röhreneffekte / flanger, tremolo usw..

  • hallo,

    hat jemand erfahrung mit röhreneffekten wie chorus, flanger, tremolo usw...?
    ich möchte mal gerne so was mit röhren bewerkstelligen. nicht immer nur zerrer...
    wäre intressant.

    danke

  • zu flanger/chorus/usw:
    wie willstn das machen ohne, dass das astronomische ausmaße annimmt?
    ich mein du kannst alles bis auf die zeitverzögerung + taktung mit röhren macht
    aber was hast du dadurch gewonnen is die frage...
    außer dass du riesige mengen an energie unnötig "verheizt" im wahrsten sinn des wortes
    und du hast ein riesiges gehäuse und hast nix davon dass die schaltung mit röhren is, weil der hörbare effekt durch die röhren sich ziemlich in grenzen halten wird...

  • seh ich genauso, eventuell als eingangs/Ausgangsstufe zur Färbung des Klangs, aber das Mit röhren zu machen wäre glaub ich unfug. Es seidenn man Will z.b. nen Federhall betreiben und benutzt Röhren für die Treiberstufe

    Tschüssi

  • Hi! Wenn, dann wäre ein Tremolo vielleicht noch sinnvoll, weil der nicht soo kompliziert sein muss.

    EDIT: Der VOX AC 30 hat ein Tremolo. Wenn ich das richtig sehe, müsste man das mit vier Triodensystemen realisieren können. Schaltpläne für einen reinen Bodentreter, der ja auch nicht so hohe Spannungen verwenden darf, kenne ich keine.

    Gruß, Iko.

  • Hallo


    Willst du das in einen Verstärker einbauen? Das würde dann mit vertretbarem Aufwand noch gehen, da du die Spannungen für die Röhren schon zur Verfügung hast.
    Ich habe einen Hohner Orgaphon mit Tremolo-Effekt.
    Den Schaltplan könnte ich dir zuschicken.


    Gruß Daniel

  • Mojn,

    Ich habe schon mal an die Möglichkeit gedacht, einen parametrischen Equalizer mit Röhren zu realisieren. Leider habe ich nirgends einen Schaltplan gefunden. Hat jemand eine Idee?

    Danke schon mal un ne schöne Jrooß, Mathias

  • Hi!

    Flanger;Chorus und diese Zeitverzögerungeeffekte sind mehr so in den 70ern entstanden, als man mit Transen Spannungswerte speichern konnte. Entdeckt wurde z.B. das Flanging als man zwei Bandspuren etwas zeitverschoben miteinander laufen lies. Bei älteren sog. Röhrenechos, -Hall usw. sind immer Bandgeräte mit im Spiel.
    O.K. dann gibts auch noch Hallfedern oder Wohnzimmergroße Hallplatten.

    Der Aufwand eines (echten im dig. Sinn) Röhrenhalls wäre wahrscheinlich so ähnlich wie beim ersten Computer (mit Röhren) von Herrn Zuse: Zwei Stockwerke und ein kleines Kraftwerk.

    Tremolo und Vibrato sind dagegen realisierbar weil Spannungsgesteuerte Effekte.

    Bastlergruß

    Because Shit happens!

  • Zitat von Feierabendklampfer;231540

    Hi!

    Der Aufwand eines (echten im dig. Sinn) Röhrenhalls wäre wahrscheinlich so ähnlich wie beim ersten Computer (mit Röhren) von Herrn Zuse: Zwei Stockwerke und ein kleines Kraftwerk.

    Moin!

    Fender hat den Röhrenhall als Vorschaltgerät (guck mal im Fender Amp Field Guide, da wird auch ein Schaltplan sein: http://ampwares.com/ffg/). Ist so etwa im kleineren Topteil-Format und kommt natürlich nur vor cleanen Amps gut. Ggf. lässt sich sowas - oder ähnlich - auch einschleifen. Vielleicht hilft das noch weiter: http://www.freewebs.com/valvewizard1/trem1.html - eine Tremolo-Schaltung. Oder Doug Hoffmans Hall/Tremolo-Einheit: http://www.el34world.com/schematics.htm.

    Bin gespannt auf die Ergebnisse!

    Gitarren statt Raketen!

  • stimmt, an nen tremolo hatte ich gar ent gedacht....gabs net ne 18Watter von marshall der auch nen tremolo hat? ich meine mich an etwas derartiges zu erinnern

    Tschüssi

  • Hallo


    Hier ist mal die Schaltung. Das Vibrato (eigentlich ja Tremolo) wird da glaube ich mit einer Lampe und einem Fotowiderstand realisiert, der dann die Verstärkung an und ausdreht.
    Hab mir die Schaltung aber noch nicht so genau angeschaut.

    Ich würde sowas wie gesagt nur direkt in einen Verstärker einbauen und nur aus Purismusgründen, wenn man partout keine Halbleiter verwenden will.


    Gruß Daniel

  • Der 18Watt Marshall und diverse ältere Fenders haben ein Tremolo ohne Photowiderstand. Die meisten der "neueren" Blackface-Fenders tremolieren allerdings mit Licht.
    Doug Hoffmans Trem scheint auch ohne zu laufen.
    Zum Röhrenhall gibt es auch diverse Pläne im Netz, die mit gebräuchlicheren Röhren als 6K6GT (Fender Reverb 6G15) arbeiten. Den Fenderhall hat übrigens Dick Dale ausgiebigst benutzt, u.a. auch um damit seine Fender Amps anzublasen - er ist der wahre Erfinder der mörderischen Bühnenlautstärke, nicht erst Pete Townshend oder Jeff Beck : )

    Gitarren statt Raketen!

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