netzteil, was haltet ihr davon?

  • Re: netzteil, was haltet ihr davon?

    Hi,

    Vorsicht, neuerdings soll beistehen nicht für Gitarreneffekte, da es sich bei dem teil um ein Schaltnetzteil handelt.

    MfG Uwe

    Uwe = MEK-Sounddesign
    --> Weniger ist manchmal mehr <--

  • Re: netzteil, was haltet ihr davon?

    Hi

    Uwe hat Recht, man sollte mit den Schaltnetzteilen bei Effekten vorsichtig sein.

    Nach meiner Erfahrung kann es sehr gut gehen, aber eben auch garnicht.
    Da hilft wirklich nur testen.
    Zur Not muß man bei 30 € die Rücksendekosten selber tragen.

  • Re: netzteil, was haltet ihr davon?

    Godlyke Power All System Netzteil Gitarre/Bass
    Godlyke Power All System
    Zoom: Zoom 2x

    Das Netzteil schlechthin. 9 Volt, 1700 Milliampere und alle erdenklichen Adapterkabel, nämlich 5-fach Stromverteiler, Reverse Polarity, Miniklinke, Batterieclipadapter und speziellem Line6 - Anschluß schon im Lieferumfang! Die 1700 Milliampere reichen zum Betreiben von ca. 20!! 9 Volt Geräten, also nie wieder Streß mit dem Strom!


    hmm, also ich trau mich sobald der VM1 bestellbar ist...

  • Re: netzteil, was haltet ihr davon?

    Hallo,

    Also ich hab ein Schaltnetzteil vor einem Effekt und hatte bisher keine Probleme gehabt.

    Mal ne Verständnisfrage:

    Lässt sich das Problem nicht mit Zusatz-Kondensatoren beheben?

    Ich mein, die Spannung müsste sich mit schnellen Kondensatoren glätten lassen.

    Gruß, qwertzui

  • Re: netzteil, was haltet ihr davon?

    Hi,

    Nein. Das Problem ist die Taktfreqeunz. Die meisten Probleme min nem Schaltnetzteil gibt es bei Distortion und Overdrives, wo viel mit Verstärkung gearbeitet wird.

    Neuerdings sind auch sogenannte PWM (Pulsweitenmodulation) Netzteile auf dem Markt, welche auch einen Trafo beherbergen, stabilisiert sein sollen, aber Störgeräusche verursachen

    MfG Uwe

    Uwe = MEK-Sounddesign
    --> Weniger ist manchmal mehr <--

  • Re: netzteil, was haltet ihr davon?

    Hallo Uwe,

    Zitat von Lmkv15


    Hi,

    Nein. Das Problem ist die Taktfreqeunz. Die meisten Probleme min nem Schaltnetzteil gibt es bei Distortion und Overdrives, wo viel mit Verstärkung gearbeitet wird.

    Neuerdings sind auch sogenannte PWM (Pulsweitenmodulation) Netzteile auf dem Markt, welche auch einen Trafo beherbergen, stabilisiert sein sollen, aber Störgeräusche verursachen

    MfG Uwe

    Da liegt der Hund im Pfeffer begraben. Eine PWM mittels Tiefpass wieder gerade zu filtern ist nicht so trivial, wie ich mal gedacht habe. Ich schwöre auf gute DIY Netzteile. Trafo, Grätz, Glättkondensatoren, Kondensatoren gegen höhere Frequenzen gegen Masse (10...100nF), Spannungsregelung justierbar mittels OPV und Leistungstransistor für die Power. Ja, ja, ich weiß. Ein 78xx tut es genauso, aber die Netzteile liefern unter Vollast keinen nennenswerten Brumm. Und das ist mir wichtig. Achja, die Referenzspannungsquelle nicht zu vergessen. Hochstabile Verhältnisse vorm OPV erleichtern die Sache ungemein. Ich habe hier noch nie ein Brummproblem gehabt. Von daher. Außerdem, DIY ist sowieso das Größte.

    Gruß Ingo

  • hi,
    ingo, kannst du mal einen sinnvollen Bauplan empfehlen? Oder ein fertiges Gerät, das ähnlich aufgebaut ist?

    mfg,Immo

  • zuallererst auch mal: pro diy! - gerade bei so was elementarem und doch kitzligen!

    ich hab meins (9V, 1A) frei nach tonepad, also auf basis des LM317 aufgebaut - die bastelkiste hat mir einige andere spontanlösungen als auf dem schaltplan angeboten:

    • statt den vier dioden hab ich einen rumfahrenden brückengleichrichter verwendet. vorteil: ich konnte ihn (wie den spannungsregler) direkt mit dem alugussgehäuse verschrauben - hält schon mal einiges an wärme aus der schaltung raus.
    • statt dem 1000uF-Kondensator zur Spannungsglättung hatte ich noch ein 6800uF-Oschi rumfahren - der bügelt garantiert alles glatt.
    • statt dem 1k-trimmpoti und dem 1k-widerstand davor hab ich gleich ein 2k-trimmpoti verwendet (hatte das gerade rumfahren). macht zwar den regelweg etwas komisch, aber was solls - da schraubste eh extrem selten daran rum (wenn die spannung mal stimmt, eigentlich gar nicht mehr)

    ist zwar nicht op-geregelt, war aber dank komplett von vorneherein vorhandenen teilen sehr günstig und macht auch einen prima job auf meinem effektboard. nur der billigtrafo davor streut etwas (über die luft) ein - aber das hat erstens nichts mit der klasse gleichrichter/stabilisierungs/glätterschaltung zu tun und zweitens kurier ich das noch mit nem ringkerntrafo, sobald mir ein angebot (also primär 230V, sekundär 12V mit mindestens 1A) übern weg läuft, das zu meinen geldbeutel passt ;)

    Und noch ein Bild. Gut zu sehen ist der große glättungselko, das trimmpoti und die mit der gehäusewand verschraubten halbleiterbauteile. das blaue kabelpaar kommt vom trafo, die schwarze doppellitze geht dann zu den effekten...
    musikding.rocks/index.php?attachment/1534/

  • Hallo zusammen,
    das interessiert mich jetzt irgendwie auch,
    ein feines DIY-Netzteil wäre wirklich mal was edles 8-)

    Zitat

    Da liegt der Hund im Pfeffer begraben. Eine PWM mittels Tiefpass wieder gerade zu filtern ist nicht so trivial, wie ich mal gedacht habe. Ich schwöre auf gute DIY Netzteile. Trafo, Grätz, Glättkondensatoren, Kondensatoren gegen höhere Frequenzen gegen Masse (10...100nF), Spannungsregelung justierbar mittels OPV und Leistungstransistor für die Power. Ja, ja, ich weiß. Ein 78xx tut es genauso, aber die Netzteile liefern unter Vollast keinen nennenswerten Brumm. Und das ist mir wichtig. Achja, die Referenzspannungsquelle nicht zu vergessen. Hochstabile Verhältnisse vorm OPV erleichtern die Sache ungemein. Ich habe hier noch nie ein Brummproblem gehabt. Von daher. Außerdem, DIY ist sowieso das Größte.

    Hört sich super an, hast Du mehr Details oder einen Bauplan wie so etwas von statten geht?


    MfG
    Magnus

    Bester DIY-Tip: Vorverzinnen...

    ~Bisgon Pes Laul~

  • Hi!

    Netzteile basteln is ja eingentlich Pflichtübung für jeden Elektronigger, aber anscheinend haben viele noch Bedarf.
    Die Teile, welche bei käuflichen Geräten dabei sind sind selten wirklich gut. Bei Bodentretern hat man auch glaub ich zuviel Angst mit eingebauten Netzteilen - wegen der Haftung. Und es geht ja - daheim im Wohnzimmer;D. Aber aufer Bühne wo Kabels und Trafos meistens wild durcheinander liegen ist die Lage anders. Wir haben letztens auch lange nach einer Brummquelle gesucht bis wir ein Schlepptop-Steckernetzteil zu nah an der DI-Box gefunden haben. Die magnetischen Feldlinien des Steckernetzteils haben also direkt in den Übertrager gefunkt - klar aber erst mal draufkommen???
    Es konnte auch alles mögliche andere sein - Verkabelung der Effekte, falsche Phase, überlastetes Netzteil, Brummschleife, keinen oder schlechten Schutzleiter... Es liegt also nicht ausschließlich an der Qualität der Netzteile aber von einem Schaltnetzteil würde ich auch abraten das potenziert ein Fehler in der Verkabelung.
    Veröffentlichungen zu Netzteilen gibt es ja zuhauf, also macht mal...;D.
    Ich zieh halt meine 9V-Trafowürfel mit 100mA-Reglern vor, aber die will ja keiner haben.

    Bastlergruß

    Because Shit happens!

  • Hi,
    also ich habe mal im Gitarrenladen meines Vertauens
    ein "gutes" stabilisiertes Netzteil für meine Effekte gekauft.
    Es ist eines von "Golden Note" und ich habe es seitdem in Benutzung.
    Wenn mal ein Effektgerät damit rauscht, wie z.B. mein Rangemaster
    habe ich einfach einen Tiefpassfilter eingebaut...
    Aber ein gutes DIY-Netzteil würde mich trotzdem interessieren!

    Vielleicht kann ja mal jemand so die drei wichtigsten Punkte
    für einen Selbstbau auflisten, wie z.B. welcher Trafo, welche Caps,
    Dioden- oder Brückengleichrichtung ect.
    Das wäre doch mal was für mich Netzteil-Noob ;)


    MfG
    Magnus

    Bester DIY-Tip: Vorverzinnen...

    ~Bisgon Pes Laul~

  • mhm, eigentlich hab ich das meiste ja schon gepostet: schaltplan, modifizierungen, foto vom aufbau etc. fehlt noch was? ;)
    die schaltung mitm LM317 ist zwar relativ grobschlächtig und nicht wirklich effizient, aber aus der kommt keinerlei störung und (mit meinem monstercap) eine beeindruckend glatte gleichspannung - somit kann ich diese grundschaltung besten gewissens empfehlen.

    zum trafo kann ich nicht viel schreiben, da er aus einer kaputten halogen-schreibtischlampe kommt, ca. 30W hat, nen Haufen (durch abstand und abschirmung in der wirkung minimierten) Strahlungsmüll in die luft schickt und deswegen bald ausgetauscht wird.

    caps hab ich irgendwelche standard-elkos für 16V genommen (wenn man 6800uF noch als standard bezeichnet), die folienkondensatoren waren MKS2 oder MKS02.

    und was ist für dich der unterschied zwischen diodengleichrichtung und brückengleichrichtung? das schließt sich nicht aus :)
    brückengleichrichtung beschreibt das verfahren mit vier halbleitern, mit diodengleichrichtung meinst du wohl brückengleichrichtung mithilfe von dioden. ob du jetzt einen fertigen brückengleichrichter verwendest oder dir einen aus vier gleichrichterdioden selbst baust, hat eigentlich nur unterschiede bei leistung (musst halt jeweils groß genug dinemsionieren), einbau, teilehandling, und für mich wichtig, bei der kühlung (bei einem einzigen quaderförmigen bauelement einfacher als bei einer bestückten platine) - beim ergebnis gleichspannung und sound dürftest du sie eigentlich nicht unterscheiden können

  • Hallo,

    ich habe mich mit der Materie bisher auch wenig beschäftigt.

    Welcher Ringkerntrafo wäre denn für die Schaltung von tonepad besonders zu empfehlen? Kannst du bitte mal einen verlinken?


    Ist der zum Beispiel geeignet?
    http://www.conrad.de/goto.php?artikel=518603

    Wäre ja verdammt teuer...


    mfg, Immo

  • Na, wie üblich ist der C leider teuer. Beim großen R bekommt man doppelte Leistung (30VA) für 19,95

    Und Ringkern muss es ja auch nicht immer sein. Dann bist Du mit 7.60 für 14 VA an Bord

  • Na das klingt schon etwas besser...

    Ich habe grad mein dickes 2A Netzteil zum Rauchen gebracht, weil beim Einschalten der Wahlschalter zwischen 9 und 12V klemmte. Sch...

  • Zitat von walter11;262590

    Na, wie üblich ist der C leider teuer. Beim großen R bekommt man doppelte Leistung (30VA) für 19,95

    Und Ringkern muss es ja auch nicht immer sein. Dann bist Du mit 7.60 für 14 VA an Bord

    der post war nur bedingt sinnvoll, nimms mir nicht übel ;)

    ich halte wenig davon, einen deutlich überdimensionierten trafo (15VA reichen hier dicke) zu verwenden. das ding wird nur schwer, teurer (auch bei reichelt), hat mehr verluste, was mehr wärme (hier jetzt nicht so schlimm), mehr verbrauch (denk ans arme klima :rolleyes:) und mehr einstreuungen bedeutet (hier schon fast ein auswahlkriterium).
    klar, muss es kein ringkerntrafo sein, aber bei dieser anwendung ist er schon fast mehr als sinnvoll, weil er deutlich geringere strahlungsemissionen hat.
    und wenn du eh schon einen trafo kaufst und ein vernünftiges netzteil willst, dann würde ich dafür plädieren, es gleich gescheit zu machen, zumal der preisunterschied im einstelligen eurobereich ist.

    und btw: trafos sind, sofern gut gemacht, halt leider keine centartikel, auch wenn das c-angebot wie üblich eher ausm rahmen fällt.

  • wie viel leistung, also im endeffekt strom, willste denn?

    wenn dir 2x417mA, also gut 800 reichen (ich fahr meine acht effekte locker mit nem 400er), reicht der ganz kleine für 14,10€: http://www.reichelt.de/?;ACTION=3;LA=…0fd3075dc12083c
    sonst der, da haste dann unterm strich 2A: http://www.reichelt.de/?;ACTION=3;LA=…0fd3075dc12083c
    was an den beiden spannend ist, ist, dass sie jeweils zwei primär- und sekundärspulen haben. die primären musst du ja in EU eh in reihe schalten, sonst bekommst die 230V net hin.
    aber bei den sekundären kannste dich entscheiden, ob du die beiden parallel schaltest für doppelten maximalstrom oder ob du an jede eine gleichrichter-/glätter-/reglerschaltung ranhängst, um dann zwei unabhängige, galvanisch getrennte netzteile in einem gehäuse zu bekommen. sehr praktisch bei effektloops, zickenden digitaleffekten etc.

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