• kennt ihr die alten (angeblich) sehr genauen kopien der Les paul von Ibanez?
    die gibts zumindest optisch 1:1...kopfplatte usw.
    sind sehr selten.

    hat jemand ne ahnung ob die sich lohnen?
    vielleicht kann mir ja jemand sagen wie die so verarbeitet sind und allgemein vllt etwas erzählen.

    denk darüer nach mir eine irgendann mal zu holen...

    nur die frage nach dem preis/leistungsverhältnis halt

  • Die Teile sind verarbeitungstechnisch leicht unter und holztechnisch leicht über den günstigeren Epiphoneteilen, die Tonabnehmer sind Schrott. Über 150€ würde ich nicht zahlen, es sei denn ich bin Sammler.

    Durchatmen.Sacken lassen.Zeigefinger heben.
    Fragenden Gesichtsausdruck aufsetzen, mit dezent verzweifeltem Zucken in den Mundwinkeln.

  • So weit ich weiss hat Ibanez in den 70ern so ziemlich alles kopiert, was es gitarrenmässig am amerikanischen Markt gab. Diese alten Kopien sind mittlerweile ziemlich gesucht und nicht ganz billig (mit 150 Euro ist man da noch lange nicht dabei).
    Sieh dich mal in der Bucht um (um einen ersten Eindruck von den Preisen zu bekommen), da sind immer wieder mal Les Paul Kopien von Ibanez dabei.
    Ich selbst habe leider keine Erfahrungen mit diesen Gitarren, aber ich habe schon einige ältere Ibanez Artist Modelle gespielt und die waren sehr sauber verarbeitet. Generell hört man, dass die alten Ibanez-Kopien sowohl von der Bauteilqualität als auch von der Verarbeitung her ganz ordentlich sein sollen...bestätigen kann ich das aber nicht.

    Was mir noch beim Bucht-Schmökern aufgefallen ist: Einige dieser LP Kopien mit der "originalen" Gibson-Kopfplattenform haben geschraubte Hälse, weichen also vom LP-Konzept ab.

    LG,
    Thomas

    Never think that an action which is ineffectual thereby becomes meaningless.

  • Zitat von Burntaylor;231720

    Was mir noch beim Bucht-Schmökern aufgefallen ist: Einige dieser LP Kopien mit der "originalen" Gibson-Kopfplattenform haben geschraubte Hälse, weichen also vom LP-Konzept ab.

    LG,
    Thomas

    Hallo,

    das kann ich nur bestätigen....., habe vor einigen Jahren ein solches Modell (mit geschraubtem Hals) besessen, die Qualität bewegte sich auf dem Niveau von Epiphone, ich bin auch der Meinung, dass 150 € die Obergrenze sind....Interessanter wären hier vielleicht Les Paul Kopien von "Chevi/Cherry, Tokai und Aria"

    Ciao, Peter

    [SIZE=1]Hebt man den Blick, so sieht man keine Grenzen
    ;)....ein Herz für "Transen"......;)
    [/SIZE]

  • die oben genannten firmen bauen gute Versionen.
    Ich hatte ein paar dieser alten Ibanez Les Pauls, oder von deren Tochterfabriken, die kann man qualitätsmässig ziemlich vergleichen.pauschal würd ich sagen, alle mit Hohlräume unter der Decke und Schraubhälse ,sind unteres Niveau.(ebenso Hondo und ähnliche)

    die Paulas mit geleimten Hälsen und massivem Mahagoniebody/hals sind ganz ok, aber im Vergleich mit ner Epi ist halt die Technik/Elektrik bei diesen nicht mehr so schön.
    und schwer..

    ansonsten eher Vantage,Aria, Westbury, Tokai..

  • Was die von euch genannten Hersteller angeht kann ich zur Qualität leider nichts sagen.

    Unter den Kopierern haben sich aber, wenn man sich die Preise ansieht, Ibanez und auch Tokai irgendwie einen guten Ruf erarbeitet. Für deren alte Instrumente zahlt man scheinbar auch schon für den Namen. Die alten Tokai-Teile, vor allem das Love Rock Modell, sind nämlich verhältnismässig teuer...

    @Steef:
    Muss es unbedingt eine alte Ibanez sein bzw. was genau sucht du?

    LG
    Thomas

    Never think that an action which is ineffectual thereby becomes meaningless.

  • mir stach sie irgendwie ins auge und deshalb habe ich seit längerer zeit mal geguckt und gesucht un mich informiert. fgespielt habe ich aber noch keine. ich habe nur mal gehört, dass die dinger sogar saugut gewesen sei sollten. allerdings gins da um die genauen kopien der gibson...mit geleimten hals und die kopfplatte und das alles. hab auch mal gerüchteweise gehört dass die dinger von gison dogar verboten wurden weil sie "zu" gut waren...aber ich glaube das beog sich eher auf das aussehen.

    prinzipiell muss es keine ibanez paula sein. am liebsten würde ich mir irgendwan mal ne originale alte leisten können (träum)...aber mit meiner extrem günstig geschossenen sg standard von gibson (kein epiphone! ;)) baujahr 92 bin ich schon mehr als zufrieden.
    ich bin auch nicht im begriff mir unbedingt eine zu kaufen. doch wenn die dinger tatsächlich soooo gu sind wie ich mit zusammengereimt habe dann hätte ich sie fr nen guten preis auch mal mitgenommen.

    n alter bandkollege von mir hatte mal 3 teles... eine originale usa fender, eine squier custom tele (HH-HH bestückung) und eine tokai. tele und les paul lässt sich zwar nicht so ganz vergleichen aber die tokai war echt ma geil. die klang wirklich richtig fett. und suaber zum spielen verarbeitet. is halt ne player gitarre und keine zum hinstellen wie es bei ibanez bestimmt dann umgekehrt der fall ist. übrigens wurde die fender dann verkauft, weil sie einfach für die mucke nicht an die beiden anderen rankam.

  • Mojn Steef,

    Ibanez war ein Label, was in einer der beiden japanischen Werke in den 70ties und 80ties alle möglichen Gitwarren hat bauen lassen. Wie Aria, Aztec, Luxor, ElMaya, etc. Die Qualität streute in der Zeit vor ca. 1982 extrem, es gibt schlichten Schrott, auch von Idefix, Paulas mit gepresster Sperrholzdecke und einem Vakuum unter derselben. Aber auch vernünftige Holzarbeiten, wo man nur die Elektronik wechseln muss. Was manchmal nicht leicht fällt, weil weder die PUs noch die Hardware in den Maßen kompatibel zu Gibson/Fender ist.
    In den frühen 80er Jahren änderte sich das, da produzierten die japanischen Firmen eine Qualität, die den Ami-Firmen Angst und Schrecken einjagte und ihre Anwälte auf den Plan rief. Ich habe zwei Yamahas von '83, die sind Supi, die gebe ich nie ab. Auch die Burnys und Grecos aus der Zeit sind nicht zu schlagen, der einzige Schwachpunkt sind die PUs.
    Also: Erst genau unter die Lupe nehmen, man sieht ziemlich schnell, was richtig taucht oder nur blufft.

    ne schöne Jrooß, Mathias

  • Auch nicht ganz billig, aber vielleicht auch Interessant: Die Orville by Gibson Teile.
    Sind noch immer Billiger als echte Gibsons, sind aber verarbeitungstechnisch genauso gut.

    Sie haben auch die gleiche Kopfplattenform wie die Gibson-Modelle. Die durften das auch, weil das die japanische Linie von Gibson war.
    Hochwertiger als die Epis (Obwohl ich in letzter Zeit sehr gutes über die neueren Epis gehört habe, und meine Limited Edition LP Studio mit neuen PUs auch echt geil klingt.), aber eben nicht so teuer wie Gibson und ursprünglich nur für den japanischen Markt bestimmt, um gegen Tokai, Burni und Co zu bestehen.
    Auf jeden Fall haben sie einen exzellenten Ruf.

    http://en.wikipedia.org/wiki/Orville_by_Gibson

    mfG
    Markus

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