Soldano X88R, Peavey 5150, Engl 530,Boss AC-2,BD-2,BF-2,CE-2,DM-2,DS-1,DS-2,EH-2,FT-2,HM-2,MD-2,MT-2,NF-1,NS-2,OC-2,OD-1,OD-2,OD-3,OS-2,PH-1, SD-1,SD-2,SG-1,SP-1,TW-1,XT-2,Rocktave Divider,Small Stone,Woody,STL,TS10,TS9,TS808,Obsidian 1+2,EasyVibe,Ultraflanger,Zombie Chorus,PT-80,MU-TRON, etc.[/size]

  • Hi,

    danke für den Link, der ist echt gut!

    Gruß
    Oli

    [size=1]DIY: Soldano X88R, Peavey 5150, Engl 530,Boss AC-2,BD-2,BF-2,CE-2,DM-2,DS-1,DS-2,EH-2,FT-2,HM-2,MD-2,MT-2,NF-1,NS-2,OC-2,OD-1,OD-2,OD-3,OS-2,PH-1, SD-1,SD-2,SG-1,SP-1,TW-1,XT-2,Rocktave Divider,Small Stone,Woody,STL,TS10,TS9,TS808,Obsidian 1+2,EasyVibe,Ultraflanger,Zombie Chorus,PT-80,MU-TRON, etc.[/size]

  • So, habe das Netzteil heute gebaut. Und natürlich funktioniert es nicht ;D

    Ich habe diese Schaltung hier (unten):
    http://www.jimkim.de/html/guitar03_02.htm

    Spannungsregler 78S12
    C1: 2200µ
    C2, C3: 100n
    C4: 220µ
    D1, D2: 1N4001

    Zusätzlich wie hier eingezeichnet eine Diode um die Spannung um 0,7V zu erhöhen:
    http://bwir.de/schaltungen/spannungsregler
    Ich habe hierzu eine 1N4148 verwendet, andersherum eingebaut wie im Schaltplan (wie dort auch erwähnt).

    Problem (Netzteil ohne Last):
    Spannung am Eingang des Spannungsreglers: 25,1V
    Spannung am Ausgang des Spannungsreglers: 24,5 - 24,6V

    Wird die 1N4148 überbrückt, der Spannungsregler direkt an Masse gelegt, dann bekomme ich 11,7V!!??

    Was ist also der Fehler? Die 1N4148? Soll ich auch hier eine 1N4001 verwenden? Oder ist die Info im zweiten Link falsch, muss die Diode wie eine Z-Diode eingebaut werden?

    Viele Grüße
    Peter

  • Hallo,

    wenn Du die Diode andersrums als im Plan eingebaut hast (also nicht in Sperrrichtung!), sollte sie richtig sein. Kannst mal über besagter Diode den Spannungsabfall messen, es sollten die 0,6...0,7V sein.
    Der Spannungsregler ist richtig beschaltet? Wenn er auf dem Rücken liegt, Aufdruck lesbar und Beine unten, von links nach rechts: Eingang, Masse, Ausgang. Wird der Regler warm?
    Die Diode über den Regler, in Sperrrichtung zwischen Eingang und Ausgang ist auch drin? Richtig herum?

    Weiterhin: 25V Eingangsspannung sind schon recht großzügig bemessen...

    Gruß
    Bastian

  • Hallo Bastian,


    Zitat von longjohnsilver;233042


    wenn Du die Diode andersrums als im Plan eingebaut hast (also nicht in Sperrrichtung!), sollte sie richtig sein. Kannst mal über besagter Diode den Spannungsabfall messen, es sollten die 0,6...0,7V sein.

    Ja, die Diode ist ein Durchlassrichtung geschaltet. Bei dieser Diode kann ich in eingebautem Zustand mit dem Diodentester des Multimeters nichts messen, bei den zwei 1N4001 schon, da habe ich ca. 0,7V. Also am besten mal die Diode tauschen? Ob 1N4148 oder 1N914 oder 1N4001 ist egal?


    Zitat


    Der Spannungsregler ist richtig beschaltet? Wenn er auf dem Rücken liegt, Aufdruck lesbar und Beine unten, von links nach rechts: Eingang, Masse, Ausgang.

    Der Regler ist definitiv richtig verschaltet. Wie gesagt, wenn die Diode überbrückt wird habe ich 11,7V am Ausgang des Spannungsreglers. Paßt also.


    Zitat

    Wird der Regler warm?

    Kann ich nicht testen, bei meinem Aufbau komme ich nicht an den Spannungsregler ran in eingebautem Zustand. Und ohne Verbraucher dürfte er auch nicht sonderlich warm werden, oder?


    Zitat

    Die Diode über den Regler, in Sperrrichtung zwischen Eingang und Ausgang ist auch drin? Richtig herum?

    Zweimal ja. Ist drin, und richtig herum eingebaut.


    Zitat


    Weiterhin: 25V Eingangsspannung sind schon recht großzügig bemessen...

    Ist halt ein 15V Trafo. Der hat eine Leerlaufspannung von 18,4V. Daher gleichgerichtet ca. 25V. Dem Regler sollte es egal sein, der kann lt. Datenblatt 35V Eingangsspannung ab.

    Viele Grüße
    Peter

  • Zitat von Del Pedro;233051

    Bei dieser Diode kann ich in eingebautem Zustand mit dem Diodentester des Multimeters nichts messen

    Jep, dann wird die 4148 hops sein. Wahrscheinlich hochohmig, so dass dann das mittlere Bein des Regler "in der Luft hängt" und der Massebezug fehlt. Ein Austausch (nahezu beliebige Silizium-Diode) sollte das beheben :D

  • Zitat von longjohnsilver;233057

    Jep, dann wird die 4148 hops sein. Wahrscheinlich hochohmig, so dass dann das mittlere Bein des Regler "in der Luft hängt" und der Massebezug fehlt. Ein Austausch (nahezu beliebige Silizium-Diode) sollte das beheben :D

    Hallo Bastian,

    genau das wars. Ich muss irgendwie die Diode gehimmelt haben. Habe sie ausgetauscht, jetzt funktioniert es wunderbar, ich habe 12,4V am Ausgang.

    Ich werde morgen noch ein Bild einstellen, vielleicht kannst du (oder wer immer sich dafür interessiert :) ) einen Blick drauf werfen? Bei 9V ist es egal, da kann ich Fehler machen wie ich will, aber ich will mich ja nicht mit den 230V Netzspannung über den Jordan befördern :)

    Viele Grüße
    Peter

  • Zitat von Del Pedro;233051

    ... Ist halt ein 15V Trafo. Der hat eine Leerlaufspannung von 18,4V. Daher gleichgerichtet ca. 25V. Dem Regler sollte es egal sein, der kann lt. Datenblatt 35V Eingangsspannung ab.

    Das ist nicht der Punkt, um den es geht.

    Es geht darum, wieviel Volt der Regler runterregeln muss und bei ca. 12V Differenz ergibt das dann im Zusammenhang mit dem entnommenen Strom eine Leistung P = U x I = 12V x ...A
    Er muss also 3-mal mehr Leistung verbraten und wird somit deutlich mehr erhitzen, als wenn er z. B. nur 4V oder so runterregeln müsste.

  • Zitat von elkulk;233075

    Das ist nicht der Punkt, um den es geht.

    Es geht darum, wieviel Volt der Regler runterregeln muss und bei ca. 12V Differenz ergibt das dann im Zusammenhang mit dem entnommenen Strom eine Leistung P = U x I = 12V x ...A
    Er muss also 3-mal mehr Leistung verbraten und wird somit deutlich mehr erhitzen, als wenn er z. B. nur 4V oder so runterregeln müsste.

    Ich werde sehen wie es funktioniert, wie heiß die Sache wird. Ich benutze das (Alu-) Gehäuse als Kühlkörper, das sollte denke ich schon reichen.
    Sollte es nicht vernünftig funktionieren kann ich ja immer noch einen 12V Trafo verwenden.

    Viele Grüße
    Peter

  • Hier noch ein Bild des Machwerks. Für Hinweise zu den übelsten Fehlern wäre ich dankbar :)

    Auf der großen Platine sitzen Trafo, Sicherungen und Gleichrichter. Die kleine Platine beherbergt die Stabilisatorschaltung. Der Spannungsstabilisator ist mit dem Gehäuse verschraubt, daher gibts keinen extra Kühlkörer (v.a. hatte ich keinen Platz dafür :) ).
    Schutzleiter und Masse gehen an einem Massepunkt am Gehäuse.

    Ich denke man sollte die Anschlüsse an der Netzbuchse noch mit Schrumpfschlauch isolieren, ebenso die Primärseite des Trafos gegen Berührung schützen?

  • Hi Uwe,

    Zitat


    Ich warte schonmal auf das Posting von eBernd;D.



    willst du auf meine hier des öfteren zur Schau getragene Sehschwäche raus?;D

    Das Foto ist scharf genug, aber nicht transparent genug. ;D
    Ich seh halt nicht, was sich auf der Unterseite der Platinen tut...

    Oder ist es die Erdung (Schutzleiteranschlüsse müssen gecrimpt und nicht gelötet werden, dann Montage mit Zahnscheibe(n)).

    Je nach Verwendungszweck würde ich die 0 V garnicht auf Gehäusemasse (= Schutzleiter) legen...

    Ja, und Cinch als Ausgang ist Geschmackssache...

    Gruß, Bernd

    Jaichweiß (Andy Pipkin)

  • Hallo Bernd,

    Zitat


    Das Foto ist scharf genug, aber nicht transparent genug. ;D
    Ich seh halt nicht, was sich auf der Unterseite der Platinen tut...

    Was würdest du da denn sehen wollen? Habe eigentlich keine Lust das Ding nochmal zu zerlegen :)
    Der Trafo wird nur von den Lötanschlüssen gehalten. Vermutlich nicht gerade optimal, aber siehe unten, ich will das Netzteil nur zu Hause verwenden, es wird also nicht durch die Gegend geworfen. Und im Gebrauch "liegt" der Trafo dann ja auch auf der Platine und "hängt" nicht dran.
    Dann sitzen noch Sicherungshalter und Brückengleichrichter am Trafo.
    Bei der kleinen Platine habe ich Folienkondensatoren für die 100n genommen und Elkos mit entsprechender Spannungsfestigkeit.
    Der Spannungsregler ist über ein Glimmerblättchen und Kunststoffisolierbuchsen vom Gehäuse isoliert. Wärmeleitpaste habe ich verwendet.


    Zitat


    Oder ist es die Erdung (Schutzleiteranschlüsse müssen gecrimpt und nicht gelötet werden, dann Montage mit Zahnscheibe(n)).

    Ich habe keine passende Zange. Wenn ich ne Kombizange nehme wäre dir das bestimmt auch nicht recht :)
    Martin von Madamp lötet auch, also bereitet mir das nicht unbedingt Kopfschmerzen.


    Zitat


    Je nach Verwendungszweck würde ich die 0 V garnicht auf Gehäusemasse (= Schutzleiter) legen...

    Wenn ich das ändern will müßte ich zumindest andere Buchsen vewenden.
    In absehbarer Zukunft will ich das Ding nur zu Hause verwenden. Für welchen Verwendungszweck könnte die jetzige Variante kritisch sein?


    Zitat


    Ja, und Cinch als Ausgang ist Geschmackssache...

    Da habe ich mich an Cioks orientiert. Und auch Uwe verwendet für sein Netzteil Cinchbuchsen. Völliger Schrott scheinen die also nicht zu sein :)
    Genau genommen habe ich eine Variante genommen, für die es vorkonfektionierte Kabel gibt, da ich keine Lust habe mit den schrottigen Hohlsteckern selber zu löten ;D

    Viele Grüße
    Peter

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