Fräsungen verschließen...

  • Hallo Leute,
    Ich habe schon gesucht, aber nix gefunden was meine Frage beantwortet.

    Zur Vorgeschichte:
    Ich habe vor, mir ne Gitarre selbst zu "entwerfen". Aber weil ich von Holzarbeiten nicht genug Ahnung hab um das Teil "aus nem Baum zu feilen" und auch die nötige Maschinerie fehlt, werde ich auf nen Bausatz zurückgreifen der dann nach meinen Vorstellungen getunt wird. Es soll ne Les Paul werden. Hab da was interessantes bei Thomann gefunden. Für 99,-EUR.
    http://www.thomann.de/de/harley_bent…it_lp_style.htm

    Nun zur Frage:
    Ich möchte nur nen Steghumbucker drin haben, sowie den Toogle in einem der Poti-Löcher anbringen. Die verbleibenden Löcher möchte ich gern verschließen und das ganze dann schön deckend lackieren. Wo kann ich mich bissel belesen wie ich z.B das große Loch des Halstonabnehmers verschließen kann? Gibts irgendwo nen Workshop oder Ähnliches? Es ist mir egal ob mans wieder Rückgängig machen kann. Es wird eh überlackiert.
    Danke im voraus für Antworten
    Greetz :)

    P.S. Ich häng mal ein Bild an, wie ich mir das so als Ergebnis vorstelle...

    offizielles Mitglied der: Verzerrer-Süchtigen-Spreewald-e.V.

  • Re: Fräsungen verschließen...

    Hmh nen Thomannbausatz? naaajaa...
    also wenn du ein bisschen (viel) mehr Geld ausgeben willst und dafür dann was ordentliches besitzt dann schau doch mal bei Warmoth.com die Fräsen dir deine Gitarre nach deinen Vorstellungen. Is halt teuer.
    Wenn dus wirklcih auf die "harte" tour machen willst..
    Fräsungen verschließen würde ich entweder mit einem Eingeleimten Stück passenden holzes machen, oder einfach garnicht und abdecken, dann kannste den Platz vllt für Elektronik nutzen...

    "Was tun?", sprach Zeus "Die Götter sind besoffen und der Himmel vollgekotzt..."

  • Re: Fräsungen verschließen...

    also mir reicht der "billige" Bausatz. Ich habe ne gute Hauptgitarre und auch ne vernünftige Zweitgitarre. Das Neue Projekt ist erstmal für mich bissel zum "rumbasteln" und rantasten. Wenn ich dann mal mehr Ahnung und Mut hab, bau ich mir vielleicht ne Eigene mit eingeleimten Hals und so, aber bisher kann und will ich mir das noch nicht leisten.
    Ich hab auch schon überlegt einfach irgendein Stück Holz zu nehmen, einleimen und fertig, aber vielleicht muß man da auf was bestimmtes achten bzw. vielleicht gibts da ein paar Kniffe die´s etwas erleichtern.

    Wegen Elektronik: ich benutz eh immer nur den Steghumbucker und mein Traum war immer, eine Gitarre nach meinen Wünschen mit relativ wenig schnickschnack zu haben.
    Das heißt bei mir:
    1x Ton,
    1x Volume,
    Toogle:
    Mitte: Humbucker,
    Unten: gesplittet,
    Oben: Aus (für den Stotter-Effekt ;D )

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  • Re: Fräsungen verschließen...

    Okay, deine Sache.
    Ich hoffe nur, du kannst dir vorstellen wie die Qualität der Teile bei diesem Preis ist ;D

    "Was tun?", sprach Zeus "Die Götter sind besoffen und der Himmel vollgekotzt..."

  • Re: Fräsungen verschließen...

    Jo, das is mir schon klar. Und wenn ich mit dem Teil als Basis zufrieden bin, werd ich vielleicht vernünftige, Mechaniken, Potis und nen besseren Tonabnehmer einbauen. Es is ja, wie gesagt erstmal als Spielplatz gedacht um bissel rumzuschauben und in die Materie reinzufinden. Ich würde mich tierisch ärgern, wenn mir irgendwelche blöden Anfängerfehler passieren während ich an nem teuren "Mahagoni-Hochglanz-Projekt" rumschraube.

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  • Re: Fräsungen verschließen...

    Ich denke mit einen kleinen Holzstück, das so in etwa passt (Kramkiste beim Schreiner),
    Pattex Stabilit (Epoxidharz) und feinem Schleifpapier kann man das wunderbar hinbekommen
    und dann auch gut überlackieren, wenn man es eben geschliffen hat ;)

    MfG
    Magnus

    Bester DIY-Tip: Vorverzinnen...

    ~Bisgon Pes Laul~

  • Re: Fräsungen verschließen...

    Wenn Du die Humbucker-Frasung am Hals ausfüllst, zuspachtelst und überlackierst wirst Du - über kurz oder lang - wahrscheinlich immer Abdrücke/Vertiefungen/Risse im Lack sehen.

    Alternative:
    1. Den Hals-PU einfach nicht benutzen.
    2. Das Fach für den Hals-PU einfach zweckentfremden (Lichtorgel, Goldhamster etc.)
    3. Die Warmoth-Lösung, die oben schon vorgeschlagen wurde. Ist zwar etwas teurer aber du sparst Spachtel - und Grundierung - und Lackierung - und noch mal Nachspachteln und wieder Grundieren und dann siehts gut aus (5-6 Wochen, bis der Lack wieder einfällt) und dann geht der Nerv wieder los.


    Ich tendiere zu Alternative 2.

    Stur lächeln und winken :cool:

  • Re: Fräsungen verschließen...

    prinzipiell langt der bausatz doch als bau/Experimentiergitarre,
    ahornhals klingt ok, ´massiver unbehandelter Holz Korpus´?
    vielleicht Linde?

    ach einfach mal zusammenbauen,ich hatte einige ältere les paul kopien aus japan(70er) die klangen natürlich anders als echte Paulas, aber sehr GUT.(ok, es waren alte DiMarzio drin ;)) ,sehr knackig.

    die zweite Fräsung zumachen ist relativ aufwändig, allein die Lackierung.

  • Re: Fräsungen verschließen...

    also danke erstmal für die Antworten.

    Ich werd mal nen Schreiner inner Nähe besuchen und mal fragen wie die sowas machen. Ich könnte mir vorstellen, daß der vielleicht auch wegen der Lackirung nen Tipp hat. Irgendwie will muß es ja klappen. Ich will ja auch das Loch für den Toogle und ein Potiloch verschließen...sobald ich näheres weiß, sag ich bescheid, könnte aber noch etwas dauern.
    Wenn alles nix wird, werd ich dann doch beide Humbucker einbauen und nur den Toogle verschließen.

    offizielles Mitglied der: Verzerrer-Süchtigen-Spreewald-e.V.

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