Effectboard-Verkabelung

  • Hi,

    Vor der Forumsumstellung gab es so viele interessante Threads zur Effectboardverdrahtung, Patchkabel etc. Leider kann ich nichts mehr davon finden und ich hab mir unglücklicherweise die Facts auch nicht aufgeschrieben. Deshalb dieser Thread.
    Nachdem ich nun langsam alle Effekte, die ich so eingeplant habe, zusammengesammelt bzw. gebaut habe, möchte ich nun mein Board fest verkabeln. Könnt ihr da bestimmte Kabel empfehlen? Also das Hauptproblem bei langen Kabelwegen ist ja, dass die Brillianz flöten geht, daher hab ich zuerst an die HarNorth Low capacity Kabel von Ton-Toys gedacht. Und 20 Euro für 20m ist sehr günstig. http://www.tone-toys.de/de/Low_Capacity_Kabel.html
    Daneben gibt es ja noch die Sommer Cables bei Thomann, auch nicht allzu teuer. http://www.thomann.de/de/sommer_cable_the_spirit_xxl.htm
    Als Stecker wollte ich die flachen hier aus dem Shop nehmen, die man auch manchmal in alten Fenderamps findet. http://www.musikding.de/product_info.p…products_id=507
    Auf dem Board müssen die Stecker ja keine Zugentlastung oder so leisten.
    Gibt es eigentlich noch platzsparendere Stecker? Oder andere Kabel Meterware, die man gut als qualitativ hochwertiges Patchkabel verwenden könnte? Vorgefertigte für 10 Euro das Stück will ich nicht verwenden, sonst geh ich noch an 30 cm Kabeln pleite.
    Ich wäre dankbar für alle Tipps, links, etc.

    MFG,

    Frank

  • Das sind ja eine ganze reihe von Fragen. Prinzipiell, wenn du wirklich im Detail Dinge wissen willst: Die Kollumne "Pedalboards" in Gitarre und Bass halte ich da für sehr gut.

    1. Kabel schlucken nur Höhen, solange das Signal noch eine hohe Impendanz hat. hast du irgendwo in deiner Effektkette z.B. ein Bosspedal oder sonst eins mit Wiipschalter (sprich, einem elektronischem mit eingebautem Buffer), musst du dir um die Strecke zwischen diesem Effekt und dem Amp keine sorgen mehr machen.
    2. wo bitte findet man Stecker in Fenderamps? :D Die aus dem Shop sind ok, nur die Masse ist manchmal schwer festzulöten. In dem Fall einfach etwas von der Beschichtung abkratzen und mit einem guten Lötkolben schön heiß machen.
    3. Flachere Stecker kenne ich nicht.
    4. Ich nehme für Patchkabel immer Cordial, aber das ist wirklich Geschmackssache. Es muss (wie erwähnt, gerade bei gebufferten Effekten) kein Nobelkabel sein, aber Stabilität ist in jedem Falle wichtig. Ich würde auch keins mit zu dickem Mantel nehmen, das lässt sich dann sehr schlecht biegen.

    Durchatmen.Sacken lassen.Zeigefinger heben.
    Fragenden Gesichtsausdruck aufsetzen, mit dezent verzweifeltem Zucken in den Mundwinkeln.

  • Hallo nighthawkz,

    Danke für den Tipp mit den Workshop, vielleicht werde ich mir mal den einen oder anderen Artikel downloaden. Wobei eigentlich alles für das Board fertig ist, bis auf die Verkabelung.
    Buffer bzw. gebufferte Effekte sind auch dabei, aber es gibt halt Kabel, die selber mehr oder weniger dumpf klingen und andere wie das Harnorth, die quasi genau das Gegenteil sind und viel brillianter klingen.
    Die Stecker sind in manchen (älteren) Fendercombos verwendet worden, um den internen Speaker über eine Buchse anzuschließen. Jedefalls sehen die sehr ähnlich aus.
    Über die Flexibilität hab ich noch gar nicht nachgedacht, dass ist sicher ein guter Hinweis.
    Vielen Dank. Vielleicht probiere ich mal ein Cordial oder die George Ls aus.

    Mfg,

    Frank

  • Zitat von Frank_Guitar;231589

    ... aber es gibt halt Kabel, die selber mehr oder weniger dumpf klingen und andere wie das Harnorth, die quasi genau das Gegenteil sind und viel brillianter klingen. ...

    Wie bereits gesagt gilt das für Signale aus einer hochohmigen Quelle (z. B. passive Gitarre).

    Ich empfehle zum wiederholten Mal diesen Artikel zum Thema "Der Klang von Instrumentenkabeln": http://www.tools4music.de/archiv/vgl_kabeltest.pdf

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