Servuz liebe Gemeinde,
Ich habe vorhin, nachdem meine Kabelbestellungen eingegangen sind und ich nach den Klampfenkabeln zu denen für die Lautsprecher übergehen wollte mal grade aus übertriebener Vorsicht und weil ich noch nie Boxenkabel selbstgelötet habe, das Boxenkabel an meinem kleinen Heimamp (HB GA 5 ) durchgemessen um mir zu bestätigen, dass man die Kabel auf die in meinen Augen einzig sinnvolle Weise verlötet (halt eine Ader Spitze und eine an den Rest).
Allerdings hat mich das gerade nochmal überprüfte Ergebnis doch sehr stutzig gemacht : an meinem GA 5 haben beide Anschlüsse des Speakers (vermutlich übers Kabel(so ein vergossenes Plastikteil lässt sich also nicht überprüfen)) Kontakt. Genauso ist die Spitze des Klinkensteckers, der in den Speakeroutput des Amps gesteckt wird irgendwie mit dem Rest des Steckers verbunden.
Das kann doch keine Absicht sein oder ?
Ich meine wenn der Stecker aus Metall wäre, wäre das dann nicht sogar lebensgefährlich ?
Seltsamerweise funktioniert der Amp trotzdem wunderbar und das vermutlich schon ne Weile (ich würde wagen zu behaupten seit ich ihn besitze, denn das LS Kabel ist in dem halben Jahr im Wohnzimmer keinen besonderen Strapazen ausgesetzt gewesen).
Ist das jetzt auf die bekannt hohe Toleranz von Röhrenamps Kurzschlüssen gegenüber zurückzuführen oder stört sowas Speaker und Amp prinzipiell nicht oder denke ich grade nur total verquer und das stimmt alles so ? Oder kann es gar irgendeine mir unbekannte Verkabelungsvarinte geben, bei der das so sein muss, Sinn macht und nicht geändert werden sollte ?
mit der Bitte um Erhellung, komplett verwirrte Grüße aus der abendsonnenlichen Wetterau
Philipp