Anfänger Distortion Bass

  • Hi,
    ich bin noch neu hier und würde mich gerne selber näher mit Effektgeräten beschäftigen. Ich hab schon ein bischen mitgelesen und habe auch so das meiste kapiert.

    Als erstes Effektgerät würde ich gerne einen ganz normalen Verzerrer bauen. Allerdings sollte dieser basstauglich sein, also das Signal sollte seinen Druck behalten und nicht vermatschen, es sollte auch keine Brachialzerre sein sondern das Signal sollte eher leicht angezerrt werden. (in etwa so wie Jaco Pastorius es manchmal hat oder auch Flea beim Intro von Around the World) Ich will auch nicht allzuviel Geld ausgeben, immerhin will ich die Geräte selber bauen um Geld zu sparen :-\.

    Ach ja, was mich noch interessieren, wenn ich in den Plänen die ganzen Bauteile sehe, erkenne ich zwar welche da sind, aber ich hab keine Ahnung welches Teil wozu da ist. Das würde mich doch sehr interessieren, was für Teile in etwa was bewirken.

    Ach ja, also meine Erfahrung im Löten ist gleich null :-[, allerdings bin ich sehr lernwillig 8).

    Gruß Muradhin

    Gruß Muradhin

  • Re: Anfänger Distortion Bass

    Hallo,

    als Distrotion den Bass eignet sich (angeblich) der DOD250 ganz gut. (such mal, auch nach soundsamles) Kann aber nicht aus eigener erfahrung sprechen.

    Als Anfänger würde ich dir nen Bausatz empfehlen. (beim Uwe gibs den)

    gruß, qwertzui

  • Re: Anfänger Distortion Bass

    So also ich hab zwar Soundsamples gefunden (http://diy.musikding.de/content/view/36/8/1/1/), aber halt leider nur für E-Gitarre, aber an sich war der Sound in Ordnung.

    Ach ja, hier sind auch Layout und Schema http://generalguitargadgets.com/index.php?opti…d=102&Itemid=26

    Gibt es noch andere Vorschläge, Erfahrungsberichte sind auch gerne genommen^^. Was mich auch interessieren kann wäre ein Effekt bei dem man das Cleansignal zumischen kann um so den Druck zu erhalten. Vom Musikerboard her kenne ich schon das Chaos-Fuzz, allerdings glaube ich, dass das für einen Anfänger zwei Nummern zu groß ist.

    Gruß Muradhin

    Gruß Muradhin

  • Re: Anfänger Distortion Bass

    Vieles ist andernorts schon diskutiert worden, aber noch einmal:

    Wenn Du keine Löterfahrung hast, solltest Du das erstmal üben. Denn Fehler zu suchen, wenn man nicht gut gelötet hat, scheint nicht einfach zu sein, wenn ich mir die Anfängerposts hier angucke.

    Wo Du dann schonmal übst, kannst Du Dir auch gleich ein paar Einführungen zu Bauteilen durchlesen und viel hier im Forum stöbern, dann lernst Du eine ganze Menge zur Funktion von Bauteilen.

    Wenn das alles passiert ist, kannst Du Dich an die ersten Projekte wagen. Da bieten sich zunächst mal vorgefertigte Kits an, da hast Du die Platinenarbeit und die Bauteilsuche erstmal vom Hals und musst nur noch zusammenbauen.

    Mit der Zeit kannst Du dann eben auch bedarfsgerecht modifizieren und/oder eigene Layouts anfertigen. Bis Du da bist, dauerts aber erstmal, nächste Woche wird es noch nicht so weit sein.

    Vor allem brauchst Du aber auch einiges an Material. Neben einer Lötausrüstung am besten auch noch ein Multimeter, Bohrer für die verschiedenen Durchmesser und halt das Übliche an Schraubenziehern, Zangen usw. Allein das kostet schon Geld.

    Damit sollte auch klar sein, dass in vielen Fällen kaum Einsparpotential da ist. Der Vorteil von DIY ist nicht, dass es so viel billiger ist als die Effekte zu kaufen, sondern dass man sich eben Schaltungen modifizieren oder selber entwickeln kann oder auch einfach nur Spaß am Basteln hat.

    Aber jetzt mal zu Deiner Frage: Für angezerrte Sachen (wobei ich das besagte Intro schon ziemlich verzerrt finde) empfehle ich wie qwertzui an dieser Stelle immer den DOD250. Neu gab es den als Reissue bis vor Kurzem für 39€, entsprechend günstige Angebote dürfte es bei Ebay geben. Sehr ähnlich zum Nachbauen wäre hier im Shop das Plus-Baukit.

  • Re: Anfänger Distortion Bass

    Ist das Lötset, dass es im Shop gibt zu empfehlen???

    Puhh, ich merke gerade, dass ich mir wohl nicht mehr soviele CDs kaufen darf wenn ich mit dem basteln anfangen will :-[.


    nessbass: Spaß am basteln hab ich auch..., außerdem finde ich es irgendwie besser sich seine Effekte selbst zu basteln, als auf irgendwelche teuren Markenprodukte zurückzugreifen.

    Gruß Muradhin

  • So ich grabe jetzt den Thread nach längerer Zeit einfach mal wieder aus. Es ist zwar schon ein halbes Jahr her, dass mich der Wunsch nach Bastelei gepackt hat, aber jetzt bin ich endlich konkret geworden und habe mir vorgestern im Musikding-Shop das "Plus" und das Lötset bestellt. Bei Zeiten werde ich mir wohl auch noch einen Mulitmeter besorgen. Seit Weihnachten bin ich im Besitz des Boss ODB-3 und mehr oder weniger unzufrieden mit dem Gerät, deshalb wird er in nächster Zeit verkauft werden. Das Plus werde ich wahrscheinlich mit einem Gitarristen meiner Band zusammenbauen, der schon über einiges an Löterfahrung verfügt.

    Jetzt sind aber auch ein paar neue Fragen aufgekommen. Reicht zum Löten das Zeug was im Lötset aus dem Shop enthalten ist? Mein Gitarrist hat gemeint Lötfett wäre noch notwendig/praktisch und Kontaktspray wäre auch sehr nützlich, da es die Lebensdauer deutlich erhöhen würde...

    Gruß Muradhin

  • Hallo,

    Lötfett:eek:

    dann frag doch mal deinen Gitarristen, was er außer Dachrinnen denn sonst schon so alles verlötet hat...;D

    Lötfett wird nur in der Klempnerei verwendet aber nicht in der Elektronik!
    Das nötige Flußmittel ist in dem Elektronik-Lötzinn schon enthalten.

    "Kontaktspray erhöht die Lebensdauer"?! - von was bitte? (Von Kontakten, ja ne is klar). Ich verstehe hierbei nicht was Kontaktspray und Löten miteinander zu tun hat.

    Gruß, Bernd

    Jaichweiß (Andy Pipkin)

  • Ich denke er meint die Lebensdauer der Lötstellen.

    Also ich weiß sicher, dass er Kabel gelötet hat und auch seinen Vestärker schon repariert hat, ob Platinen gelötet hat weiß ich nicht sicher...

    Wenn ich deinen Beitrag richtig interpretiere, reichen die Sachen die im Lötset aus dem Shop enthalten sind also zum löten?

    Gruß Muradhin

  • Hallo,

    Du benötigst
    a) einen Lötkolben
    b) Elektronik-Lötzinn
    c) eine Entlötpumpe oder Entlötlitze
    d) ein Lötschwämmchen (ist zumindest seeeehr nützlich)

    d) fehlt im Set.

    Darüber hinaus würde ich mir Lötzinn mit Blei besorgen. Lässt sich besser verlöten.

    Kontaktspray verlängert nicht die Lebensdauer von Lötstellen. Das Zeug ist dafür da, um korrodierte Kontakte in Schaltern und dergleichen wieder zu säubern. Dein Gitarrist versprüht also ganz umsonst das teure Spray. Übrigens hilft reines Isopropanol bei verdreckten Kontakten genau so gut und es ist um einiges billiger.

    @ all: Ach ja: Greift Lötfett nicht Elektronikteile an? Ich dachte immer, das enthält heftige Oxidationsmittel. In dem Fall hätte Dein Gitarrist nicht viel Spass an seinem Amp...


    Und immer schön auf nessbass hören.

    Gruß,

    Franz.

  • Zitat

    Wenn ich deinen Beitrag richtig interpretiere, reichen die Sachen die im Lötset aus dem Shop enthalten sind also zum löten?

    Hi Muradhin,
    wie von nessbass erwähnt brauchst Du ein paar Dinge:

    * Lötkolben mit Lötschwamm (Lötschwamm ist beim Set aus dem Shop dabei ;)

    * Lötzinn (würde ich 'ne Rolle aus dem Shop bestellen,
    wie von Cato empfohlen - das ist echt besser...)

    * Entlötlitze (auch im Shop)

    * hitzebeständige Arbeitsmatte (oder Mama wird sauer wenn der Teppich verschmort ist ;)

    * Seitenschneider (auch im Shop)

    * Abisolierzange - falls Du es mit dem Seitenschneider absolut nicht hinbekommst...

    * Bohrmaschine und Bohrer

    * kleines Schraubenzieher-Set (auch aus dem Shop)

    * einen passenden grossen Kreuzschraubenzieher für die Gehäuseschrauben

    * Alu-Grundierung, Sprühfarbe und Klarlack - falls erwünscht...

    Zitat

    Mein Gitarrist hat gemeint Lötfett wäre noch notwendig/praktisch und Kontaktspray wäre auch sehr nützlich, da es die Lebensdauer deutlich erhöhen würde...

    Lötfett ist im Lötzinn direkt schon enthalten
    - sogenanntes Flux, brauchst Du also nicht zu kaufen...

    Kontaktspray brauchst Du auch nicht,
    da die Schalter und Potis (Drehregler) alle neu und intakt sind...


    MfG
    Magnus

    Bester DIY-Tip: Vorverzinnen...

    ~Bisgon Pes Laul~

  • Bis auf das Zeug zum Bemalen/Besprühen/whatever ist alles vorhanden. Vielleicht bemal ich das Gehäuse später etwas..., man wird sehen.

    So an sich sind bis jetzt alle meine Fragen geklärt und in den nächsten Tagen wird es wahrscheinlich losgehen mit der Bastelei. Ich freu mich schon :).
    Vielen Dank an alle die mir bis jetzt geholfen haben.

    Gruß Muradhin

  • Ich widerspreche ja nicht gerne, aber:

    Zitat

    * Lötkolben mit Lötschwamm (Lötschwamm ist beim Set aus dem Shop dabei ;)

    Laut Bild und Artikelbeschreibung stimmt das nicht.


    Und im Lötzinn ist kein Lötfett, sondern Kolophonium. Nichts von beidem nennt man Flux; vielmehr ist dies englisch und meint einfach nur "Flussmittel".

    Ok, ich habe gelogen. Ich widerspreche gerne. ;D
    [/klugscheiß]

  • Zitat

    Laut Bild und Artikelbeschreibung stimmt das nicht.


    Also wenn das mal kein Lötschwamm ist, weiss ich auch nicht, was das sein soll...

    [Blockierte Grafik: http://forum.musikding.de/vb/attachment.php?attachmentid=595&stc=1&d=1204133235]

    Ich dachte dass das Flussmittel im Lötzinn auch "Flux" heisst, naja was solls...

    Dass Du gerne widersprichst hättest Du nicht zusätzlich erwähnen müssen,
    das merkt man auch so - da ist das Attribut [/klugscheiß] schon an der richtigen Stelle ;)


    MfG
    Magnus

  • Ah gut jetzt weiß ich auch was das komische Ding da ist. Ein Lötschwamm also, mein Vater und ich haben schon darüber gerätselt was das denn sein könnte :p.

    Gruß Muradhin

  • Na ja,

    eigentlich ist das kein Schwamm sondern ein Tupfer.

    Man sollte immer mit Mundschutz und (OP-)Schwester löten und - ehe der Schweiß beim Löten auf die Platine tropft und diese verätzt - "Tupfer" rufen, damit einem die Schwester die Stirn trocken tupft - mit eben jenem Tupfer...

    "Schwester Eberhard, den Lurch!" (Wer kennt's?)

    ;D

    Gruß, Bernd

    Jaichweiß (Andy Pipkin)

  • cato: Macht doch nichts ;)

    Zitat

    Na ja,
    eigentlich ist das kein Schwamm sondern ein Tupfer.

    Man sollte immer mit Mundschutz und (OP-)Schwester löten und - ehe der Schweiß beim Löten auf die Platine tropft und diese verätzt - "Tupfer" rufen, damit einem die Schwester die Stirn trocken tupft - mit eben jenem Tupfer...

    Haha - jawoll, das ist mal eine echt abgefahrene Idee!
    Solche Einfälle beleben das Forum und sorgen für Spass - korrekte Sache :)


    MfG
    Magnus

    Bester DIY-Tip: Vorverzinnen...

    ~Bisgon Pes Laul~

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