alternative zu herkömmlichen platinen // was ist das?

  • Hallo,

    das hier ist mein erster post in diesem forum, also habt vielleicht ein bissel geduld mit mir ;)

    da ich noch neuling auf dem gebiet von diy-effekten und diy-verstärkern bin (ehrlich gesagt sogar elektronik im allgemeinen) mach ich mir gerade so meine gedanken wie ich das eine oder andere projekt trotz meines mangelnden sachverstandes erfolgreich hinbekommen kann.

    ich warte momentan noch auf den musik-ding bender bausatz -> das soll mein erstes werk werden.

    die erste hürde die ich wohl überwinden werden muss, ist überhaupt mal mehr als eine lötverbindung sauber hinzubekommen ::) allerdings denke ich, dass ich das mit etwas übung schaffen werde (bin handwerklich einigermaßen fit und aufnahmebereit)

    wenn ich mir allerdings hier so das eine oder andere foto von euren platinen und schaltungen so anschaue, kommt mir schon etwas der "verzweiflungsschweiß" auf die stirn.

    jetzt habe ich in netz folgendes bild gefunden und bin der meinung dass solche lötverbindungen wohl zu der einfacheren sorte zählen:
    [Blockierte Grafik: http://www.custom-sounds.com/isroot/Customsounds/Images/mp_circuit3.jpg]

    hat diese methode nen bestimmten namen? ich hab mal laienhaft bei conrad elektronik nach dem stichwort "löthülse" geschaut, bin mir aber nicht sicher ob das der richtige begriff ist.

    mit dieser methode könnte man doch lochraster-anordnungen von bauteilen wunderbar realisieren ohne dass die platine schmilzt und die leiterbahn sich ablöst (wenn man es noch nicht so drauf hat wie ihr, versteht sich)

    zum beispiel:
    platinenoberseite: bauteile in die "hülsen" einlöten

    platinenunterseite: mit kabelbrücken die entsprechende bauteile verbinden (gesetz den fall: diese "hülsen " sehen unten genau so aus)

    was meint ihr?

    grüße Stephan

    gruß stephan

  • Re: alternative zu herkömmlichen platinen // was ist das?

    hi,

    nimm lieber lochraster als die turrets, ist echt nicht so schwer...

    wenn dir bei den standard lochrasterplatinen die lötaugen zu eng beieinander sind, kannste auch die nummer größer nehmen, da sind die lötaugen doppelt so groß und ihr abstand ist größer.

    zum löten üben kannst du dir zum beispiel alte geräte nehmen und dort bauteile rauslöten, oder du kaufst dir ne lochrasterplatine und 100 widersände, die du dann verlötest (kostet ja nicht die welt... und nach 10 hast du eh keinen bock mehr :) )

    alle hier haben mal angefangen, so schwer ist es wirklich nicht... musst dich nur trauen.
    und vor allem brauchste nen vernünftigen lötkolben, kein 1€ teil vom billigladen... 15-20€ sollten es schon sein, dann klappt das...

  • Re: alternative zu herkömmlichen platinen // was ist das?

    diese turrets werden in röhrenverstärkern eigentlich nur für 'point to ponit' verbindungen verwendet, also wo bauteile direkt miteinander oder mit drähten verbunden werden. sie haben keine leiterbahnen.
    bei den universell bestückbaren platinen gibt es neben lochraster- noch streifenrasterplatinen, im englischen 'vero' genannt. hierfür gibt es auch reichlich layouts für diverse effekte.

  • Re: alternative zu herkömmlichen platinen // was ist das?

    okay,

    ich habe mir anhand folgender webseite ein bild von der verwndung von turrets machen können:
    http://home.arcor.de/claus.misfeldt/pro/pro.html

    hier ansicht vorderseite:
    [Blockierte Grafik: http://home.arcor.de/claus.misfeldt/pro/board_ober.jpg]

    und hier rückseite:
    [Blockierte Grafik: http://home.arcor.de/claus.misfeldt/pro/verdrahtung.JPG]

    danke mal für die infos

    ich denke ich werde dodo´s tipp mal in angriff nehmen und bevor ich mit dem bender beginne ein paar löttests machen

    lötkolben ist ein zwar ein günstiger, dafür aber von weller

    gruß stephan

  • Re: alternative zu herkömmlichen platinen // was ist das?

    und dann gibts noch die lötleisten, die auch für amps benutzt werden, das ist so was wie lochraster für amps... man muß da nicht erwst turrets reinhauen, also für mechanisch unbegabtere besser geeignet ;D

    Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung der Leute, welche die Welt nie angeschaut haben. (A.v.Humboldt)

  • Re: alternative zu herkömmlichen platinen // was ist das?

    Hallo Stephan,

    erstmal noch ein Tipp von mir: nimm zum Löten eine Unterlage, die Hitze vertragen kann. Die Bauteile werden beim Löten heiss, und das kann schon ein Loch in´ne Gummimatte schmelzen. Ein Holzbrettchen eignet sich m.m.n. gut dafür.

    Und Löten ist eigentlich gar nicht so kompliziert. Nimm dir Zeit, pass auf, dass du nicht versehentlich andere Bauteile oder Kabel mit der Lötkolbenspitze berührst, dann klappt das schon.

    (Mein erstes gelötetes Werk überhaupt war ein Scrambler auf Lochraster, gebaut nach dem Tonepad-PCB-Layout, mit Leiterbahnen aus Lötzinn... Ich habe zwar ein paar der Lötaugen gebraten, aber das Ding funktioniert tadellos)

    keep the Lötkolben smokin´, Lorak

    (Und viel Glück bei deinem Bender)

    Beim Kondensator läuft der Strom der Spannung vor.
    Bei Induktivitäten tut sich der Strom verspäten. ;D

  • Re: alternative zu herkömmlichen platinen // was ist das?

    Zitat von Lorak Alytjow


    ....

    (Mein erstes gelötetes Werk überhaupt war ein Scrambler auf Lochraster, gebaut nach dem Tonepad-PCB-Layout, mit Leiterbahnen aus Lötzinn... Ich habe zwar ein paar der Lötaugen gebraten, aber das Ding funktioniert tadellos)

    .....

    warum hast´n das so klein geschrieben???

    ist dir das etwa peinlich?? ::)

    gruß stephan

    gruß stephan

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