• Halli Hallo, ich bins mal wieder mit einer Frage an die Basser Fraktion.
    wie muss man an der EQ drehen um diesen knackigen Slapsound hinzukriegen?

    Ich habe ein wenig herumexperimentiert, war mit dem Ergebnis aber nie ganz zufrieden.

    Da ich einen Basspod besitze denke ich durchaus das es möglich is an den Sound zu kommen... bloß wo er sich versteckt is mir noch nicht klar.

    Danke schonmal,
    Gruß, Murphy

    "Was tun?", sprach Zeus "Die Götter sind besoffen und der Himmel vollgekotzt..."

  • Hallo,

    um das typische "Knacken" beim Slap mit einem EQ zu betonen, muß es vom Bass (Pickup) auch geliefert werden. Bist du dir sicher, dass dein Bass das tut. Das muß es nämlich nicht unbedingt und hat nichts mit der Qualität des Instruments zu tun.

    Gruß, Bernd

    Jaichweiß (Andy Pipkin)

  • Ich denke doch.
    zumindest der Bridgepickup klingt relativ Knackig.
    wenn man sich mal die Slapkünstler so anschaut spielen die entweder mit nem MM oder 2 J's
    Meine Bässe haben 2 HB, klingen aber auch recht knackig...

    "Was tun?", sprach Zeus "Die Götter sind besoffen und der Himmel vollgekotzt..."

  • Hallochen,


    Zitat von Murphy;228109

    Halli Hallo, ich bins mal wieder mit einer Frage an die Basser Fraktion.
    wie muss man an der EQ drehen um diesen knackigen Slapsound hinzukriegen?

    Die Frage kann man ganz einfach beantworten......man muss slappen können!!!
    Egal, wie das Ding jetzt klingt. Was nicht rein geht, kommt auch nicht raus.

    Am EQ kannst du nur die eigentliche Klangfarbe ändern, aber diesen knackigen Slap-Effekt, wie er nun mal beim slappen entsteht, dass kommt eigentlich nur von der Spieltechnik alleine.
    Ich selbst habe neben Gitarre jahrzehnte lang einen stinknormalen Fender Precision Bass gespielt, und natürlich auch auf ihm geslappt.....und der geslappte Sound, der dabei entstand, stand Bässen mit aktiver Elektronik etc. im nichts nach.
    Das einzige worauf man da ein bisschen achten sollte.....saubere Saiten, so dass sie immer wie neu klingen. Sobald sie dumpfer werden, reinigen! z.B. in Spiritus legen. Neue Saiten kaufen wäre zwar das optimalste, aber wer kann sich das leisten.


    MfG
    Accent

    MfG
    Accent

  • Hi,

    ich sehe das ein bisl anders.

    Klar muss man slappen können, keine Frage. Aber für einen anständigen Slap-Sound muss man auch am EQ fummeln ;). Ein Aktiv-Bass klingt meiner Meinung nach beim slappen besser als ein passiver. Kommt natürlich auch darauf an, welchen Bass man hat. Ich selbst spiele auch schon ne ganze Weile Bass (13 Jahre). Möchte man in hohen Lagen slappen, ist ein Kompressor empfehlenswert. Den sollte man aber auch nur dezent verwenden. Ein dezenter Chorus ist auch nicht schlecht. Das verleit dem Sound ein bisl mehr Fülle.

    Aber in einem geb ich dir recht, bevor man versucht seinen Sound zu "tunen", sollte man erstmal anständig slappen können :)...

    Saiten stumpfen schon ziemlich schnell ab, aber irgendwann nimmt das nicht mehr allzu stark zu. Der Sound wird auch stark von den Saiten verändert. Ich bevorzuge da DR und Elixier. Reinigen an sich hilft nicht immer, wenn die Bundstäbchen schon die Saiten gedrückt haben.

    Ein zu brillianter Slap-Sound (wie bei neuen Saiten) finde ich eh nicht so toll. Ich würde einfach anständige Saiten kaufen und diese einfach für ein halbes / dreiviertel Jahr (jenachdem wie oft man spielt) auf dem Bass lassen und die höhen per EQ nachregeln. Es hilft auch, wenn man vor und nach einer Session die Saiten mit einem Tuch trocknet oder so Sachen wie Fast Fred.

    Viele Grüße,

    Martin

  • Zitat von pingufreak83;228237

    Klar muss man slappen können, keine Frage. Aber für einen anständigen Slap-Sound muss man auch am EQ fummeln ;). Ein Aktiv-Bass klingt meiner Meinung nach beim slappen besser als ein passiver. Kommt natürlich auch darauf an, welchen Bass man hat. Ich selbst spiele auch schon ne ganze Weile Bass (13 Jahre). Möchte man in hohen Lagen slappen, ist ein Kompressor empfehlenswert. Den sollte man aber auch nur dezent verwenden. Ein dezenter Chorus ist auch nicht schlecht. Das verleit dem Sound ein bisl mehr Fülle.


    Klar......der Sound sollte schon dementsprechend sein, weißte ja selbst, wenn der Sound Sch.... ist, macht das slappen, bzw. spielen generell keinen Spaß, bzw. man ist weniger bis garnicht kreativ.
    Auf meinen Bass hatte bzw. habe ich Rotosound Saiten aufgezogen. Zu DDR-Zeiten habe ich sie mir aus den "Westen" zuschicken lassen, naja....und jetzt komme ich ewig mit einem Satz hin, da mein Hauptinstrument doch mehr Gitarre ist als Bass. (Gitarre ca. 33 Jahre, Bass ca. 28 Jahre).
    Effekte beim Bass habe ich nie großartig benutzt, ausser einen Booster zwischen Bass und Amp. Ein Booster bzw. Treble-Booster reicht meiner Meinung nach auch zum slappen aus, eben damit es schön bissig klingt. Hier ist ein bisschen das einstellen der Bässe das A und O.
    Beim Compressor.....hm, da ist vorsicht angesagt.....aber weißt du ja selbst, dass Ding vernünftig einstellen, damit er DAS macht, was er soll, ohne dabei das Rauschen zu verstärken, ist ein Akt für sich ;)


    MfG
    Accent

    MfG
    Accent

  • ...or you have a keyboardplayer who owns a clavinet d6 (the funkiest instrument known to mankind) and knows how to play it. You will stop slapping immediately and concentrate on you real job, Mr. bassman. I've always found that slapping renders the sound of the whole band kind of thin and bottomless.

    Cheers,
    Thomas

    "It's such a fine line between clever and...and..."
    "...stupid?"
    "Yeah, stupid, right."

  • Zitat von pingufreak83;228237

    Hi,
    Ein Aktiv-Bass klingt meiner Meinung nach beim slappen besser als ein passiver.
    Aber in einem geb ich dir recht, bevor man versucht seinen Sound zu "tunen", sollte man erstmal anständig slappen können :)...


    Echt? Ich finde, einen anständigen Slapsound erhält man nur auf einen klassischen Jazz oder Precibass. Letzteren ggf. mit Flats bespannt. Das kommt dann dem 70s Funk Sound a la James Brown und Sly&Family Stone oder Graham Central Station recht nahe. Und dabei ist der EQ erstmal nur (halb)wichtig.

    Für einen Marcus Miller Sound braucht man auch nicht unbedingt einen aktiven Preamp - das Signifikante hier (abgesehen von Miller selbst natürlich) kommt von der massiven Bridge in Verbindung mit einem Satz ordenlicher Pups.

    Ich hab mir einen passiven MM-Bass gebaut - und zwar auf Basis eines SX-BAsses (Esche, Ahornhals und Griffbrett). Passive MECs rein, eine Göldo 3-D-Bridge, einen C-Switch, einen S1-Switch, ordentlicher Sattel und fertig ist eine Jazzbass mit einem sehr modernen, drahtigen Sound.


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    Parallel dazu hab ich noch einen alten Squier aus eine der ersten 80er Serien - mit Rosewoodgriffbrett, S1, Vintage Coils und Erlekorpus - der produziert diesen Larry Graham Sound.

    Schwören tue ich aber nach wie vor auf (mei)'nen alten Preci.

    Zum Thema Aktiv-Slap-Sound hab ich auch schon einiges Probiert (Status (zT mit Graphit), Musicman, Sandberg, Art of Sound, Warwick) - haben mir alle nicht so zugesagt, weil ich den Sound eines aktiven Basses immer als einen Tick "zu präsent" empfinde - das ist, zb was ich an einem Precision schätze...das er sich immer ins Geschehen einfügt, ohne überpräsent zu sein.

    ..ist das Leben harter Rok!

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